November-Filmtipp Corinna Harfouch ist „Lara“: Das macht den Film so besonders

Erstarrt: Corinna Harfouch als Lara. Foto: STUDIOCANAL / Schiwago FilmErstarrt: Corinna Harfouch als Lara. Foto: STUDIOCANAL / Schiwago Film
STUDIOCANAL / Schiwago Film

Berlin. Sieben Jahre nach „Oh Boy“ zeigt Jan-Ole Gerster „Lara“. Worin der Corinna-Harfouch-Film dem Hit ähnelt, was ihn unterscheidet.

Jan-Ole Gesters mit Preisen überhäuftes Debüt „Oh Boy“ begleitete die Hauptfigur einen Tag durch Berlin. Sieben Jahre nach der Komödie kommt Gesters zweiter Film. Und obwohl das Drehbuch diesmal nicht von ihm selbst stammt, ist die Analogie unübersehbar: Auch in „Lara“ verbringt die Titelheldin genau einen Tag in Berlin, diesmal aber ist der Tonfall bitter. Dabei sollte Lara sich freuen: Es ist ihr 60. Geburtstag, und am Abend gibt ihr Sohn Viktor ein Konzert, bei dem er am Klavier ein eigenes Werk spielt. 

Wenn Lara den Abend in einer depressiven Feindseligkeit angeht, liegt es nicht nur an der gestörten Mutter-Sohn-Beziehung. Auch sich selbst und ihre Lebensentscheidungen ihres Lebens blickt Lara mit unbarmherziger Verzweiflung. Mit Corinna Harfouch in der Hauptrolle und „Oh Boy“-Star Tom Schilling als Viktor gelingt Jan-Ole Gerster es ein weiteres Mal, ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu erzählen. „Lara“ startet am 7. November 2019.

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