Interviewreihe „Mein wahres Ich“ „Der Ranger“: Philipp Danne verrät etwas, das niemand von ihm weiß

Philipp Danne ist in zwei neuen Folgen der ARD-Reihe "Der Ranger - Paradies Heimat" zu sehen. Foto: MDR/ndF/Jens-Ulrich KochPhilipp Danne ist in zwei neuen Folgen der ARD-Reihe "Der Ranger - Paradies Heimat" zu sehen. Foto: MDR/ndF/Jens-Ulrich Koch
MDR/ndF/Jens-Ulrich Koch

Berlin. Bevor Philipp Danne in zwei neuen Folgen von „Der Ranger – Paradies Heimat“ auftritt, stellt er sich unserem Fragebogen – und grüßt seinen Onkel aus Osnabrück.

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! In der Rubrik „Mein wahres Ich“ beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild mit.

Diesmal antwortet Philipp Danne. Der Schauspieler ist im Januar in neuen Folgen der ARD-Reihe „Der Ranger – Paradies Heimat“ zu sehen. Am 10. Januar ist die Episode „Zeit der Wahrheit“ ab 20.15 Uhr im Ersten zu sehen. Seine persönliche Zeit der Wahrheit hat der 34-Jährige beim Ausfüllen unserer Fragen erlebt.

Herr Danne, mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Mit unserer zauberhaften Hündin Elsa. Sie kommt aus Griechenland, hat dort auf der Straße gelebt und ist unser persönlicher Fuchur, der Glücksdrache.

Foto: Philipp Danne


Was ist das Ekligste, das Sie jemals im Mund hatten?

Ich denke, das war der unglückliche Moment als ich eine Lebertrankapsel aus Versehen aufgebissen habe. Bin im allgemeinen kein großer Fischfreund (geschmacklich) und das war dann der Supergau.

Was ist Ihr hässlichstes Kleidungsstück?

Orange-braun-grau-geringelte Kuschelsocken. Ich trage sie stolz in diesem Moment.

Was macht die Autokorrektur aus Ihrem Namen?

Die lässt den brav in Ruhe. Hat sich wohl daran gewöhnt.

Wie beliebt waren Sie in der Schule?

Ich denke bei den Mitschülern war alles in bester Ordnung, den einen mag man, den anderen weniger. Bei den Lehrern ging die Schere beidseitig weiter auseinander. Der ein oder andere kam nicht damit klar, dass ich früh wusste, dass ich Schauspieler sein will und deswegen auch öfter bereits zu Schulzeiten fehlen musste, um zu drehen. Manche verstanden also, dass ich bereits in jungen Jahren versucht habe, einen Grundstein für mein späteres Arbeitsleben zu legen, und manch einer war nicht im Stande, über seinen Tellerrand bzw. Schulhof hinaus zu sehen, ist ja aber zum Glück alles gut gegangen.

Welches Erinnerungsstück aus Ihrer Kindheit bewahren Sie auf?

Meine Batman-Maske und meine Action-Figuren.

Foto: Philipp Danne


Foto: Philipp Danne


Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Komplexe.

Mit wem werden Sie am häufigsten verwechselt?

Franz Beckenbauer.

Mit wem würden Sie gern mal verwechselt werden?

Arnold Schwarzenegger.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Die Außenwelt.

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

Wir haben drinnen keine klassischen Zimmerpflanzen. Wir haben eine Biosphäre in einer großen Glasglocke. Die versorgt sich aber komplett autark. Da muss man nur kurz, wenn sie beschlägt, den Korken ziehen. Sehr pflegeleicht.

Was ist die übelste Ecke bei Ihnen im Haus?

Der Keller, NOCH.

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?

Ich tue gerne so, als würde ich perfekt Spanisch sprechen und fülle Vokabeln, die ich nicht weiß, dann einfach mit Worten, die sich spanisch anhören. Kann passieren, dass ich aus dem Modus schwer wieder rauskomme und die Kollegen den ganzen Tag en español zuquatsche. Bin aber der Meinung, dass sich dadurch insgesamt die Spanischkentnisse am Set verbessert haben!

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Da ich früh angefangen habe mit dem Schauspielen und somit auch immer etwas Geld verdient habe, haben mich Geldprobleme zum Glück eigentlich wenig belastet. Wenn es früher hier und da mal eng wurde, hatte ich meistens wieder eine Rolle oder einen Job in Aussicht, der daran etwas geändert hat.

Welche Lüge gebrauchen Sie am häufigsten?

Ich bin in einer Minute da.

Verraten Sie uns etwas, das noch keiner von Ihnen weiß!

Ich kann sehr schlecht Fußball spielen. Bin allerdings kein schlechter Torwart.

Bei welchem Buch haben Sie mittendrin aufgegeben?

Ich habe zur Rollenvorbereitung auf den Ranger: „Das geheime Netzwerk der Natur“ von Peter Wohlleben angefangen. Eigentlich sehr interessant, aber ich bin dann auf das Hörbuch umgestiegen.

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Jedes Haar an seinem Platz, der Bart perfekt rasiert und die Haut wie bei einem Zwölfjährigen. Augenringe sucht man ebenso vergebens.... NICHT. Vermutlich wie die meisten, verknittert und verknüselt.

Foto: Philipp Danne


Wovor haben Sie Angst?

Spritzen.

Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Einen Nachwuchsschauspielerpreis zu gewinnen!

Was bringt Sie zum Weinen?

Gutes, ehrlich gespieltes und perfekt inszeniertes Kino.

Wofür schämen Sie sich?

Für die Entwicklung der Politik in so vielen Ecken der Welt momentan.

Was ist das Unangenehmste, das Sie für Geld getan haben?

Eine Rolle gespielt, von der mir mein Bauch abgeraten hat.

Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

„Wie ist es bei Ihnen mit Nachwuchs? Ist da was in Planung?“

Wer kann alles, was Sie selbst gut können, noch besser?

Na, dann nehme ich eines meiner größten Vorbilder – Robert De Niro. Hatte das Glück, ihn mal zu treffen.

Foto: Philipp Danne


Wie möchten Sie sterben?

Alt und glücklich.

Wie stellen Sie sich Gott vor?

Allwissend.

Was für ein Tier wollen Sie in Ihrem nächsten Leben werden?

Ein Delphin.

Möchten Sie uns noch etwas sagen?

Dieses Interview hat Spaß gemacht und lieben Gruß an meinen Onkel Stefan aus Osnabrück! ;-)

Dannes Hündin Elsa. Foto: Philipp Danne

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