Neues Album zum Tourneestart Peter Maffay: Seine Pläne nach dem 70. Geburtstag

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Berlin. Kein Musiker war in Deutschland erfolgreicher als er: Peter Maffay steht seit 50 Jahren auf der Bühne und hat 18 Nummer-eins-Alben veröffentlicht. Nächsten Freitag wird er 70, in den Geburtstag feiert er auf der Bühne. In einem Berliner Hotel sprechen wir über seine bewegte Vergangenheit – und blicken in die Zukunft:

Herr Maffay, in wenigen Tagen stehen auf Ihrer Torte 70 Kerzen. Schaffen Sie es, die alle mit einem Atemzug auszublasen?

Das kann ich Ihnen nach dem Konzert besser beantworten. Wir spielen am 29. August in der Columbiahalle bis schlag zwölf und präsentieren dabei das komplette neue Album. Das ist ein Sprung ins kalte Wasser, denn wir haben das Zeug noch nie live gespielt. Wenn ich an diesem Abend gut dabei war, dann blase ich auch noch die Kerzen in einem Zug aus (lacht). 

Wie sieht’s denn mit den Liegestützen auf einem Arm aus – machen Sie die immer noch?

Na klar. Ein bisschen Fitness gehört zwar auch dazu, aber im Grunde genommen ist es nur Statik. Man muss die eine Hand dorthin setzen, wo sie am besten stützt. Dann geht das.

Als Sie vor 50 Jahren Ihre Bühnenkarriere starteten, sind Sie im Münchner Folkclub „Song Parnass“ zusammen mit Margit Kraus, einer späteren Journalistin, aufgetreten. Haben Sie noch Kontakt zu ihr?

Nein, wir haben uns aus den Augen verloren. Meines Wissens ist sie nach Italien gezogen und hat dort längere Zeit gelebt.

Ist der Schlagertexter und –produzent Michael Kunze im „Song Parnass“ auf Sie aufmerksam geworden?

Nicht er, sondern seine Frau Roswitha. Sie hat mich angesprochen, Michael hat dann „Du“ produziert und er hatte auch die Idee, mich Maffay statt Makkay zu nennen. Er meinte, diesen Namen kriege keiner gebacken, wobei die zwei f nun auch keinen großen Unterschied machen.

Ihr Vater hatte mit der Familie ja eigentlich nach Amerika auswandern wollen. Warum wurde es dann Mühldorf am Inn?

Die Amis hatten damals schon eine Quote bei der Einwanderung. Als wir in Deutschland ankamen, rechneten wir damit, gleich weiterreisen zu können. Doch dann ließ uns die Botschaft wissen, dass wir ein oder zwei Jahre warten müssten, bis sich eine realistische Chance ergeben könnte. Mein Vater meinte nur: Dummes Zeug, das machen wir nicht. Wir hatten damals Freunde ihn Waldkraiburg, die uns davon überzeugt haben zu bleiben.

Würden Sie sagen, dass Sie und Ihre Familie Flüchtlinge waren?

Nein, Flüchtlinge wären wir gewesen, wenn wir irgendwo über die grüne Grenze gegangen wären, aber wir sind ja mit Pass und allem Drum und Dran ausgereist. Die Rumänen haben damals mit solchen Ausreisen ein gutes Geschäft gemacht, indem sie sagten: Wenn du als rumänischer Staatsbürger das Land verlassen willst, dann musst du was auf den Tisch legen, denn wir haben ja in dich investiert. Meine Oma hat viel Geld zusammengekratzt, damit wir ausreisen konnten.

Als mit „Du“ vor 50 Jahren Ihre erste Single rauskam, hat erst mal nichts darauf hingedeutet, dass die Nummer ein Tophit werden könnte.

Kein Mensch wollte ein fünf Minuten langes Stück im Radio spielen, das war wie heute. Ich tingelte damals durch die ganzen Diskotheken, und da wurde das Zeug gespielt. Erst dadurch wurden Radio Luxemburg und Frank Elstner auf das Stück aufmerksam. Der hat dann auf die Tube gedrückt, und plötzlich war „Du“ ein Hit.

Und Sie waren auf einmal in der Schlagerecke.

Ich wusste ja gar nicht, was das alles für Folgen hat (lacht). Ich hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung, war noch nie in einem Fernsehstudio gewesen, noch nie in einem Radiosender und hatte noch nie ein Interview gegeben. In Stuttgart war’s dann so weit. Später habe ich mir das mal reingezogen, wie ich mich gewunden und gezittert habe, dass ich mich nicht verspreche. Ich war nun mal gerade 20, hatte erst sechs Jahre in Deutschland gelebt und dieses Land erst mal lernen müssen. Aber es ging ganz gut, Michael Kunze und ich sind mit seinem Opel 1700 rumgereist und haben die Termine erledigt.

