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Montag, 17. Oktober, 22:45 Uhr, ARD Schon gesehen: Sekunden vor einem neuen Krieg

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1961: Auf der Ost-Berliner Seite sind vor dem Checkpoint Charlie sowjetische Panzer in Stellung gegangen. Foto: WDR/tvschoenfilm1961: Auf der Ost-Berliner Seite sind vor dem Checkpoint Charlie sowjetische Panzer in Stellung gegangen. Foto: WDR/tvschoenfilm

cob Osnabrück. Heute mag es verwundern, wie einfach die Weltordnung vor ein paar Jahrzehnten noch schien. Es gab Ost und West. Punkt.

Und es gab ein geteiltes Deutschland, indem sich die ebenfalls geteilte Stadt Berlin befand. Doch trotz Teilung kam es immer wieder zu Konfrontationen zwischen den Westmächten des Zweiten Weltkrieges und der Sowjetunion. Über eine von ihnen berichtet Wolfgang Schoens und Frank Gutermuths Dokumentation „Sekunden vor einem neuen Krieg - Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie“.

Denn am 27. Oktober 1961 standen sich am Berliner Grenzübergang 16 Stunden lang amerikanische und sowjetische Panzer gegenüber,einsatzbereit und abwartend. Hätte einer der Insassen die Nerven verloren, wäre der Kalte Krieg im Nu sehr heiß geworden.

Das ist an sich spannend, weil der Film aus der Sicht von Menschen, die dabei waren, über eine fast vergessene Episode aus einer vergangenen Zeit berichtet. Jedoch bleibt die Dokumentation mit ihren O-Tönen und alten Filmaufnahmen dabei so brav und krankt zudem an wiederholten Texten und Bildeinstellungen, dass heute Abend beim Betrachten bestimmt niemand mehr den Atem anhalten muss.

Wertung: 3 Sterne


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