Ideal für die Sat.1-Show Pochers Ex-Freundinnen? Ins Promi-Big-Brother-Haus!


Osnabrück. Um am Freitag in die Sat.1-Show „Promi Big Brother“ einzuziehen, sollte man ein verkommener B-Promi sein, der für Schlagzeilen alles tut. Es müsste also mit dem Teufel zugehen, wenn keine Ex von Oliver Pocher dabei wäre, der die Show mit Cindy aus Marzahn moderiert.

Sat.1 macht ein großes Geheimnis aus den zehn Kandidaten vom „Promi Big Brother“. Deutschlands seriöseste Nachrichtenmacher „Bild“ und „Focus“ punkten schon jetzt mit Gerüchten über Zusagen – von der Ex-No-Angels-Sängerin Lucy etwa, dem Ex-RTL-Showstar Marijke Amado oder Ex-Knacki Martin Semmelrogge.

Mindestens eine eigene Ex sollte Big-Brother-Moderator Oliver Pocher dann auch einbringen: Annemarie Warnkross zum Beispiel, Monica Ivancan, Alessandra Pocher (aka Sandy Meyer-Wölden) – oder Harald Schmidt, den Ex-Kollegen aus der ARD-Show „Schmidt & Pocher“. Die vier haben alles, was für die Zweitverwertung im Trash-TV nötig: eine niedrige Schamgrenze und ein hohes Aufmerksamkeitsdefizit.

Reif für die Herausforderung: Sandy Meyer-Wölden aka Alessandra Pocher

Jedes Trash-Format braucht Kandidaten, die den Spott als bereichernde Erfahrung schönreden. Und wenn einer Sportsgeist hat, dann doch wohl Alessandra Pocher. Ihr Vater war Boris Beckers Manager, sie selbst Beckers Verlobte und die Freundin von Tommy Haas. Mit Pocher bekam sie in zwei Ehejahren drei Kinder. Sportlicher geht’s ja gar nicht. Niemand würde 14 Tage im Big-Brother-Haus effizienter nutzen als sie.

Typisches Zitat: „Der einzige prominente Freund, der nicht im weitesten Sinne aus dem Umfeld meiner Familie kam, ist Oliver Pocher.“ (Sandy Meyer-Wölden über ihre amourösen Jagdgründe)

Reif für die mediale Hinrichtung: Monica Ivancan

Kaum jemand hat die mediale Hinrichtung im Trash-TV mehr verdient als Monica Ivancan. Die 36-Jährige hat alles, um von einem Profi wie Pocher begehrt oder bloßgestellt zu werden: Shootings für „FHM“, „GQ“ und „ Playboy “, Werbeaufträge für Nudeln und Dessous und eine einschlägige Billig-TV-Karriere: 2004 war sie die „Bachelorette“, dann folgten einige Jahre als, naja, Schauspielerin in „Verbotene Liebe“. Mit Oliver Pocher hielt sie es von 2005 bis 2009 aus, vier Jahre, in denen sie gegen alle Ekelprüfungen des Fernsehens immun geworden sein dürfte.

In der Menschenhasser-Show „Das Model und der Freak“ (ProSieben) hat sie dann unter dem Deckmantel der Lebenshilfe gehemmte Außenseiter fertiggemacht. Seitdem harrt sie ihrer gerechten Strafe. Endlich ist die Zeit reif dafür: In der Terminrubrik auf ihrer Homepage gilt der letzte Eintrag der Basler Trachtenshow vom Mai 2012. Leichtes Spiel für Sat.1.

Typisches Zitat: „Ich bin die, die dir jetzt in den Arsch treten wird.“ (Monica Ivancan motiviert einen Freak.) Noch typischeres Zitat: „Ich wusste nicht, dass Sie so gut lecken können.“ (Monica Ivancan zu Harald Schmidt, Erklärung siehe unten.)

Reif für den Seitenwechsel: Annemarie Warnkross

Zur Pop-Band Bellini stieß Annemarie Warnkross erst, als deren Hit „Samba de Janeiro“ schon aus den Charts verschwunden war. Nach Modeljobs und der Arbeit für die RTL-II-News hat die 36-Jährige sich konsequent zum B-Promi hochgearbeitet: Dank der Liebe von Pocher (2002-2004) und Wayne Carpendale (verlobt seit 2011) ist sie selbst Teil einer Welt, die sie für ProSieben in „taff“ und „red!“ journalistisch ausbeutet. Zeit für den Seitenwechsel: Die Frau mit dem Blend-a-med-Werbelächeln gehört endlich in eine der Shows, die sie in ihren Gurken-Magazinen sonst zweitverwertet!

Typisches Zitat: „Ich weiß, wie wichtig gesunde Zähne sind - im Show-Business aber vor allem auch im täglichen Leben.“ (Annemarie Warnkross verrät ihr Erfolgsgeheimnis)

Reif für die Revanche: Harald Schmidt

Seine flüchtigste Promi-Affäre hatte Pocher mit Harald Schmidt. Die Zweckehe des Mediamarkt-Prolls mit dem Feuilleton-Liebling hielt nur anderthalb Jahre, danach wurde „Schmidt & Pocher“ (2007-2009) wieder eingestellt. Während Monica Ivancan es nach dem Liebes-Aus bei Witzen über Pochers kleinen Penis beließ, inszenierte Schmidt eine spektakuläre Demütigung: Zum 50. Geburtstag der Grass’schen „Blechtrommel“ leckte er Brausepulver aus dem Bauchnabel von Pochers Ex Monica Ivancan. Sehr geehrter Herr Schmidt! Nutzen Sie auch diese Gelegenheit! Gehen Sie ein letztes Mal zu Sat.1 und blamieren Sie Pocher im eigenen Schrottformat. Sie hätten zur Abwechslung auch wieder mal Zuschauer!

Typisches Zitat: „Das adipöse Ex-Talent. “ (Schmidt über Pocher. Für Pocher-Fans: Das medizinische Schimpfwort heißt dick.)

Zur Sache: „Promi Big Brother“ ist der Versuch von Sat.1, die Eventprogrammierung des RTL-Dschungelcamps zu kopieren. Ab Freitag, 13. September, werden über zwei Wochen B-Promis im Big-Brother-Haus kameraüberwacht. Sat.1 berichtet täglich um 22.15 Uhr. Zur Premiere sowie an den zwei folgenden Freitagen gibt es außerdem Live-Shows um 20.15 Uhr. Online-Formate sollen die Show via Social Media befeuern.

Mehr dazu finden Sie hier .

Was taugen die Big-Brother-Kandidaten?Einzelkritiken zum Show-Auftakt.

Alle Breitseiten gegen Sat.1 auf der Promi-BB-Themenseite unter http://www.noz.de/promibigbrother.


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