Werbung für "Greatnightshow" Das sagt Luke Mockridge über seinen peinlichen Fernsehgarten-Auftritt

Von dpa

Entertainer Luke Mockridge zog mit seinem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten den Ärger von Moderatorin Andrea Kiewel auf sich. Foto: imago images / Sven Simon; imago images / EibnerEntertainer Luke Mockridge zog mit seinem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten den Ärger von Moderatorin Andrea Kiewel auf sich. Foto: imago images / Sven Simon; imago images / Eibner

München. Er sprang als Affe herum und machte geschmacklose Witze über ältere Menschen - mit seinem peinlichen Auftritt im ZDF-Fernsehgarten zog Luke Mockridge viel Kritik und Aufmerksamkeit auf sich.

Der Komiker Luke Mockridge (30) ist von dem Wirbel um seinen umstrittenen Auftritt im ZDF-"Fernsehgarten" nach eigenen Worten überrascht worden. "Egal wie absurd mein Auftritt in dem Moment rüberkam - das, was dann daraus gemacht wurde, war noch viel absurder und kindischer", sagte er in einem Interview, das der Fernsehsender "Sat.1" am Dienstag veröffentlichte.

"Man fragt sich in einem solchen Moment: 'Haben wir denn keine größeren Probleme?'"Luke Mockridge

Mockridge hatte in der ZDF-Sendung Mitte August unter anderem Witze über alte Menschen gemacht. Sein Verhalten hatte Buhrufe aus dem Publikum provoziert. Die verärgerte Moderatorin Andrea Kiewel brach seinen Auftritt ab und warf ihm unkollegiales, mieses Verhalten vor.

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Mockridge kündigt Auflösung in seiner neuen Show an

"Vielleicht war ein Achsel-furzender, Affen imitierender, Bananen-telefonierender Luke Mockridge im Fernsehen genau die Abwechslung, die wir diesen Sommer noch gebraucht haben", sagte der Komiker in dem Sat.1-Interview. Er freue sich nun darauf, den "Ball in unserer Show medial zurückspielen" und "das zweite und dritte Drittel dieses Gesamtkunstwerks auflösen" zu können, damit "die Nummer dann endlich mal einen Kontext bekommt".

Mockridge wuchs in Bonn auf. Seine neue Sendung "Greatnightshow" soll am Freitag (13.9.) zum ersten Mal ausgestrahlt werden. Die kostenlose Werbung, die das ZDF und andere Medien für ihn gemacht hätten, freue ihn. "Auch wenn das gar nicht unser Ziel war: PR-technisch ist es perfekt für uns gelaufen. Mehr Aufmerksamkeit für meine Person und für unsere Sendung kann man gar nicht bekommen."

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