Alexander Klaws gegen Tanja Szewczenko Let’s Dance 2014 – Finaler Showkampf: Ein Sieger steht bereits fest


Osnabrück. Der Sieger der 7. Staffel der RTL-Show „Let’s Dance“ steht schon fest: Es ist der Tanz. Denn das Finale (Freitag,30.5., 20.15 Uhr) bestreiten zwei Promis, die bereits vor der ersten Folge als Favoriten galten und in dieser Rolle nie ernsthaft gefährdet waren: Alexander Klaws und Tanja Szewczenko liefern sich den finalen Showkampf.

„Jetzt kommt es auf die Tagesform an, denn mit ihrer Leistung haben sich beide die Final-Teilnahme sehr verdient“, meint Ex-„Let’s Dance“-Juror Michael Hull aus Osnabrück. Damit hat der Tanzprofi das hohe tänzerische Niveau des ersten Gewinners von „Deutschland sucht den Superstar“ Alexander Klaws und der Ex-Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko umrissen. Die 7. Staffel hat diesbezüglich neue Maßstäbe gesetzt, „die Teilnehmer der nächsten werden es sehr schwer haben. Es ist wirklich hochkarätig, was diese Promis in kurzer Zeit erarbeitet haben“, sagt Hull.

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Die Zuschauer spielen auch mit, die Einschaltquoten stimmen. Deren tänzerische Ansprüche sind offenbar gestiegen, Sympathie-Bonuspunkte für flotte Sprüche oder die üblichen groß inszenierten bunten, rührseligen Geschichten haben sie bei der Abstimmung per Telefonanruf nicht mehr verteilt: Im Halbfinale wählten sie die letzte Dame aus dem Mittelfeld raus: Millionärsgattin Carmen Geiss . Sie hatte sich zwar, genauso wie das Model Larissa Marolt , beachtlich steigern können, aber die Tanzanfängerinnen konnten den Vorsprung der Bühnen- und Wettkampfprofis Klaws und Szewczenko nicht einholen.

Allerdings: Während Klaws‘ Auftakttanz in der ersten Sendung bereits für das Finale tauglich war, brauchte Szewczenko ein paar Shows, um ihre athletischen Möglichkeiten vom Eis in tänzerische Fähigkeiten auf dem Parkett umzuwandeln: „Das ist eben nicht so leicht, wie es aussieht“, sagt Hull. Der Paartanz setze andere Prioritäten, beispielsweise in Bezug auf Fußarbeit, Schwung und Körperhaltung. An Klaws lobt Hull vor allem die „spielerische Ruhe“, mit der er Profitänzerin Isabel Edvardsson mittlerweile auf dem Parkett führe: „Seine Bewegungen sahen stellenweise schon so schön aus wie die eines erfahrenen Turniertänzers“, meint Hull.

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Klaws oder Szewczenko? Das Favoritenduell wird ein finaler Showkampf, aus dem der Tanz auf jeden Fall als Sieger hervorgehen wird. An Fairness hat der Wettbewerb jedoch auch in dieser Staffel nicht gewonnen: Direkte Vergleichsmöglichkeiten erschweren die RTL-Dramaturgen allein mit der Auswahl unterschiedlicher Tänze, die in einer Show gezeigt werden. Und ältere Promis, die nicht mindestens auf eine Tanzkarriere wie die Kessler-Zwillinge zurückblicken können, sind chancenlos. So wirkten die Schlagerurgesteine Bernhard Brink und Cindy Berger leider wieder nur wie nette Pausenfüller für das erste Drittel der Staffel, bis die jüngeren, talentierteren Teilnehmer genügend Kondition und Können erlangten, um auch zwei Tänze zu präsentieren.

Die Moderatoren Daniel Hartwich und Sylvie Meis sind zu Beginn nicht gerade pfleglich miteinander umgegangen: Er heizte Mobbinggerüchte an, indem er sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ indirekt über die Deutschkenntnisse seiner niederländischen Kollegin lustig machte. Was überhaupt nicht lustig ist, auch wenn sich der Unterhaltungswert von Meis‘ Wortbeiträgen auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie Brinks tänzerische Versuche bewegt.

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Im Halbfinale gab es dann einen echten Gefühlsausbruch: Es waren die Tränen, die stumme Ergriffenheit der sonst so temperamentvollen Jurorin Motsi Mabuse bei ihrem letzten Tanz als Turniertänzerin. Sie ist der eigentliche „Dancing Star“ der Show.


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