Deutschstunde, Bad Banks, The Crown Netflix-Regisseur Schwochow hat geklaut – hier sagt er, was

Christian Schwochow.  Foto: imago images/Future ImageChristian Schwochow. Foto: imago images/Future Image 

Berlin. Christian Schwochow, Regisseur von „Deutschstunde“, „Bad Banks“ und „The Crown“, hat geklaut. Hier sagt er, was es war.

Interviews sind Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich die besten Fragen nie zu stellen. Die anderen lavieren gern rum. Schluss damit! In der Rubrik „Mein wahres Ich“ beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild mit.

Diesmal hat Christian Schwochow sich den Fragen gestellt. Zurzeit läuft seine Lenz-Verfilmung „Deutschstunde“ im Kino. Ab dem 17. November zeigt Netflix die neue Staffel von „The Crown“, für die der 41-Jährige zwei Episoden gedreht hat – als erster nicht britischer Regisseur. Seine Erfolgsserie „Bad Banks“ ist ebenfalls bei Netflix verfügbar.


Herr Schwochow, was ist das Ekligste, das Sie jemals im Mund hatten?  

Eine Tomate. Ich mag Tomaten nicht.

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Das kommt sehr darauf an, wie der Abend davor geendet hat.

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

In meinem Garten kommt häufig ein Fuchs vorbei. Wir grüßen uns nett und freuen uns, wenn wir uns sehen.

Was macht die Autokorrektur aus Ihrem Namen?

Viel witziger ist, was man im Ausland aus meinem Namen macht.

Wie beliebt waren Sie in der Schule?

Ich würde sagen: ziemlich beliebt.

Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Dass ich manchmal in Läden geklaut habe. Vor allem Farbe zum Malen und Zigaretten. Das ging damals noch.

Mit wem werden Sie am häufigsten verwechselt?

Früher mit Tom Schilling. Gestern sprach mich jemand am Bahnhof an und sagte: Ey, du bist doch der Typ aus Berlin Tag und Nacht!

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Die Spitze des Berliner Fernsehturms.

Was ist das Schönste an Ihnen?

Meine Augen. Sogar morgens nach dem Aufwachen. 

Foto: Christian Schwochow

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?  

Dass ich überall Ecken von Büchern und Zetteln abreiße und daraus kleine Kugeln forme, die dann überall rumliegen.

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Es war gut, dass meine Eltern früher nicht viel hatten. Ich wusste immer, dass ich es finanziell allein schaffen muss – das prägt und hat mich fleißiger gemacht.

Wovor haben Sie Angst?

Vor den neuen Nazis und wie sie sich in die Mitte unserer Gesellschaft schleichen.

Was bringt Sie zum Weinen?

Wirklich sehr vieles!

Wovon handelte der letzte Traum, an den Sie sich erinnern?

Es war vor dem ersten Drehtag meines aktuellen Films. Es war ein apokalyptischer Alptraum.

Was ist das Unangenehmste, das Sie für Geld getan haben?

Ich habe Schulungsvideos für Mitarbeiter eines großen Discounters gedreht. Und wie später sich herausstellte, behandelt er seine Mitarbeiter gar nicht gut.

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