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Vorschau auf Vox-Show Höhle der Löwen: Heute ganz besonders nutzlose Produkte

Braucht Dagmar Wöhrl einen Drive Dressy? Oder den Drillstamp? Foto: TVNOW/Bernd-Michael MaurerBraucht Dagmar Wöhrl einen Drive Dressy? Oder den Drillstamp? Foto: TVNOW/Bernd-Michael Maurer
TVNOW/Bernd-Michael Maurer

Berlin. Drive Dressy, Drillstamp, Plantbreak: Heute zeigt die "Höhle der Löwen" besonders überflüssige Ideen.

Neunte Folge der Vox-Show "Die Höhle der Löwen". Diese Gründer hoffen am Dienstag, 29. Oktober ab 20.15 Uhr auf Investitionen von Nils Glagau, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Gregor Kofler und Frank Thelen.

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Wie immer stellt Vox die Gründer vor der Ausstrahlung in einer Mitteilung vor, die wir hier zitieren:

Drive Dressy 

Die Brüder Laurenz und Leonhard Krieger möchten mit ihrem Start-up Drive Dressy Mode in das Auto bringen. Die Münchner haben einen Autositzbezug entwickelt, den sogenannten Fashion-Seat-Cover. Dieser lässt sich über den Originalsitz ziehen. Eine integrierte Airbag-Naht gewährleistet, dass sich im Falle eines Unfalls der Airbag entfalten kann. Mit dem 3D-Konfigurator kann der Nutzer mit wenigen Klicks seine Bezüge individuell gestalten – ob ein Set oder nur für die Kopfstützen. Zukünftig soll es auch möglich sein, dass die Kunden ihre eigenen Designs hochladen können. Um den Markt zu erobern, sind die Brüder auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Wird ein Löwe auf das Angebot 15 Prozent der Firmenanteile für 500.000 Euro einsteigen?

Drillstamp 

"Meine Erfindung ist so eine große Hilfe im Alltag, dass sie in keinem Haushalt fehlen sollte”, sagt Alexander Jentzmyk. Jeder, der schon mal ein Bild, Regal oder eine Lampe anbringen wollte, kennt das Problem mit dem umständlichen Markieren der Bohrlöcher. "Wenn es dann mal wieder nicht funktioniert hat, dann bohre ich ein weiteres Loch und die Wand sieht aus wie ein Schweizer Käse”, so der Erfinder. Mit Drillstamp soll damit Schluss sein. Das Hilfsmittel wird in die Aufhängeöse eingeschoben, auf der gewünschten Höhe positioniert und durch Druck gegen die Wand erscheint die entsprechende Markierung. So soll punktgenaues Bohren einfach möglich sein. Wird ein "Löwe” 100.000 Euro in den Drillstamp investieren? Im Gegenzug bietet Alexander Jentzmyk 25 Prozent seiner Firmenanteile an.

Convercycle 

Luftverschmutzung, Parkplatzmangel, Stau – es gibt viele Gründe, über Auto-Alternativen nachzudenken. Eine der beliebtesten ist das Fahrrad. Doch wie transportiert man größere Einkäufe oder andere Lasten? David Maurer-Laube, Robert Kratz und Hubertus Osterwind von Convercycle haben eine Lösung parat: Ihr Fahrrad hat einen Kofferraum. Das 2-in-1-Fahrrad-Konzept kombiniert ein Citybike mit einem Lastenfahrrad. Als Citybike ist es einfach in der Handhabung, als Lastenfahrrad hat es eine Ladefläche und kann bis zu 60 Kilogramm transportieren. Der Umbau des Convercycle ist mit einem Handgriff erledigt: das Citybike verwandelt sich mit einer Rotation des Rückrads nach außen in ein Lastenfahrrad und mit einer Drehung in die andere Richtung wieder zurück. Um die Produktion und den Vertrieb voranzutreiben, benötigen sie 500.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent der Firmenanteile.

WeeDo 

Schneemänner, Schlitten, Schneeballschlachten –  Kinder spielen auch im Winter draußen. Dafür hat die Schneiderin Antje Risau die "WeeDo Funware"-Schneeanzüge entwickelt. Nicht nur ihre Designs heben sich von der Masse ab, auch die vielen Features sind ungewöhnlich. Dank des "Mitwachssystems” lassen sich Ärmel und Beine in der Länge regulieren. Der Taillenzipper ermöglicht einen schnellen Toilettenstopp. Die Handschuhe sind am Anzug befestigt . Die verstellbaren Kapuzen können auch über dem Helm getragen werden. Außerdem schützen die Schneeanzüge die Kinder beim Fallen, weil sie an Ellenbogen, Knien und Po gepolstert sind. Um die "WeeDo"-Welt noch weiter auszubauen, benötigt die Designerin Antje Risau ein Investment von 100.000 Euro und würde dafür 20 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Gehen die "Löwen” auf den Deal ein?

PLANTBREAK 

Seinen Traum Fußballer zu werden, musste Max Rongen nach einer Verletzung aufgeben. Seine neue Leidenschaft hat er im Fitness- und Ernährungsbereich gefunden: Er ist Fitnesstrainer und Ernährungsberater. Die Suche nach einem gesunden Fitness-Riegel blieb erfolglos und so erfand Max kurzerhand PLANTBREAK. Seine Backmischungen für die veganen, kalorienarmen Fitness-Riegel sollen ohne Süßungsmittel und Zusatzstoffe auskommen. Mit 16 Jahren hat Max Rongen das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater Ralf Rongen gegründet. "PLANTBREAK ist auf ihn angemeldet. Wenn ich volljährig bin, wird das Unternehmen auf meinen Namen überschrieben und dann bin ich der alleinige Eigentümer”, so Max Rongen. Vorher wagt er sich mit gerade einmal 17 Jahren in die "Höhle der Löwen”. Das Vater-Sohn-Gespann ist auf der Suche nach einem Partner für den großen Roll-Out. Wird der junge Gründer die geforderten 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile von den "Löwen” bekommen? 


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