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Bachelorette 2019 Verplappert: Ist Gerda Lewis heimlich in Tim verliebt?

Liebt sie ihn wirklich? Gerda und Keno. Foto: TVNOWLiebt sie ihn wirklich? Gerda und Keno. Foto: TVNOW

Berlin. Die „Bachelorette 2019“ war zäh – für Frauke Ludowigs Talk mit Gerda, Keno und Tim hat es sich aber gelohnt.

Überraschende Wendung nach der letzten Rose: Im After-Show-Talk mit Frauke Ludowig stellt sich nicht nur heraus, dass Keno und Gerda immer noch ein Paar sind. Sogar ein Kind ist schon da, wenn auch sozusagen aus erster Ehe. Keno hat nämlich längst einen Sohn, entgegen den Gepflogenheiten des Formats aber keine große Nummer draus gemacht.  (War Tims Abgang  abgesprochen? Lesen Sie hier die Wahrheit über  das Bachelorette-Finale)

Kinderbeichte statt Sex

Gerda wusste schon davon, und das sogar vor Frauke Ludowig. Keno hatte es der Bachelorette in einem der Momente mitgeteilt, in denen der Zuschauer annehmen musste, dass sie hemmungslosen Sex haben. Stören tut Gerda das Kind jedenfalls nicht. Warum auch? Eine Kuppel-Show-Romanze ist eine Arbeitsbeziehung wie jede andere auch; wieso soll der Kollege also kein Kind haben!

Vor Keno kommt in der Talk-Runde erstmal Tim zu Wort, und wieder ist er es, der sich am besten verkauft! Der Mann flirtet wie ein Reiterstandbild, aber wenn er mal einen Satz rauskriegt, trifft er den Ton. Tim hat sich Kenos Dreamdate im Fernsehen angeguckt, sagt er an Gerda gerichtet, sich dabei in allem bestätigt gefühlt – und er gönnt den beiden ihr Glück. Chapeau! Je besser Tim sich präsentiert, desto wütender wird die Bachelorette. 

Selbst Frauke Ludowig fällt auf, dass Gerda ungewöhnlich emotional wird. Noch einmal beklagt sie Tims zugeknöpfte Art und betont – nach Wochen angeblichen Liebesglücks mit Keno – noch einmal, wie groß Tims Chancen bei ihr waren. Entweder ist sie immer noch sauer, dass er ihr die Show gestohlen hat. Oder – das wäre die beste Pointe – sie hat sich wirklich in ihn verliebt und bleibt jetzt auf einem Kindsvater sitzen, den sie nicht mal sexy findet. Das jedenfalls nimmt man aus ihren komplizierten Gedanken mit, wonach Keno zwar ein attraktiver Mann ist, aber eben auch der Beweis dafür, dass es beim Mann auf Attraktivität nicht ankommt.

Für Keno muss es am schlimmsten sein

Für Keno muss der ganze Abend schrecklich sein. Gerda blamiert ihn, Tim glänzt – und das in einer Rolle, die eigentlich Kenos eigene hätte sein sollen. Ursprünglich war es ja seine Idee, die letzte Rose zu verweigern. Noch im Finale hatte RTL die Eifersuchtsszene wiederholt, in der er Gerda genau das androht hatte – für den Fall, dass sie zu viele Dates mit anderen hat. Tim war einfach nur schneller. 

Noch mehr als Keno leidet allenfalls Oggy, der nur schwer erträgt, dass Frauke Ludowig moderiert und nicht er selbst. Als man ihn längst glücklich vergessen hat, drängt er sich noch mal mit einem wirren Vortrag über die Liebe ins Bild und zwingt das Bachelorette-Paar, sich jetzt gefälligst auch zu küssen. Gerda und Keno tun es. Und schenken uns ein Fernsehbild, dessen perfide Schönheit sie selbst dann nicht mehr erreichen werden, wenn sie demnächst im Dschungelcamp Kakerlaken küssen.

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