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Selfie-Fragebogen Schauspielerin Meike Droste: Was ich sehr gut auf Anhieb kann, ist ...

Meike Droste.Meike Droste.
imago-images/POP-EYE/Bugge

Berlin. Im Kinofilm „Enfant terrible“ spielte Meike Droste eine Fassbinder-Freundin. Im Fragebogen zeigt sie weitere Talente.

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Meike Droste. Die Schauspielerin ist aus der Serie „Mord mit Aussicht“ bekannt und spielte die Hauptfigur in „Frau Temme sucht das Glück“. Ab dem 1. Oktober ist sie in der Fassbinder-Biografie „Enfant terrible“ zu sehen.  (Zur Kritik: Darsteller zu alt, Kulisse gemalt: Warum der Fassbinder-Film trotzdem gut ist)

Frau Droste, was im Haushalt nervt Sie am meisten? 

Meike Droste


Was ist die schlimmste Eigenschaft von Menschen Ihres Berufs?  

Eitelkeit.

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Mit meinen Kindern.

Haben Sie schon mal unfreiwillig auf der Arbeit geweint?

Natürlich. Sie nicht?

Was macht die Autokorrektur aus Ihrem Namen?

Meine.

Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Die Angst vor der Pubertät: Ich dachte immer, jetzt geht’s gleich los, jetzt flippe ich gleich aus wegen dieser Pubertät … aber es passierte gar nichts wirklich Verrücktes!

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Meike Droste


Was haben Sie sich von Ihrer ersten Gage gekauft?

Eine Küchenkommode aus den 60er Jahren in Melittafarben in einem Wohnungsauflösungsgeschäft in der Boxhagenerstraße in Berlin.

Was ist der unvernünftigste Luxus, den Sie sich leisten?

Überhaupt nicht unvernünftig: meine Putzfee!

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

Ich esse sie auf. Ich habe nur einen Basilikum.

Was würden Sie gern an sich ändern?

Schon immer wäre ich gerne 10 cm größer. Naja …

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Keine Existenz-Nöte zu haben, empfinde ich als echtes Privileg.

Welches unterschätzte Werk verdient mehr Aufmerksamkeit?

Meike Droste


Welche Lüge gebrauchen Sie am häufigsten?

Die sogenannte Notlüge. Schlimm, wirklich.

Verraten Sie uns etwas, das noch keiner von Ihnen weiß!

Ich kann sehr gut auf Anhieb rülpsen.

Bei welchem Buch haben Sie mittendrin aufgegeben?

Ulysses, Joyce.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Meike Droste


Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Vor der Hexe, die im Keller wohnte und mich immer an meinen Waden packen wollte, wenn ich nach oben rannte.

Wovor haben Sie heute Angst?

Vor der Angst selbst.

Was war Ihr schlimmster Fehlkauf?

Meike Droste


Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Bestimmt so einiges.

Was bringt Sie zum Weinen?

Menschen .

Wofür schämen Sie sich?

Für meine letzte Notlüge .

Was verstecken Sie oben im Regal, da wo Kinder nicht rankommen?

Die Nintendo Switch. Und zwar so gut, dass wir sie seit einem Jahr nicht mehr finden.

Was wollen Sie anders machen als Ihre Eltern?

Ich wollte was anders machen, hat leider nicht geklappt

Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

Das sind einige.

Wer kann alles, was Sie selbst gut können, noch besser?

Das sind bestimmt auch einige.

Welches Erinnerungsstück aus Ihrer Kindheit bewahren Sie auf?

Meike Droste


Wie möchten Sie sterben?

Nicht allein .

Wie stellen Sie sich Gott vor?

Als ein Art Atmosphäre.

Was für ein Tier wollen Sie in Ihrem nächsten Leben werden?

Ein Eichhörnchen, weil ich an Eichhörnchen nämlich so toll finde, dass sie erst klettern, dann springen und im Flug mit ihrem Schwanz steuern können …

Möchten Sie uns noch etwas sagen?

Ja: Ich horche in mich rein, in mir da muss was sein.

Ich hör nur Knax und Knix, in mir da ist wohl nix. (Robert Gernhardt)

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