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Fr., 21. 9., ARD, 20.15 Uhr Schon gesehen: Heiraten ist auch keine Lösung

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Lisbeth (Saskia Vester, rechts) und Carla (Katja Flint) haben die Spur ihrer Kinder verloren. Foto: ARD Degeto/Nicolas MaackLisbeth (Saskia Vester, rechts) und Carla (Katja Flint) haben die Spur ihrer Kinder verloren. Foto: ARD Degeto/Nicolas Maack

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat einen Bildungsauftrag. Dazu gehört auch Lebenshilfe. Obwohl als Komödie angekündigt, fällt „Heiraten ist auch keine Lösung“ mehr in diese Kategorie als in die Sparte Unterhaltung.

went Osnabrück. Geschiedene Frau reist nach Italien aus Sorge um ihre erwachsene Tochter. Die will den Falschen heiraten, beide Mütter wollen das verhindern. Ein wilder Road Trip beginnt – oder zumindest das, was man an einem Freitagabend in der ARD darunter versteht. Saskia Vester spielt Lisbeth, die sich selbst findet und endlich mal auf den Tisch und den Putz haut. Nach einer halben Stunde wünscht sich der Zuschauer nichts anderes, denn Lisbeth ist von einer solchen Tranigkeit, dass man sie packen und schütteln möchte.

Gleiches gilt für Katja Flint, die als arrogante Mutter des Bräutigams – wie sollte es anders sein? – das komplette Gegenteil verkörpert. Natürlich mögen sich die beiden dann doch. Und natürlich verzaubert die italienische Lebensart jeden vor und hinter dem Bildschirm.

Am Ende sitzen alle um einen Tisch wie in einem rustikalen Werbespot für Olivenöl. Nur der Zuschauer knabbert an seinen faden Chips und fragt sich, was ihm das alles sagen soll.

Wertung: 3 von 6


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