Sa., 09.11., 12.03 Uhr, ARD Schon gesehen: „Wintertochter“ im Ersten

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Wunderbare Hauptdarstellerin: Nina Monka spielt das Mädchen Kattaka. Foto: rbb/Anke NeugebauerWunderbare Hauptdarstellerin: Nina Monka spielt das Mädchen Kattaka. Foto: rbb/Anke Neugebauer

Osnabrück. Nach dem Erfolg von „Blöde Mütze!“ widmet sich Regisseur Johannes Schmid in „Wintertochter“ am 9.11. um 12.03 Uhr in der ARD erneut einer Kindergeschichte.

Ausgerechnet an Weihnachten erfährt Katharina, genannt Kattaka, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher ist. Es beginnt ein tragikomisches und anrührendes Roadmovie in Polen auf der Suche nach ihrem russischen Vater. Nina Monka als Katharina ist einer der seltenen Glücksfälle im deutschen Film, bei dem eine Kinderdarstellerin einen Film tragen kann.

Leider ist das Drehbuch einer der häufigen Regelfälle, bei dem die Dialoge, besonders die der Kinder, zu gestelzt und geschrieben daherkommen, um wirklich eine enge Beziehung zu den Figuren aufbauen zu können. Aber die Musik von Michael Heilrath und Katrin Mickiewicz schafft eine so schöne, träumerisch-traurige Atmosphäre, dass man dieses Manko getrost vernachlässigen und sich auf Kattakas kleine, leise Geschichte einlassen kann – die zeigt, dass Familiendramen auch ohne das fernsehübliche Geschrei und Sturzbäche von Tränen auskommen können. „Wintertochter“ lief bereits 2011 im Kino und räumte mehrere Preise ab. Der ungewöhnliche Sendetermin ist berechtigt für einen echten Familienfilm bei Regenwetter.


Wertung: 4 von 6 Sternen

Mehr Infos zum Film „Wintertochter“ gibt es hier .


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