Filmtipp im Dezember „Cats“ im Kino – das müssen Sie zur Verfilmung wissen

Der Welthit kommt ins Kino: Cats. Foto: UniversalDer Welthit kommt ins Kino: Cats. Foto: Universal

Berlin. Einer der größten Musical-Hits kommt auf die Leinwand. Das müssen Sie zu Tom Hoopers „Cats“-Verfilmung wissen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag 2019 kommt Cat-Content ins Kino. Fakten zum Filmstart von Tom Hoopers „Cats“:

Das Musical: Das Musical: Andrew Lloyd Webbers Geschichte der „Jellicle“-Katzen gehört zu den großen Bühnen-Hits und begründete das Genre der sogenannten Megamusicals. Die Premiere fand vor 38 Jahren, am 11. Mai 1981, im New London Theatre statt. In 21 Jahren brachte die Inszenierung es hier auf 8.949 Aufführungen. Am Broadway lief „Cats“ 18 Jahre (7.485 Aufführungen) am Hamburger Operettenhaus waren es 6.100 Aufführungen in 15 Jahren. Andrew Lloyds Webbers gewaltiges Miauen löste einen weltweiten Boom aus: Mit „Cats“ wurden die Megamusicals wie „Les Miserables“ (1985), „Phantom der Oper“ (1986) und „König der Löwen“ (1997) das Bühnenpendant zu den Blockbustern des Filmmarktes.

Die Vorlage: Den Stoff zum Bühnenhit fand Andrew Lloyd Webber in T.S. Eliots „Old Possum“s Book of Practical Cats“ (1939), einer Sammlung von Gedichten, die der spätere Literaturnobelpreisträger eigentlich für Kinder geschrieben hatte. Ausgerechnet der größte Hit des Musicals sollte dann aber nur indirekt von Eliot kommen: Für den Song „Memory“ bearbeitete Trevor Nunn, der Regisseur der Uraufführung, ein Eliot-Gedicht, das nichts mit dem Katzenbuch zu tun hatte. Zu den Künstlern, die mit dem Song Erfolge feierten, gehören Elaine Paige, Barbra Streisand, Barry Manilow und Angelika Milster, die auf Deutsch die „Erinnerung“ besang.

Die Katzendarsteller: Für den musikalischen Blockbuster heftet sich die Hollywood-Elite den Katzenschwanz an. Judy Dench übernimmt die Katerrolle Old Deuteronomy, Ian McKellen wird von Gandalf zu Gus The Theatre Cat, Jennifer Hudson ist als Grizabella zu sehen, Idris Elba als Macavity und die Country-Pop-Sängerin Taylor Swift schlüpft in das Fell von Bombalurina.

Der Regisseur: Mit Tom Hooper hat das Projekt einen Regisseur, bei dem nicht viel schiefgehen kann. 2010 holte er mit „The King“s Speech“ vier Oscars. Zwei Jahre später bewährte er sich im Genre des Musicals: Seine Kinoversion von „Les Misérables“ spielte über 400 Millionen Dollar ein und bekam obendrauf noch einen Darsteller-Oscar (für Anne Hathaway) – genau wie Hoopers letzter Film „The Danish Girl“, für den dann Alicia Vikander ausgezeichnet wurde. An „Cats“ war Hooper nicht nur als Regisseur beteiligt; er hat den Film auch mitgeschrieben und -produziert.

Mehr Kino


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN