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Selfie-Fragebogen Eingeschläfert: Sat.1-Moderatorin Annett Möller vermisst ihren Hund

Annett Möller moderiert "Mit Nagel und Köpfchen". Foto: Sat.1/Claudius PflugAnnett Möller moderiert "Mit Nagel und Köpfchen". Foto: Sat.1/Claudius Pflug
Sat.1/Claudius Pflug

Berlin. Annett Möller moderiert die Sat.1-Heimwerker-Show „Mit Nagel und Köpfchen“. Hier lässt sie uns ins Nähkästchen schauen.

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit. 

Heute antwortet Annett Möller. Ab dem 29. März sucht sie in der Sat.1-Show „Mit Nagel und Köpfchen“ Deutschlands kreativstes Heimwerker-Duo – immer sonntags um 17.45 Uhr. Ihr zur Seite steht eine Fachjury, bestehend aus dem DIY-Social-Media-Star Jelena Weber, Designer Wolfgang Laubersheimer und „Dr. Home“ Steven Schneider.


Annett Möller, was macht die Autokorrektur aus Ihrem Namen?

„Annettall“ – was auch immer das soll. Aber ich denke, es geht schlimmer. ;-)

Mit wem werden Sie am häufigsten verwechselt?

Mit mir selbst. An der Supermarktkasse zum Beispiel oder letztens in der Polizeikontrolle. Manchmal tue ich so, als wüsste ich nicht, wen sie meinen. ;-)

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Auf jeden Fall meist recht wild und oft unausgeschlafen, weil unsere kleine Tochter die Nacht manchmal gern zum Tag macht. ;-)

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Wir hatten als Kinder nicht viel. Meine Mutter war alleinerziehend und voll berufstätig. Also bin ich neben der Schule schon mit zwölf Jahren an den Wochenenden arbeiten gegangen. Von der eigenständigen Leitung eines Bäckerwagens auf dem Wochenmarkt (mit 15) über Fabrikklos putzen, Zeitungen austragen bis zum Kellnern war sehr vieles dabei. Heute bin ich dankbar dafür.

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Leider gerade mit keinem. Unser Hund musste vor zwei Jahren eingeschläfert werden. Wir vermissen ihn noch immer sehr.

Foto: Annett Möller

Was ist das Ekligste, das Sie jemals im Mund hatten?

Glücklicherweise fällt mir dazu nichts ein. #niemalsinsdschungelcamp

Wie beliebt waren Sie in der Schule?

Ich hab immer meine Meinung gesagt und hatte ne große Klappe. Das kam nicht immer gut an. ;-)

Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Meine Frisur. Allerdings auch schon VOR der Pubertät. ;-)

Wie verändert Alkohol Ihre Persönlichkeit?

Kann ich kaum beurteilen. Ich war nur einmal im Leben betrunken, was lustig war. Aber auch nur bis zum nächsten Morgen. Der Kater war grausam.

Wie verändert der Straßenverkehr Ihre Persönlichkeit?

Ich werde zum Tier: entweder brüllender Löwe oder entspannte Schnecke. Je nach Gemütslage.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Einen schönen Garten und ganz viel Grün.

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

Einmal die Woche gießen muss reichen. Wenn sie gar nicht mehr wollen, rede ich ihnen als letzte Chance gut zu. Ansonsten müssen wir uns trennen.

Was ist die übelste Ecke bei Ihnen im Haus?

Die Vorratskammer und mein Kleiderschrank. Irgendwie kriege ich da immer nur für ne Stunde Ordnung rein.

Sind Sie aus eigener Kraft so schön oder haben Sie was machen lassen?

Haha, na wie alle anderen auch trinke ich literweise Wasser und bin eben so geboren.... ;-) Scherz beiseite: Ich rauche nicht, trinke nie Alkohol (schmeckt mir nicht) und esse in der Tat meistens sehr gesund, weil ich es einfach mag. Sport kommt auch dazu (schaffe ich aber selten regelmäßig) und das sind schon mal gute Voraussetzungen für eine gute Haut. Aber an den richtigen Stellen ein klein wenig nachzuhelfen, finde ich grundsätzlich nicht verwerflich. Also ausschließen tue ich es nicht.

Was ist Ihr hässlichstes Kleidungsstück?

Oh, das liegt ja immer im Auge des Betrachters. Aber mein Mann findet zum Beispiel meine neuen Riesentreter mit Plateau schrecklich. Ich hingegen liebe sie.

Foto: Annett Möller

Welchen Tweet, Facebook- oder Instagram-Post bereuen Sie?

Keinen. Ich mache ihn erst gar nicht.

Was ist das Schlimmste, das Fans Ihnen schreiben?

Sie würden gern meine Füße lecken! Ätzend, sollen die doch da ihre Vorlieben ausleben, wo sie Gleichgesinnte finden.

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?

Mit Ungeduld.

Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Vor dem Sterben. Gegenüber dem Kindergarten gab es einen Friedhof an dem wir immer vorbeispaziert sind. Da liegt das wohl irgendwie nahe.

Wovor haben Sie heute Angst?

Die Angst ist immer noch da. Aber auch der Klimawandel beschäftigt mich sehr. Besonders, wenn ich daran denke, was für eine Welt unsere Tochter und (hoffentlich) Enkelkinder später erwartet.

Was bringt Sie zum Weinen?

Die Bilder von der griechischen Grenze, aber auch andere Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten – gerade gegenüber Kindern – gehen mir sehr nahe.

Haben Sie schon einmal etwas gestohlen? Wenn ja: Was?

Ja als Kind. Kaugummis, Bonbons. Es war eine Mutprobe in unserer Clique. Und leisten konnte ich es mir damals ohnehin nicht. Ich hoffe, der Besitzer des Ladens konnte es irgendwie verschmerzen. Das tut mir heute noch leid.

Was verstecken Sie oben im Regal, da wo Kinder nicht rankommen?

SCHOKOLADEEEEEEE!!!!

Welches Erinnerungsstück aus Ihrer Kindheit bewahren Sie auf?

Meinen Teddy Plüschohr. Der sitzt heute noch bei unserer Tochter im Zimmer. Und ich passe gut auf, dass sie lieb zu ihm ist. ;-)

Foto: Annett Möller

Wie möchten Sie sterben?

Am liebsten erst mit 120. Topfit und fröhlich in einem glücklichen Moment und mit meinem Mann an meiner Seite.

Wie stellen Sie sich Gott vor?

Gar nicht. Ich bin nicht gläubig. Denn wie kann ein Gott all das Leid auf der Welt zulassen? Ich glaube eher an eine innere Kraft und Weisheit, die in uns allen liegt und die die meisten einfach nicht nutzen und gar nicht erst wahrnehmen, weil sie nur im Außen leben.

Möchten Sie uns noch etwas sagen?

Ja, es war lustig und spannend auch mal solche Fragen zu beantworten. Hat Spaß gemacht. Danke dafür!

Mehr Fragebögen

So beschreibt Sat.1 das Konzept der Show

Wer ist das kreativste Heimwerker-Duo Deutschlands? Bei „Mit Nagel und Köpfchen“ müssen acht Kandidatenpaare nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick, sondern eben auch Köpfchen unter Beweis stellen. In jeder Folge gilt es, zwei Projekte – jeweils ein Möbelstück und ein Raumkonzept – bestmöglich umzusetzen. Die Fachjury mit Jelena Weber, Prof. Wolfgang Laubersheimer und Steven Schneider bewertet die Arbeiten. Das schlechteste Team scheidet am Ende jeder Folge aus.


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