Designer der Stromlinie Google-Doodle: Raymond Loewy in 5 Fakten

Stromlinienförmiges Doodle: Google ehrt den 120. Geburtstag von Raymond Loewy mit einem Doodle in Form einer Designskizze. Screenshot: dabStromlinienförmiges Doodle: Google ehrt den 120. Geburtstag von Raymond Loewy mit einem Doodle in Form einer Designskizze. Screenshot: dab

Berlin. Er entwarf die Logos für Spar und Lucky Strike und schenkte dem Greyhound-Bus die Stromlinienform: Fünf Fakten zum Designer Raymond Loewy, den Google zum 120. Geburtstag mit einem Doodle ehrt.

Der Schriftzug der Suchmaschine Google rast heute in Form einer eleganten Lokomotive über die Seite. Das Doodle im Stil einer Gestaltungsskizze ehrt den Industriedesigner Raymond Loewy an seinem 120. Geburtstag. Sein Werk und Leben in fünf Fakten:

1. Aus Europa in die Staaten: Der Sohn eines Wiener Journalisten und einer französischen Mutter wurde am 5. November 1893 in Paris geboren und starb am 14. Juli 1986 in Monaco. Die wichtigsten Kapitel seiner Wirkungsgeschichte erlebte Loewy in den USA.

2. Logos, Logos, Logos: Zu den bekanntesten Werken Loewys zählen weltberühmte Firmensignets wie die Shell-Muschel, der Schriftzug der Spar-Märkte, das Emblem der Lucky-Strike-Zigaretten und die Logos von Exxon und BP.

3. Streamlinig: Raymond Loewy ist ein zentraler Vertreter der so genannten Streamline-Moderne, einem Nachläufer des Art-Déco-Stils. Die Eleganz dieser Gestaltungsschule betont gleitende Horizontalen. Mit ihrem Glauben an die Geschwindigkeit drückt sie einen noch ungebrochenen Fortschrittsoptimismus aus - bei Dampflokomotiven genauso wie bei den amerikanischen Greyhound-Bussen. Kein Wunder, dass gerade Treibstoff-Konzerne Loewys Arbeit liebten.

4. 500 Dollar für den toten Kennedy: Nach dem Attentat auf John F. Kennedy entwarf Loewys Büro die Gedenkbriefmarke. Er verlangte nur 500 Dollar für den Entwurf mit Flamme, Kennedy-Porträt und dem hoffnungsvollen Schriftzug: „And the glow from that fire can truly light the world.“

5. Lucky sagt Danke: 1990 erinnerte eine Berliner Ausstellung an Raymond Loewy. Gesponsert wurde sie vom Konzern hinter der Zigarettenmarke Lucky Strike - ein postumer Dank für Loewys Logo.

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