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Mörderspiel im Wald „Die Tribute von Panem“: Wenig gekonnte Mediensatire

Kurze Verschnaufpause im Wettrennen um Leben und Tod: Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und ihr Jagdpartner Gale Hawthorne (Liam Hemsworth). Foto: KinoweltKurze Verschnaufpause im Wettrennen um Leben und Tod: Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und ihr Jagdpartner Gale Hawthorne (Liam Hemsworth). Foto: Kinowelt

Osnabrück. Blut fließt. Die jugendliche Katniss (Jennifer Lawrence) hat sich verletzt in einen Baum geflüchtet, versorgt dort notdürftig ihre Beinwunde. Beobachtet wird sie dabei nicht nur von ihren Häschern, vier Jugendlichen, die sie aushungern wollen, sondern auch von mehreren Fernsehkameras. Willkommen zu den „Hunger-Spielen“ in einem zukünftigen, postapokalyptischen Amerika. Da, wo jährlich Jugendliche auserwählt werden, damit sie sich zur Gaudi des TV-Publikums in einem Wald abschlachten. Die Spielregeln sind einfach: 23 Teenager müssen sterben, damit ein Sieger mit Reichtum und Ehre überschüttet wird. Das ist die Prämisse der „Tribute von Panem“. Das kommt einem irgendwie bekannt vor? Kein Wunder. Vorbilder gibt es reichlich!

Ob der frühe Tonfilm „Graf Zaroff“ (1932), Roger Cormans B-Film-Klassiker „Frankensteins Todesrennen“ (1975), Elio Petris Satire „Das zehnte Opfer“ (1965), der zum Teil in Osnabrück gedrehte TV-Skandal „Das Millionenspiel“ (1970) oder der

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