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Di., 28.5., 19.30 Uhr, Arte Schon gesehen: Adpotiert von Delfinen

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<em>Die Delfine von Hurghada</em> lassen Menschen nah an sich herankommen. Foto: ArteDie Delfine von Hurghada lassen Menschen nah an sich herankommen. Foto: Arte

Osnabrück. Die Biologin Angela Ziltener wurde „Adoptiert von Delfinen“. Ihr Forschungsprojekt dokumentiert der gleichnamige Film auf Arte am Dienstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr.

Wer Fische studieren wolle, müsse am besten selbst zum Fisch werden. Diese Weisheit des berühmten Meeresforschers Jacques Cousteau beherzigte die Biologin Angela Ziltener. Sie gab ihren festen Job auf, siedelte ins ägyptische Hurghada über und begann ihr Projekt „Dolphin Watch“. Im Roten Meer beobachtet sie mit ihrem Team Tümmler und erforscht deren Lebensgewohnheiten. Dabei öffnete ihr ein verletzter Delfin die Tür zu den Tieren. Durch Ferdinand, eine Kuh (!) mit geknickter Rückenflosse, bekam Ziltener Zugang zu einer Delfingruppe und wurde quasi „adoptiert“.

Die filmische Dokumentation ihres gerade begonnenen Projektes zeigt Erstaunliches und Amüsantes. So werden Kugelfische für Delfine zum beliebten Spielball, Quallen hingegen mutieren im Maul der Säuger zum „Kaugummi des Meeres“. Aber nicht alle aufgeworfenen Fragen werden beantwortet. So bleibt das Rätsel, warum Delfine so gerne durch Buschgorgonien am Meeresgrund schwimmen, ungelöst. Begleitet werden die Unterwasserbilder von einem lockeren, bisweilen geschwätzigen Kommentar. Der Untertitel der Sendung „Tümmler und ihre Familiengeheimnisse“ aber schürt eine Erwartungshaltung, die der Film nicht einlösen kann.

Wertung: 4 von 6 Sternen


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