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RTL, Donnerstag, 5. Januar 2011, 20.15 Uhr Schon gesehen: Der Blender

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Theo (Tom Gerhardt) sieht seine Chance - denn als Verkleidungskünstler will er versuchen, in der Rolle der dicklichen Polizistin Conny Borowski gegen sich selbst zu ermitteln. Foto: RTLTheo (Tom Gerhardt) sieht seine Chance - denn als Verkleidungskünstler will er versuchen, in der Rolle der dicklichen Polizistin Conny Borowski gegen sich selbst zu ermitteln. Foto: RTL

juer Osnabrück. Spätestens seit seinem Filmdebüt mit „Voll normaaal“ weiß man, was drin ist, wenn der Name Tom Gerhardt draufsteht: Brachialhumor der niederen Art, der das Publikum polarisiert. Entweder man ist bedingungsloser Fan des Holzhammer-Komikers, oder man läuft sofort so schnell und weit wie möglich weg, sobald man nur den Namen hört.

Offensichtlich gibt es immer mehr Menschen der letzteren Art. Schließlich versuchte Gerhardt vor einem Jahr noch, mit seinen „Superbullen“ im Kino an den Erfolg von „Ballermann 6“ anzuknüpfen. Jetzt darf er mit seinem Klamauk „Der Blender“ nur noch zu RTL. Da wird zum Glück kein Eintritt verlangt, und Fluchtreflexe können mit der Fernbedienung erledigt werden.

Die Story ist simpel und schnell erzählt. Trickbetrüger Theo (Gerhardt, auch Buch und Co-Regie) pfuscht versehentlich gefährlichen Bankräubern ins Handwerk und trottelt sich auf seiner Flucht bis ins Polizeipräsidium. Allerlei Verkleidungen sorgen dabei für Verwechslungsorgien, Fracksausen im Frauenfummel inklusive.

Das ist nicht nur extrem einfallslos, sondern auch noch furchtbar langweilig und anstrengend. Immerhin überzeugt die gelungene Arbeit der Maskenbildner. Dafür einen Pluspunkt.

Wertung: 2 von 6 Sternen


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