„Kandidaten im positiven Sinne wahnsinnig“ Let‘s Dance 2014 – Llambi: Tanzen soll kein Klamauk sein

Sie bewerten wieder die tänzerische Leistung der Promis in der Show „Let‘s Dance“: Tanzjuror Joachim Llambi (rechts) mit seinen Jury-Kollegen Jorge Gonzalez und Motsi Mabuse. Foto: Let’s Dance 2013/RTL / Stefan GregorowiusSie bewerten wieder die tänzerische Leistung der Promis in der Show „Let‘s Dance“: Tanzjuror Joachim Llambi (rechts) mit seinen Jury-Kollegen Jorge Gonzalez und Motsi Mabuse. Foto: Let’s Dance 2013/RTL / Stefan Gregorowius

Osnabrück. Nach seiner scharfen Kritik an der Teilnahme von Model Larissa Marolt bei der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ schlägt Juror Joachim Llambi kurz vor dem Start der 7. Staffel am Freitag, 28. März, 20.15 Uhr, nachsichtigere Töne an: Er würde sich sehr freuen, wenn sie sich bemühe, die Tänze gut auf das Parkett zu bringen, sagt er im Interview mit unserer Zeitung. Wichtig sei ihm, dass das Tanzen in der Show nicht zur Klamauk-Nummer werde.

Herr Llambi, Sie haben über Larissa Marolt gesagt, wenn Sie sich so unbeholfen wie im RTL -Dschungelcamp auf der Tanzfläche bewegen würde, „könne sie gleich zu Hause bleiben“. Sind Sie immer noch dieser Meinung?

Sehen Sie: Die Promis kommen zu uns. Sie wollen bei diesem kleinen Unterhaltungsturnier mitmachen. Sie bekommen ja dafür auch Geld. Ich bin zwar nicht der Hüter des Grals, aber ich möchte natürlich, dass das Tanzen nicht zur Klamauk-Nummer wird. Ich würde mich sehr freuen, vielleicht belehrt mich Larissa bei der Auftaktshow eines Besseren, wenn auch Larissa Marolt die Sache so ernsthaft betreibt, dass man sagt: Okay, sie wird zwar nicht Weltmeister damit, aber sie ist so bemüht und sie versucht, alles gut auf das Parkett zu kriegen. Das ist alles. Mehr geht gar nicht, und dabei ist es egal, ob das Larissa Marolt oder ein anderer von den neun Wahnsinnigen ist, die heute auf der Tanzfläche sein werden.

Wahnsinnige?

Natürlich sind die wahnsinnig. Möchten Sie drei Monate lang jeden Tag zwischen drei und sechs Stunden, Ihre Füße, Ihren Körper malträtieren? Wo Sie das teilweise vielleicht noch nie gemacht haben? Teilweise sind die Kandidaten ja auch 60 Jahre alt und älter - das ist im positiven Sinne sehr wahnsinnig.

Welches tänzerische Potenzial steckt denn in den Teilnehmern dieser Staffel?

Das ist schwer zu sagen. Ich kann mir vorstellen, dass ein Alexander Klaws mit seiner Musical-Erfahrung oder Tanja Szewczenko mit ihrer Eiskunstlauf-Vorbildung vielleicht den ein oder anderen Vorteil haben, aber wir hatten oft auch mit Kandidaten wie Moritz A. Sachs Überraschungswundertüten, die sich dann auf einmal als tolle Tänzer entpuppten. Und bei anderen, wo man dachte, das könnte was geben, im Grunde gar nichts passiert ist.

Wie wichtig ist es, dass ein Promi eine tänzerische Entwicklungsgeschichte erzählen kann?

Sehr wichtig. Das hatten wir bei Manuel Cortez im vergangenen Jahr und bei Sophia Thomalla. Alle beide haben am Anfang recht lustlos, teilweise nicht sortiert getanzt und haben dann durch ihre Trainer, durch die Kritiken von außen gelernt - und dann sind beide Erster geworden. Das heißt, dass man mit einer gewissen Leistungssteigerung dementsprechend viel erreichen kann.

Gibt es einen Kandidaten, auf den Sie sich heute besonders freuen?

Ich freue mich auf alle zehn Promis. Ich kenne fast alle Kollegen, die da tanzen, persönlich. Das sind alles liebe Menschen, und von der Seite her gönne ich jedem den Sieg. Ich möchte, dass am Ende diejenige oder derjenige mit der besten Leistung gewinnt und kein anderer.


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