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Vorschau auf Vox-Show Die Höhle der Löwen: Fertigsuppe als Produkt-Neuheit?

Die Höhle der Löwen 2019: Frank Thelen ist unschlüssig.  Foto: TVNOW/Bernd-Michael MaurerDie Höhle der Löwen 2019: Frank Thelen ist unschlüssig. Foto: TVNOW/Bernd-Michael Maurer
TVNOW/Bernd-Michael Maurer

Berlin. Folge 4 der "Höhle der Löwen" am Dienstagabend: Ein Koch stellt Fertigsuppe als Neuheit vor; ein Supermarkt verkauft abgelaufene Lebensmittel.

Vierte Folge der Vox-Show "Die Höhle der Löwen". Diese Gründer hoffen am Dienstag, 24. September, ab 20.15 Uhr auf das Geld von Nils Glagau, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Gregor Kofler und Frank Thelen.

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Wie immer stellt Vox die Gründer vor der Ausstrahlung in einer Mitteilung vor, die wir hier zitieren:

LaRibollita aus Bern (Schweiz)  

Fabian Zbinden aus Bern möchte mit seinem Food-Start-up LaRibollita das Fast Food revolutionieren. Der Profi-Koch arbeitete bereits in den Robert-de-Niro-Restaurants "Nobu" in Los Angeles und Miami. Sogar ein Angebot von Katars Kronprinzen, ihn in seiner Privatvilla in Hollywood als Privatkoch zu dienen, hat er bekommen. Dann aber kaufte er sich ein Vespa Car und baute ihn mit einem Freund zum Foodtruck um. Damit servierte er seinen Kunden ein eigens kreiertes Eintopfgericht. Die Nachfrage war so groß, dass er mit einer Lebensmittelingenieurin ein Instantgericht entwickelte, das den Weg auch ohne ihn zu den hungrigen Menschen finden soll. Frisches Gemüse, ergänzt mit roten Linsen und Gewürzen. Die LaRibollita-Suppen sind ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe, glutenfrei und vegan. Auch die Zubereitung ist kinderleicht: Deckel auf, heißes Wasser dazu, umrühren und nur vier Minuten ziehen lassen. Jetzt möchte Fabian Zbinden mit LaRibollita die ganze Schweiz und Deutschland erobern. Dafür bietet er den Löwen 42.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile und 100 Prozent seiner Energie.

SIRPLUS aus Berlin

Mit ihrem Social-Impact-Start-up SIRPLUS wollen die Gründer Raphael Fellmer und Martin Schott die Welt verbessern. "Wir bieten allen Menschen die Möglichkeit, ganz einfach Lebensmittel zu retten und dabei Geld zu sparen”, erklärt Fellmer: "Denn die Zahlen der Lebensmittelverschwendung sind ernüchternd. 50 Prozent aller Lebensmittel in Deutschland werden verschwendet.” Und das hat diverse Gründe, erläutert Schott: "Besonders wichtig ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Viele Menschen glauben, wenn das Datum abgelaufen ist, ist das Produkt automatisch schlecht. Das stimmt aber nicht.” In sogenannten "Rettermärkten" und im eigenen Online-Shop verkaufen die beiden abgelaufene Lebensmittel, die noch verwertbar sind. Durch die direkte Zusammenarbeit mit Produzenten und Großhändlern ist es ihnen möglich, eine große Menge an Lebensmitteln zu retten und den Endkonsumenten günstig anzubieten. Um dieses Konzept in ganz Deutschland auszurollen, benötigen sie 700.000 Euro für sechs Prozent der Firmenanteile. Gehen die "Löwen” auf dieses Angebot ein?

Mia Mia aus Wiesbaden

Davor Petrovic (36) kam kurz vor dem Krieg als kleiner Junge aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland. Sein Studium hat er durch Nebenjobs finanziert; heute arbeitet er als Diplomingenieur an der Optimierung von Rauchmeldern. Dabei machte er zufällig eine erstaunliche Entdeckung: Eines der Bauteile, ein Metallgitter, hobelte seinen Fingernagel so glatt, dass das Licht auf der Oberfläche reflektierte. Aus dem Entwicklungsingenieur wurde ein Produktentwickler und heraus kam die "Mia Mia"-Nagelfeile. Einen Prototypen hat er gebaut. Für die Marktreife fehlt ihm die Beauty-Expertise, daher sucht er einen strategischen Partner, der mit ihm den Nagelfeilen-Markt aufwirbelt. Kann Davor die Löwen überzeugen, auf sein Angebt von 90.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile einzuschlagen?

Medibino aus Düsseldorf

Susanne Kluba ist Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgin und Entwicklerin des Medibino-Babykissens. Seit mehreren Jahren betreut sie Babys und Kinder, die unter Kopfverformungen leiden. Dabei ist ihr aufgefallen, dass häufig erst zu spät agiert wird. Eine wirksame Prophylaxe, um Schädelverformungen zu vermeiden und leichte Verformungen zu lindern, gab es bisher nicht. Ihre Lösung ist ihr patentiertes Babykopfkissen, welches von Anfang an lagebedingte Kopfverformungen durch gleichmäßige Druckentlastung vermeiden soll. Durch die verstellbare Größe wächst es mit der Größe des Babykopfes mit. Seit 2018 ist das Babykopfkissen als Medizinprodukt zugelassen und wird bisher online vertrieben. Für 350.000 Euro soll es 20 Prozent der Firmenanteile geben.

deineStudienfinanzierung aus Berlin

Mehr als 250.000 Studierende haben im vergangen Jahr ihr Studium wegen Geldmangels abgebrochen. Dabei gibt es BAföG, verschiedene Studienkredite und Bildungsfonds sowie eine Vielzahl an Stipendien. Doch viele Studenten scheuen die Bürokratie oder wissen erst gar nicht, welche Möglichkeiten für sie in Frage kommen können. Bastian Krautwald (22), David Meyer (30) und Alexander Barge (30) haben mit deineStudienfinanzierung die erste digitale Plattform geschaffen, die Studierende von der ersten Antragstellung bis hin zum letzten zurückgezahlten Euro unterstützt. Ist der Antrag erfolgreich, bezahlt der Studierende 29,90 Euro. Dieser muss bis Ende des Studiums jedes Jahr neu eingereicht werden. Alternativ steht auch das Abo-Modell, das bis zum Studienabschluss gilt, für 79,90 Euro zur Verfügung. Um ihr Produkt weiter zu optimieren, neue Services anzubieten und die Nummer Eins der Anlaufstellen für Studienfinanzierung zu werden, benötigen die drei Gründer 500.000 Euro und sind bereit, 12,5 Prozent an deineStudienfinanzieung abzugeben.


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