Tag 4: Die großen Abgänge Dschungelcamp 2014: Der Wendler behindert Stoeckels Stuhlgang

Meine Nachrichten

Um das Thema Medien Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Schauspieler Julian Stoeckel muss zwar, kann aber nicht. Nicht, wenn der Wendler vor der Latrine wartet. Foto: RTL / Stefan Gregorowius („Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html 

            
)Schauspieler Julian Stoeckel muss zwar, kann aber nicht. Nicht, wenn der Wendler vor der Latrine wartet. Foto: RTL / Stefan Gregorowius („Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html )

Osnabrück.  Seit vier Tagen harren die Bewohner im Dschungelcamp von RTL. Nun sind die ersten Abgänge zu verzeichnen: Bei Julian Stoeckel läuft es rund im Darm, Larissa Marolt verschwindet vorzeitig aus der Dschungelprüfung und Michael Wendler kehrt seinen Straflager-Insassen den Rücken, indem er in melodischer Schlager-Manier den entscheidenden Satz ruft: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“

Abgang Nummer eins: Zwei Tage lang lagen die Bewohner des Dschungelcamps eher lethargisch auf ihren Pritschen, an Tag vier sind sie endlich wieder in Höchstform. Allen voran: Schauspieler und Designer Julian Stoeckel. Da wollte er doch nur mal in Ruhe das Lagerklo konsultieren, aber nein, auch dort ist man nie allein. Weil Michael Wendler und Marco Angelini brav in der Warteschlange vor dem mehr oder minder stillen Örtchen anstanden, konnte sich der Schauspieler nicht auf seinen meditativen Stuhlgang konzentrieren. Und dass sich dieses menschliche Bedürfnis im australischen Dschungel generell problematisch gestaltet, haben wir schon in den vergangenen Staffeln der RTL-Show gelernt. 2009 verkniff sich so mancher Bewohner den Toilettengang, nachdem irgendein Unhold die Latrine verdreckt verlassen hatte. Der Hauptverdächtige damals: Peter Bond. Man konnte ihm jedoch nie etwas nachweisen. Wäre Kriminalist Winfried Glatzeder damals schon dabei gewesen, der Täter hätte überführt werden können. Und im vergangenen Jahr klagte Model Fiona Erdmann über Verstopfung, machte dem Druck dann aber auf ihre ganz eigene Weise Luft und ließ sich die Mahlzeiten kurzerhand wieder durch den Kopf gehen.

Nun also der Stoeckel. „Man kann in diesem Wurstcamp nicht mal zwei Minuten in Ruhe kacken“, klagt er. Aber mal ehrlich: Wer ist schon entspannt, wenn der Wendler draußen vor der Tür von seinem Ponyhof berichtet? Eben.

Abgang Nummer zwei: Angesichts dieser Hemmschwellen war es dann doch vielleicht gar nicht so verkehrt, dass wieder einmal Larissa in die Dschungelpüfung geschickt wurde. Schließlich ist sie der Garant für einen überschaubaren Sterne-Ertrag und somit für eine karge Mahlzeit. Womit sich der Kreis schließt.

Zwar vermutete die Österreicherin hinter ihrer erneuten Wahl zur Prüfung „einen Systemfehler“ in der Telefonanlage von RTL. Doch das bewahrte sie nicht vor der „Fahrt zur Hölle“, wie die aktuelle Aufgabe betitelt war. In ihrer mittlerweile vierten Prüfung hielt sich Larissa nicht lange mit der Suche nach den Plastik-Himmelskörpern auf. In einer Stretchlimousine hatten die rücksichtsvollen Mitarbeiter von RTL nämlich neben diversen Insekten und anderem Kriechgetier auch eine Flasche Schampus zurückgelassen. Die 21-Jährige nutzte die Gelegenheit und trank sich kurzerhand ein bisschen von ihrer verloren geglaubten gute Laune wieder an. Und verlor daraufhin wohl die Lust an der Prüfung. Denn schon bevor die Zeit abgelaufen war, verkündete Larissa: „Ich bin fertig.“ So beendet man eine Dschungelpüfung stilvoll!

Abgang Nummer drei: Die Hinweise verdichteten sich bereits am Montagmorgen. Denn auf der Homepage von Michael Wendler war bis zum Nachmittag ein Konzert in Iserlohn angekündigt, und zwar am kommenden Samstag, 25. Januar. Erst im Laufe des Tages verschwand der Termin von der Website und Wendlers Manager sprach von einem Irrtum. Doch, das hat der Schlagersänger in den vergangenen Tagen im Camp zu Genüge betont, der Wendler lässt seine Fans nicht im Stich. „Ich möchte nicht zwei Monate aussetzen, weil ich eine Keimvergiftung habe“, begründet er seine Entscheidung, das Dschungelcamp schon nach vier Tagen verlassen zu wollen. Zugegeben, bei dem, was da auf dem Lagerklo so alles kreucht und fleucht, ist dieses Argument wohl gar nicht so weit hergeholt. Doch die Mitbewohner, allen voran Winfried Glatzeder mit seinem detektivischen Spürsinn, vermuten ein abgekartertes Spiel. Und auch Mola Adebisi sprach offen aus, was alle dachten: „Wenn er der erste ist, der geht, dann sind alle Kameras im Hotel auf ihn gerichtet.“ Schließlich will der Wendler ja noch sein singendes Parfum und die neue Platte bewerben. Hatte denn wirklich jemand damit gerechnet, dass ein Michael Wendler das Dschungelcamp nicht für eine optimale Eigen-PR nutzen würde? Dieser Abgang war denn auch wohl der am wenigsten überraschende an Tag vier.

Hat RTL nun die Telefonanlage überprüft? Vielleicht. Zwar ist Larissa Marolt zum fünften Mal in die Dschungelprüfung gewählt worden. Allerdings bekommt sie an Tag fünf Unterstützung von Melanie Müller. Es darf gegessen und getrunken werden. Wohl bekommt's.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN