ZDFneo, Mi., 16.10., 20.15 Uhr Schon gesehen: Wilsberg – Hengstparade

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Wilsberg (Leonard Lansink, li.) und Ekki (Oliver Korittke). Foto: ZDFWilsberg (Leonard Lansink, li.) und Ekki (Oliver Korittke). Foto: ZDF

Osnabrück. Der Erfinder der Wilsberg-Figur Jürgen Kehrer hat den 40. Fall geschrieben, der unter dem Titel „Hengstparade“ am Mittwoch, 16. Oktober, um 20.15 Uhr auf ZDFneo und am Samstag, 19. Oktober, zur selben Zeit im ZDF zu sehen ist.

Den 40. Fall des Münsteraner Privatdetektivs und Antiquars hat dessen Erfinder Jürgen Kehrer wieder selbst verfasst. Wilsberg und seine Helfer Ekki und Alex verschlägt es diesmal nach Warendorf, schließlich geht es nicht nur um Mord, sondern auch um Pferde. „Stolz von Bielefeld“ heißt der Hengst, dessen Samen so begehrt scheint, dass sogar vor einem Raub desselben nicht haltgemacht wird. Damit aber nicht genug. Der Bruder des vermeintlichen Täters hat Kommissarin Springer entführt.

Kehrer schlägt in seiner Geschichte etliche Haken und baut Nebenhandlungen auf, die nicht immer dem Erzählfluss förderlich sind und die Spannungskurve hemmen. Dafür liefert er den Protagonisten eine Spielwiese für Pointen. So muss Finanzbeamter Thalkötter ein Seminar „Sexismus im Büroalltag“ absolvieren und sich gegen Annäherungsversuche der Referentin wehren, die ihn auffordert „ihr den Hengst zu machen“!

Fans des Krimidauerbrenners kommen auf ihre Kosten. Kehrer bedient alle Erwartungen an eine Wilsberg-Folge und lässt seine Figuren dabei nicht so rumalbern wie beim Münsteraner „Tatort“. Wer die Premiere am Mittwoch auf ZDFneo verpasst, hat am Samstagabend im ZDF eine zweite Chance.


Wertung: 4 von 6 Sternen


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