Die Neue bei "Dr. Kleist" TV-Star Diane Willems: Diesen Diebstahl hat sie bitter bereut

Die neue bei "Familie Dr. Kleist": Diane Willems als Dr. Carolin Thelen. Foto: ARD/Myro WulffDie neue bei "Familie Dr. Kleist": Diane Willems als Dr. Carolin Thelen. Foto: ARD/Myro Wulff

Berlin. Diane Willems ist neu im ARD-Hit "Familie Dr. Kleist". Im Fragebogen verrät gesteht sie einen Diebstahl, den sie bereute.

Interviews sind gemeinsamer Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen gehen mit Fragen durchs Leben, die sie nie zu stellen wagen. Die anderen lavieren sich aus der Affäre. Schluss damit! In der Rubrik „Mein wahres Ich“ beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisfoto gleich mit.

Diesmal hat Diane Willems sich den Fragen gestellt. Ab dem 17. September stößt sie als Dr. Carolin Thelen zum Praxisteam der "Familie Dr. Kleist" – immer dienstags, 18.50 Uhr im Ersten.


Frau Willems, was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Ich sehe eine Schule, einen Baum und den blauen Himmel über Berlin.

Foto. Diane Willems

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

Unser Verhältnis hat sich in den letzten 2 Jahren deutlich verbessert.

Was ist die übelste Ecke bei Ihnen im Haus?

Der Keller.

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Zurzeit leider keines.

Wer putzt Ihr Klo?

Das mache immer ich.

Was würden Sie gern an sich ändern?

Meine Ungeduld.

Was bringt Sie zum Weinen?

Traurige Filme. Manchmal Selbsterkenntnisse. Meine Kinder, wenn sie mir schöne Dinge vorführen und ich vor Stolz platze. Meine Kinder, wenn sie mich zur Weißglut bringen.

Wovon handelte der letzte Traum, an den Sie sich erinnern?

Ich war in einer Vorbereitung für den nächsten Film und bin beim Stunttraining an einer Liane hängend durch den Urwald geschwungen. Unter mir ging es bestimmt hundert Meter in die Tiefe und ich war einfach nur glücklich.

Wofür schämen Sie sich?

Für Umweltverschmutzer. Für dieses Plastik im Meer. Für die Afd. Für diese Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen, die immer früher erwachsen werden müssen, weil die Erwachsenen nicht erwachsen geworden sind. Für selbstzentrierte Engstirnigkeit und ungerechtes ungerechtfertigtes Ungleichgewicht. Dafür schäme ich mich. Wir könnten in einem Paradies wohnen, würde jeder Mensch auch den Nächsten denken.

Ich weiß jetzt klinge ich wie ein Moralapostel. Aber wäre es nicht so einfach? Wie viele egoistische Entscheidungen treffen wir Menschen am Tag? Das könnte hier doch alles viel schöner sein. Dafür schäme ich mich.

Was war Ihr schlimmster Fehlkauf?

So ein Dokumentenablagekasten für den Schreibtisch. Ein Kasten wo man verschiedene Schubfächer hat. Also ehrlich. Das war ein Schwachsinn. Jetzt komm ich nur noch schlechter an mein Chaos ran.

Was verschenken Sie, wenn Ihnen kein Geschenk einfällt?

Das kommt natürlich auf den zu Beschenkenden an … Aber grundsätzlich verschenke ich total gerne Notizbücher und dazu einen schönen Stift. Unsere Gedanken und Ziele sind so ein kostbares Gut. Sie aufzuschreiben ist befreiend. Es sortiert und fokussiert. Das tut jedem gut. Und guten Kaffee.

Haben Sie schon einmal etwas gestohlen? Wenn ja: Was?

Mit 5 Jahren eine Packung Hubba Bubba. Eigentlich sollte ich sie nur bis zur Kasse festhalten, sagte meine Mutter. Dann hab ich sie vergessen auf das Band zu legen und am Auto schrecklich geweint, als ich feststellte sie gestohlen zu haben. Wir haben sie dann zurück gebracht. Ich wollte die Kaugummis vor lauter Schreck gar nicht mehr.

Was verstecken Sie oben im Regal, da wo die Kinder nicht rankommen?

Die Süßigkeiten und ihr Computerspielzeugs, nachdem ich es einkassiert habe.

Welches Erinnerungsstück aus Ihrer Kindheit bewahren Sie auf?

Fotos und einen kleinen Pulli.

Wer kann alles, was Sie selbst gut können, noch besser?

Da gibt es doch Tausende! Es wird immer Menschen geben, die noch besser in gewissen Dingen sind… Aber ich glaube „Ich“ sein, das kann niemand besser als ich. Auch das ist manchmal in dieser Welt eine ganz schöne Herausforderung.

Wie möchten Sie sterben?

Überhaupt nicht.

Wie stellen Sie sich Gott vor?

Das klingt jetzt kitschig … Wie das Lächeln einer Mutter, die ihr Neugeborenes in den Armen hält. Und das multipliziert mit Unendlichkeit. Also … geballte Liebe. Geballter Friede. Diese Bedingungslosigkeit. So stell ich mir Gott vor. Und wir sind seine Babys mit dem Lebensziel Miniversionen von ihm zu werden.

Was für ein Tier wollen Sie in Ihrem nächsten Leben werden?

Ich kann mich nicht entscheiden, ob Vogel oder Fisch. Aber ich wüsste gern, wie es ist, unter Wasser zu leben, und auch das Fliegen reizt mich… Nein, ich wähle das Fliegen. Vogel.

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