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Sonntag, 22. April, 20.15 Uhr, ARD Schon gesehen: „Tatort - Es ist böse“

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Nina Kunzendorf als Kommissarin Conny Mey im neuen Tatort „Es ist böse“. Foto: Hessischer RundfunkNina Kunzendorf als Kommissarin Conny Mey im neuen Tatort „Es ist böse“. Foto: Hessischer Rundfunk

js Osnabrück. Schon die ersten Sequenzen lassen ein wenig gruseln: In unscharfen Bildern sehen wir, wie ein Mann sich am ganzen Körper in Frischhaltefolie einwickelt. Und gleich der erste Satz aus dem Mund des Frankfurter Kommissars Frank Steier (Joachim Król) bestätigt die Ahnung: „Es ist böse“, sagt der deutlich mitgenommene Polizist seiner an den Tatort eilenden Kollegin Conny Mey (Nina Kunzendorf), die im Laufe des Films mehr und mehr zur Hauptfigur wird.

Eine Prostituierte ist in ihrer Wohnung ermordet und bestialisch zugerichtet worden. Sie wird nicht das einzige Opfer bleiben. Eine tatsächliche Mordserie diente als Vorlage für eine der härtesten, ganz sicher aber auch besten „Tatort“-Folgen des Jahres. Zum zweiten Mal verfilmte der Hessische Rundfunk eine Episode aus dem Buch „Auf der Spur des Bösen“ des Bremer Profilers Axel Petermann. Und liefert nach dessen Einschätzung einen äußerst realistischen Krimi ab, der auch künstlerisch voll überzeugt: Starke Einstellungen, gute Schnitte, überraschende Perspektivwechsel sind nur einige der Zutaten, aus denen Regisseur Stefan Kornatz einen Klasse-“Tatort“ zusammenrührt. Zudem gelingt es ihm, die Spannung bis zum Ende kontinuierlich zu steigern.

Wertung: 6 von 6 Sternen


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