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Jan war mit Mona zu vertraut Die beste Abfuhr aller Zeiten! Der Bachelor nimmt Alissa

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Osnabrück. Die letzte Rose des Bachelors geht an? Alissa? Mona? Mutti? Die „InTouch“ hat es schon am letzten Mittwoch gewusst. Der langweiligste Bachelor aller Zeiten hat sich für die langweilige Kandidatin entschieden. Alissa siegt!

Zur großen Überraschung der Stammzuschauer hat sich erst in dieser Staffel herausgestellt: Der Bachelor muss gar nicht mit allen Frauen der Sendung schlafen. Zurückhaltender als Jan Kralitschka kann man auf professionelle Ranschmeißer jedenfalls nicht reagieren. Für die Amtszeit von Paul Janke, dem letzten Bachelor, galt die Faustregel: Er nahm, was er bekam. Die RTL-Show begriff er als das, was sie ist: freier Zugriff auf 20 Frauen, ein Selbstbedienungsladen für Neandertaler. Jan dagegen blieb selbst mit Küsschen geizig. Ein Fehler, den auch RTL bemerkt hat. Ab nächster Woche läuft zum Ausgleich ein neues Reality-Format: „7 Tage Sex“.

Wie bei Vati in der Tanzschule

Jan machte seine „Bachelor“-Staffel zum verkniffenen Planspiel der Liebe. Selbst als nur noch drei Frauen im Rennen sind, heftet er grüblerisch Fotos an seine Pinnwand und sieht so verliebt aus wie ein Finanzberater am Flipchart. Bis zuletzt erhält er die Illusion aufrecht, es ginge um die Partnerschaft seines Lebens. Umso empörender, dass er für die Liebeswahl das Votum der Eltern braucht. Als Helga die eine, Heinz die andere Finalistin besser findet, wird Jan unsicher. Am liebsten hätte er vermutlich seiner Mutter die Rose gegeben; mit Alissa kommt immerhin ihre Favoritin zum Zug. Heinz bringt sich noch einmal ein, indem er unmotiviert in Tränen ausbricht. Ansonsten lässt er sich noch einmal vom Sohn erklären, dass der Beruf des Bachelors was ganz Normales ist: „Als du die Mama in der Tanzschule kennengelernt hast, waren da ja auch 20 Frauen.“

„Ich habe mich sehr wohl gefühlt“

Und wo bleibt das Gefühl? „Die letzte Rosen-Übergabe wird jetzt sehr emotional werden“, sagt Jan im Finale. Das ist auch langsam fällig. Bislang war nichts Romantisches aus ihm rauszuholen. Wie klingt es also, wenn Jan Kralitschka mal richtig so emotional einen Mauritius-Trip mit seiner Traumfrau Alissa beschreibt? So: „Das war ein sehr kompletter Tag, das hat gepasst. Ich hab mich sehr wohl dabei gefühlt.“ Gefühlvoller geht’s nicht! Es folgt ein Satz für’s Poesie-Album: „Findest du es schön, wenn ich sagen würde, ich könnte mir eine gemeinsame Zukunft mit dir vorstellen?“ Selbst hinter den Antrag setzt Jan ein Fragezeichen: Die Liebeserklärung als Leerformel. Ist es ein Vorurteil, wenn man in dieser gewundenen Unverbindlichkeit den gelernten Juristen erkennt?

Monas Abfuhr

Melanie hat letzte Woche Schluss gemacht, bevor Jan was vergleichbar Dämliches sagen konnte. Sehr weise. Auch Mona lässt ihm sein Geschwurbel im Finale nicht durchgehen; sie wäre eben doch die bessere Wahl gewesen. Als Jan ihr nach ein paar halbherzigen Küssen den Laufpass gibt, sagt er es so: „Ich habe Angst, dass wir uns zu gut kennen. Wir haben was übersprungen.“ Die beste Abfuhr aller Zeiten! Könnte auch eine Liebeserklärung sein! Mona antwortet folgerichtig: Das klinge doch eigentlich ganz gut. Erst dann sieht Jan ein, dass er sich festlegen muss: „Ich denke, dass ich mich einfach nicht verliebt habe.“ Immerhin: Damit dürfte er am Ende ehrlicher als Mona gewesen sein, die pausenlos das Gegenteil behauptet hat.

Nach der Show ist vor der Show

Jetzt kommen die wirklich schwierigen Fragen: Wer geht als erstes ins Dschungelcamp? Alissa ist zu fad und auch zu reinlich. Mona ist da schon wahrscheinlicher: Bei ihren 30 Jahren wäre es das letzte Voting-Format mit Erfolgsaussichten. Und immerhin hat sie Jan geküsst; da wird sie auch der Aalschleim nicht schrecken. Am meisten spricht aber für einen neuen Einsatz von Melanie: Die sächsische Pornodarstellerin kann verblüffender Weise die zwei widersprüchlichsten Planstellen bekleiden - die Nacktfee und den Normalo mit dem Herz. Trotzdem: Am schönsten wäre Jan im Dschungel. Er löst die größten Bestrafungsfantasien aus. Rein mit ihm!


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