ARD, Do., 12.12., 20.15 Uhr Schon der elfte „Mord in bester Gesellschaft“

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Der Psychologe und Hobbydetektiv Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) ist hocherfreut, dass seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) wieder bei ihm eingezogen ist. Da hat er jemanden, der bügelt und aufräumt... Foto: ARDDer Psychologe und Hobbydetektiv Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) ist hocherfreut, dass seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) wieder bei ihm eingezogen ist. Da hat er jemanden, der bügelt und aufräumt... Foto: ARD

Osnabrück. Schon zum elften Mal ermitteln Fritz Wepper und seine Tochter Sophie am Donnerstag als Vater und Tochter in der ARD-Reihe „Mord in bester Gesellschaft“.

Freunde des „Tatorts“ werden aufhorchen: Mit Stefan Cantz und Jan Hinter haben die Erfinder des Münsteraner Teams Thiel & Boerne das Drehbuch für den elften „Mord in bester Gesellschaft“ verfasst. Und mit Hajo Gies saß auf dem Regiestuhl ein alter „Tatort“-Hase, der sich schon früh um die Krimilegende Schimanski verdient gemacht hat. Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten – „In Teufels Küche“ bemüht sich zwar nicht nur um Spannung und Witz, sondern auch noch um eine Prise Gefühl, landet aber zielsicher zwischen allen Stühlen.

Wie so häufig in diesen Krimikomödien, ist alles auf derartig sonderbare Weise miteinander verwoben, dass man den für die Vernunft zuständigen Teil des Gehirns getrost für anderthalb Stunden ausschalten darf. Richtig ärgerlich ist allerdings das Vater-Tochter-Verhältnis der Hauptfiguren Wendelin und Alexandra Winter (Fritz Wepper und Tochter Sophie). Da darf sich der Vater als selbstgefälliger Macho aufspielen, der seine Tochter die von ihm verwüstete Küche aufräumen und die Hemden bügeln lässt, ohne dafür ein Wort des Widerspruchs zu ernten. Da ist der Wepper als Winter dem Wöller aus „Um Himmels Willen“ plötzlich ganz nah. Nur nicht so lustig.


Wertung: 3 von 6 Sternen


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