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Sat.1, Di., 30.10., 20.15 Uhr Schon gesehen: „Mich gibt‘s nur zweimal“ auf Sat.1

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<em>Doppelrolle</em> für Valerie Niehaus in der Sat.1-Komödie „Mich gibt’s nur zweimal“. Oliver Mommsen hingegen gibt‘s nur einmal. Foto: obs/Sat.1Doppelrolle für Valerie Niehaus in der Sat.1-Komödie „Mich gibt’s nur zweimal“. Oliver Mommsen hingegen gibt‘s nur einmal. Foto: obs/Sat.1

Osnabrück. Das ist doch mal eine schöne Vorstellung: Während einem die Arbeit über den Kopf zu wachsen droht, erscheint plötzlich ein Roboter als perfekter Doppelgänger, der widerspruchslos alle anfallenden Arbeiten übernimmt.

Dieses Glück widerfährt der armen Hausfrau, Mutter und Produktdesignerin Katrin (Valerie Niehaus), just als sie vor dem endgültigen Zusammenbruch steht. Aber die Freude währt nicht lange. Schon bald beginnt Katrins Roboter-Ich „Kate“, die wahren Früchte des Lebens zu genießen. Dazu gehören freilich nicht nur Champagner und Walnüsse mit Schale, sondern auch Katrins Göttergatte Jan (Oliver Mommsen)...

Na, da schau sich doch einer die US-Komödie „Repli-Kate“ an, der die robotische Filmfigur zu dieser Sat.1-Produktion schematisch nachempfunden sein dürfte. Aber das Einzige, was die deutsche TV-Kate mit „Repli-Kate“ gemeinsam hat, sind dann doch nur ein paar Rülpseinlagen. Im Wesentlichen wird hier zugunsten einiger vordergründiger Witzchen das eigentlich vorgegebene Themenfeld Identität und Rollenbewusstsein komplett verschenkt statt hinterfragt. Als sei dies nicht wenig genug, agieren die Schauspieler auch noch ausnahmslos wie müde Roboter auf Autopilot.

Wertung: 2 von 6 Sternen


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