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Freitag, 3. Februar, ARD, 20.15 Uhr Schon gesehen: Zum Kuckuck mit der Liebe

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Katrin Dobisch (Bernadette Heerwagen) und ihr Ehemann Anton (Johann von Bülow) arbeiten gemeinsam im familiären Betrieb. Foto: ARD Degeto/Uwe ErnstKatrin Dobisch (Bernadette Heerwagen) und ihr Ehemann Anton (Johann von Bülow) arbeiten gemeinsam im familiären Betrieb. Foto: ARD Degeto/Uwe Ernst

went Osnabrück. Eine tolle Besetzung, eine lustige Idee, interessante Figuren – und doch fehlt etwas. Vielleicht ja das, was Fernsehredakteure gerne Relevanz nennen.

Frau Dobisch tickt nicht mehr richtig, so müsste der Film eigentlich heißen. Katrin Dobisch soll die Rede zur Aufnahme des Familienunternehmens in den Verband original Schwarzwälder Kuckucksuhren halten. Also besucht sie einen Rhetorikkurs und landet mit dem suizidalen Lehrer erst im Sprungtuch und dann im Bett. Das alles liest sich turbulenter, als es anzuschauen ist, leider.

Die namhafte Darstellerriege – Bernadette Heerwagen, Jan Gregor Kemp, Rita Russek, Johann von Bülow – bekommt genug zu spielen. Nur versteht der Zuschauer die Figuren vor lauter Falschtickerei irgendwann nicht mehr.

Und dann droht die Frage aller Fernsehfragen: Warum ausgerechnet dieser Film? Die entwaffnendste Antwort darauf wäre: Einfach nur so, zur Unterhaltung. Doch dafür gibt es in diesem Wolkenkuckucksheim schlicht zu wenig zu lachen und zu weinen. Es ist keine Komödie, kein Liebesdrama, sondern irgendetwas Halbgares dazwischen. Wie im Innern einer Kuckucksuhr müssen eben auch im Film selbst die besten Einzelteile schlüssig ineinandergreifen.

Wertung: 3 von 6 Sternen


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