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Selfie-Fragebogen ARD-Star Christiane Bärwald fordert: Mehr Küsse!

Heute im ARD-Film „Zum Glück gibt’s Schreiner“: Christiane Bärwald. Foto: BärwaldHeute im ARD-Film „Zum Glück gibt’s Schreiner“: Christiane Bärwald. Foto: Bärwald
Bärwald

Berlin. Heute spielt Christiane Bärwald im ARD-Film „Zum Glück gibt’s Schreiner“. Vorher füllt sie den Selfie-Fragebogen aus.

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Christiane Bärwald. An der Seite von Thekla Carola Wied und Henriette Richter-Röhl ist die Schauspielerin gerade in der Mutter-Tochter-Komödie „Zum Glück gibt’s Schreiner“ zu sehen. Das Erste zeigt die Komödie am 1. Februar 2020 um 20.15 Uhr.

Szene aus der ARD-Komödie "Zum Glück gibt's Schreiner". Im Vordergrund am Tisch: Christiane Bärwald. Foto: ARD Degeto/Hendrik Heiden

Frau Bärwald, was ist das Unangenehmste, das Sie für Geld getan haben?

Ein Schülerjob in den Sommerferien in einer Kunststofffabrik. Da wurde es mit Lösungsmitteln und dem Schutz davor nicht so genau genommen. Seitdem habe ich Demut, generell vor solcher Knochenarbeit …

Haben Sie schon einmal etwas gestohlen? Wenn ja: Was?

Ein Buch aus der Bibliothek, weil ich es für die Recherche so dringend brauchte und es nicht verleihbar war. Ich habe es danach unter Schweißausbrüchen reuig wieder zurückgeschmuggelt …

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Foto: Bärwald

Was ist das Ekligste, das Sie jemals im Mund hatten?

Saure Milch. Und Alufolie.

Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät? 

Die Unsicherheit in allem – der Außenwirkung, der Gefühle, der Veränderung des Körpers … das Verhältnis zu den Eltern, den Geschwistern …. großer Gott – was für eine schreckliche Zeit!

Wie verändern der Straßenverkehr Ihre Persönlichkeit?

Ich verliere meine Geduld und manchmal auch meine Manieren.

Mit wem werden Sie am häufigsten verwechselt?

Verwunderlicher Weise wurde ich schon öfter auf eine Ähnlichkeit zu Sarah Kuttner angesprochen. Und früher Heike Makatsch …

Mit wem würden Sie gern mal verwechselt werden?

Sarah Kuttner oder Heike Makatsch :)

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

Foto: Bärwald

Was ist die übelste Ecke bei Ihnen im Haus?

Das Kinderzimmer nach einem verregneten Wochenende.

Was ist das Schönste an Ihnen?

Ich bin ein grundsätzlich positiver Mensch, den man sehr leicht belustigen kann. Ich mache gerne Quatsch, schon immer … Und ich glaube von mir sagen zu können, dass ich recht unkompliziert bin.

Was würden Sie gern an sich ändern?

Ich wäre gerne strukturierter.

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?

Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann ich ganz schön unnachgiebig werden. Eventuell sogar penetrant. Vor allem, wenn‘s für eine gute Sache ist und ich auf Gegenwind stoße.

Welcher Kollege, welche Kollegin nervt Sie?

Der, der grundsätzlich am Nörgeln ist. Und schlecht vorbereitet ist.

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Ich hatte das Glück, nie so wenig davon zu haben, dass es mir wirklich schlecht ging. Aber auch nie so viel, dass ich die Bodenhaftung verloren hätte. Ach, ich glaube ich habe einfach ein gesundes Verhältnis dazu. Und wenn‘s ausging, dann bin ich eben Jobben gegangen …

Sind Sie aus eigener Kraft so schön oder haben Sie was machen lassen?

Ich gehe zum Friseur. :)

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Foto: Bärwald

Welche Lüge gebrauchen Sie am häufigsten?

Das „Ja“ auf die Begrüßungsfrage, ob es mir gut geht. Alles Ehrliche wäre ja oft ausufernd …

Bei welchem Buch haben Sie mittendrin aufgegeben?

Ich kann mich nicht erinnern, das jemals gemacht zu haben. Vielleicht bei Schullektüren … Ich denke dann immer – ich kann es doch vielleicht erst beurteilen, wenn ich es ganz kenne. Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück, bei meiner Buchauswahl …

Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Vor Spinnen, vor Allem was zu schnell, zu hoch, zu wild war – ich war eine richtige Pfeffernase! Und vor dem Weltall! Diese Unbegreifbarkeit! – meine Eltern hatten einen Atlas, in dem der Querschnitt der Erde zu sehen war. Ich war überzeugt davon, dass der Erdkern auf Dauer nicht funktioniert …

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Gerade einen viel zu freundlichen Winterhimmel. Während der Wiesn-Zeit das hier:

Foto: Bärwald

Wovor haben Sie heute Angst?

Natürlich, dass es meinen Kindern nicht gut gehen könnte. Ich habe aber vor allem ein grundsätzliches Unbehagen, was die Unsicherheiten und Umbrüche unserer Zeit angeht. Und was das für die nächsten Generationen bedeuten kann …

Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Ich habe nie im Ausland gelebt.

Was bringt Sie zum Weinen?

Ich bin leicht zu rühren, da reicht manchmal die richtige Musik. Ich habe es auch schon geschafft, bei Werbeslogans in Tränen auszubrechen …

Wovon handelte der letzte Traum, an den Sie sich erinnern?

Ich erinnerte mich nicht, wann ich das letzte Mal geträumt habe! Mag am Schlafdefizit liegen …

Wofür schämen Sie sich?

Biogemüse in Plastik gekauft zu haben. Ach überhaupt – für den liederlichen und peinlichen Umgang der Menschheit mit der Umwelt, mit Massentierhaltung, mit dem Wert von Lebensmitteln, Kleidung … etc.

Welches Erinnerungsstück aus Ihrer Kindheit bewahren Sie auf? 

Viele – ich liebe es Erinnerungen anfassen, riechen, anschauen zu können. Aber ein Lieblingsteil ist dieses hier – die erste Badehose. Ich habe sie zig Mal ausgezogen und verloren. Auf wundersame Weise ist sie immer wieder aufgetaucht …

Foto: Bärwald

Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

Warum sind Sie Schauspielerin geworden?

Wie möchten Sie sterben?

Alt, müde, schmerzlos und nicht einsam.

Wie stellen Sie sich Gott vor? 

Am ehesten, wie eine Kraft, die alles zusammenhält und erneuert?

Was für ein Tier wollen Sie in Ihrem nächsten Leben werden?

Ein Raubvogel. Vielleicht ein Milan. Oder ein Zweifingerfaultier.

Möchten Sie uns noch etwas sagen?

Esst weniger Fleisch! Hört mehr gute Musik und geht öfter Tanzen! Und vergesst nicht das Küssen!

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