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Samstag, 30. Juli, 15.03 Uhr, ARD Schon gesehen: Höchstpersönlich: Suzanne von Borsody

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Die Schauspielerin Suzanne von Borsody mit ihrem Freund Jens Schniedenharn. Foto: dpaDie Schauspielerin Suzanne von Borsody mit ihrem Freund Jens Schniedenharn. Foto: dpa

mlb Osnabrück. Gleich für ihre erste Rolle in der Fernsehserie „Beate S.“ erhielt Suzanne von Borsody einen Grimme-Preis. Dabei wollte sie nicht Schauspielerin werden – und das, als Tochter der Schauspieler Rosemarie Fendel und Hans von Borsody.

Für die Malerei, ihre große Leidenschaft, zieht sich Suzanne von Borsody hingegen zurück. Nie hat sie eines ihrer Bilder ausgestellt. Privates schützt die Schauspielerin, und so wird der Beitrag zu einem Spiel mit Nähe und Distanz, das Suzanne von Borsody auf angenehme Weise dirigiert.

Der Film von Susan Tratz zeigt eine vergnügte Frau in ihrem Arbeitsalltag, mit ihrer Liebe Jens Schniedenharn, ihrer Mutter, der Freundin und Malerin Corinna Altenhoff, dem guten Freund und Kollegen Wolfgang Stumph. Tratz begleitet sie zu Lesungen, an Filmsets, bei einer privaten Reise nach Sylt, bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Dabei gelingt es der Filmemacherin durch kleine Momente deutlich zu machen, dass sie eine reelle Person zeigt – und keine weitere Rolle einer ausgezeichneten Schauspielerin.

Interessant wäre indes auch das gewesen, was der Beitrag nicht zeigt – das Verhältnis zu ihrem Vater. Aber das hätte nicht zu Suzanne von Borsody gepasst.

Wertung: 5 Sterne


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