Montagabend bei Arte Sehenswert: Wie Füchse in der Stadt und auf dem Land leben

Für sie gibt es kaum Hindernisse: Füchse sind sehr anpassungsfähig und haben seit vielen Jahren auch Städte als Lebensraum für sich entdeckt. Foto: Roland GockelFür sie gibt es kaum Hindernisse: Füchse sind sehr anpassungsfähig und haben seit vielen Jahren auch Städte als Lebensraum für sich entdeckt. Foto: Roland Gockel

Osnabrück . Mit versteckter Kamera haben Roland Gockel und Rosie Koch zwei Jahre lang Füchse in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste gefilmt. Zu sehen sind ungewöhnliche Aufnahmen der scheuen Tiere.

Regierungsviertel-Clan. Das klingt nach einem Kreis aus Schwerverbrechern. Die Mitglieder des Familienverbundes im Film von Roland Gockel und Rosie Koch aber kann man so nicht bezeichnen. Obwohl sie töten. Denn es handelt sich um Füchse, die seit vielen Jahren mitten in Berlin leben. 

Unterwegs in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste

Zwei Jahre haben die beiden Filmemacher Füchse in der Bundeshauptstadt, in Hamburg und an der norddeutschen Küste gefilmt. Jetzt ist die sehr interessante Tierdokumentation mit ihren ungewöhnlichen Nahaufnahmen auf Arte zu sehen. Genutzt haben Gockel und Koch überwiegend versteckte Kameras.

Die Tiere sind anpassungsfähig. Füchse sind fast überall auf unserem Planeten beheimatet. Und so gelingt es ihnen auch, sich an die Lebensbedingungen von Städten anzupassen. Hier müssen sie mit wechselnden Verkehrsbedingungen zurechtkommen. Allerdings ist hier das Nahrungsangebot stets üppig. 

Füchse schützen vor Plagen

Füchse tragen durch das Fressen von Mäusen und anderen Kleintieren zum Schutz vor Plagen bei. An der Küste hingegen müssen die Tiere viel Zeit mit der Suche nach Essbarem aufbringen. Auch vom Aufzeigen solcher Kontraste lebt der Film über die scheuen Tiere. Und auch von Momentaufnahmen seltener Begegnungen – wie dem der Füchse mit dem Wachpersonal am Berliner Reichstag.

Fünf von sechs Sternen  

Stadt, Land, Fuchs! Cityslicker und Naturfreaks im Tierreich, 11. November, 18.30 Uhr, Arte 


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