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Größter deutscher Streamer Ausraster in FIFA 20: "Montanablack" auf Twitch gesperrt

Böser Bube aus Buxtehude – so wird Marcel Eris vom "Spiegel" betitelt. Foto: Christian SchenkelBöser Bube aus Buxtehude – so wird Marcel Eris vom "Spiegel" betitelt. Foto: Christian Schenkel

Buxtehude. Marcel Eris alias "Montanablack" ist bekannt für seine derbe Aussprache – erneut hat er dafür eine Auszeit auf der Livestreaming-Plattform Twitch kassiert.

"Leider gibt es schlechte Nachrichten" – so leitet der größte deutsche Livestreamer "Montanablack" (durchschnittlich 50.000 Zuschauer) seine Mitteilung an seine Fans ein. Die Plattform Twitch habe ihn für sieben Tagen von jeglichen Aktivitäten ausgeschlossen, schreibt der 31-Jährige, der im echten Leben Marcel Eris heißt. Der Grund war offenbar eine Vielzahl an Schimpfwörtern, die er benutzt habe. "Habe mich direkt entschuldigt und gehofft, dass Thema wäre damit gegessen", so Eris. War es aber nicht. Sein Konto wurde nun für sieben Tage stillgelegt. 

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Eris berichtet, dass sich der Vorfall nicht in seinem eigenen Stream ereignet habe – sondern in dem eines Twitch-Kollegen. Eris habe gedacht, das Gesagte würde nirgendwo zu hören sein. Doch unvermittelt habe sein Kollege den Ton in dessen Übetragung angestellt. Was genau "Montanablack" gesagt hat, ist derzeit unklar.

Am Dienstag gab Eris ein Update an seine Fans. Demnach bleibt die Sperre weiterhin bestehen:

Es ist nicht der erste "Twitch-Bann" für den Buxtehuder. Bereits Ende vergangenen Jahres wurde er für einige Tage gesperrt, nachdem er rassistische Kommentare getätigt hatte.

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