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Steht mir das? Adidas hilft mit seinem „Social Mirror“ bei der Outfitwahl

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<em>Spieglein, Spieglein:</em> Der „Social Mirror“ soll die Kleiderwahl vereinfachen. Foto: dpaSpieglein, Spieglein: Der „Social Mirror“ soll die Kleiderwahl vereinfachen. Foto: dpa

Osnabrück. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im Umkleidekabinenland? Steht mir die Bluse wirklich, oder sollte ich die Hose doch lieber in einer anderen Farbe nehmen? Normalerweise muss man sich beim Shoppen diese Fragen selbst beantworten, zumindest wenn die beste Freundin nicht dabei ist.

In solchen Situationen wünscht sich so manche unsichere Shopping-Queen einen sprechenden Spiegel. Diese gibt es tatsächlich: die „Social Mirror“ von Adidas Neo. In den Filialen des jungen Labels des Sportartikelherstellers helfen diese sozialen Spiegel den sogenannten Digital Natives bei Klamottenwahl und Kaufentscheidung. Und sie sprechen wirklich, indirekt jedenfalls.

Bei den Spiegeln handelt es sich genauer gesagt um riesige Flachbildschirme, die mit einer Kamera ausgestattet und direkt mit den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter verbunden sind. Kunden können sich davor in frisch anprobierten Outfits filmen oder fotografieren lassen, und das Bildmaterial unmittelbar im sozialen Netz teilen. Die besten Freunde zeigen dann von zu Hause im Idealfall den „Gefällt mir“-Daumen und helfen dem Shopper so bei der Auswahl.

Seit Februar 2012 gibt es diese Social Mirrors nun in Deutschland, und sie erfreuen sich seither besonders bei Teenagern und jungen Erwachsenen einer wachsenden Beliebtheit. Was sich zunächst nach einem sinnlosen Spaß anhört, wird gerade von den jungen Kunden in den bundesweit zehn Filialen gerne als abwechslungsreiche Spielerei angenommen. Die Facebook-Seite des Adidas NEO Labels hat inzwischen bereits weit über 1,2 Millionen Fans. Täglich landet eine Vielzahl von „Social Mirror“-Fotos im virtuellen Fotoalbum der Seite und wird mal mehr, mal weniger fleißig von den Nutzern bewertet und kommentiert.

Dabei nutzen nicht alle Kunden den Social Mirror zur virtuellen Kaufberatung. Während sich gut die Hälfte der abgelichteten Personen in ihren anprobierten Klamotten präsentiert oder etwa ihre neuen Lieblingsschuhe vorzeigt, nutzen andere die Fotofunktion, um Grüße vom Shoppingtrip an die daheimgebliebenen Freunde zu schicken oder einfach nur ein persönliches Erinnerungsfoto zu schießen.


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