Und Sie haben sich wohlgefühlt?

Plötzlich waren Leute um mich herum, die schon länger dabei waren und viel Geld verdienten. Irgendwann waren wir mal in München im „Arabella“. Das ganze Haus hatte Kultstatus, Giorgio Moroder wohnte im elften Stock und hatte unten sein Studio. Draußen standen Autos, die nicht von schlechten Eltern waren, und drinnen saßen Leute wie Michael Holm im Restaurant, haben gegessen, und das Ganze kostete 400 D-Mark. Das war etwa dreieinhalbmal so viel, wie ich als in einer Baracke wohnender Lehrling verdient hatte – und ich saß plötzlich mittendrin. Das hat mich schon fasziniert. Aber ich muss auch sagen, dass mich ein paar Leute gut geführt haben.

Also Friede, Freude, Eierkuchen?

Der Wettbewerb in der Branche war schon schräg, aber wir haben da auch mitgemacht. Wir sind zur „Bravo“ gegangen, und der damalige Chefredakteur sagte: „Titelseite? Ich brauche einen neuen Eisschrank.“ Manche Auftritte haben wir uns regelrecht ersoffen.

Wie ging das?

Indem man an der Bar einen plattmachte.

Es gab aber auch viel Häme für die sogenannten Schlagerfuzzis.

Dieses geradezu feindliche Schubladendenken hat sich mir nie erschlossen. Ich habe immer gedacht, wir machen Musik und verletzten ja niemanden mit „Du“. Es ist ja nicht so, dass ich mit dem Song jemandem einen Dolch ins Herz ramme. Elvis, Roy Orbison und andere haben so etwas tonnenweise geliefert, aber in der amerikanischen Musikszene gab es diese Polarisierung eben nicht. Da konnte man „Zickezacke Hühner...“ singen – Hauptsache, man hat es gut gemacht.

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Die Deutschen sehen das offenbar enger, hier hat das Schlagerimage wie Kaugummi an Ihnen geklebt. Die „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlichte noch 1998, also 28 Jahre nach „Du“, folgenden Satz: „Ihn zu mögen ist bis heute für deutsche Intellektuelle wie Pornografielektüre“. Hat Sie so etwas verletzt?

Die Polarisierung ging so weit, dass ich für manche Leute wie eine irrationale intellektuelle No-Go-Area war: Den Typen kann man nicht gut finden, und wer’s trotzdem tut, schießt sich ins eigene Knie. Irgendwann habe ich’s aufgegeben, mir darüber viele Gedanken zu machen. 1996 haben wir eine Bühnenproduktion gehabt, bei der wir eine Gitarre in den Raum gelegt haben. Ich habe mir dieses Konzert immer wieder reingezogen – das war definitiv kein Schlager. Wer das damals immer noch nicht kapierte, der hatte was an den Ohren.

Schlager ist ja heute wieder angesagt. Juckt es Sie manchmal noch in den Fingern, vielleicht für ein Duett mit Helene Fischer?

Überhaupt nicht. Helene ist ein zauberhaftes Mädel und eine großartige Künstlerin. Da kann man sich auf den Kopf stellen – es ist so. Dass sie omnipräsent ist und unglaublichen Erfolg hat, verführt viele Leute, daran rumzunörgeln. Ihre künstlerische Kapazität kann man nicht in Frage stellen, nur weil sie Schlager singt. Sie kann eine ganze Menge mehr als viele andere. Der Rest ist Geschmackssache. Für mich ist das aber keine Alternative, weil ich längst mit anderen Jungs unterwegs bin und mich ganz anders entwickelt habe. Auch wenn wir heute noch mit einem leichten Grinsen im Gesicht „Du“ spielen, heißt das nicht, dass ich noch mal beim Schlager lande.

Die Gefahr, in der Schlagerschublade verklappt zu werden, besteht ja längst nicht mehr. Ihre neue Single „Morgen“ kracht richtig und ist so politisch, dass es politischer nicht geht. Der wahre Maffay?

Das ist nicht der wahre Maffay, sondern der Punkt, an dem ich jetzt gerade bin.

Das Video dazu ist die Apokalypse in dreieinhalb Minuten: Hunger, Kriege, Umweltkatastrophen, Klimawandel, Flüchtlingselend, Terror, Nazis, Frauenunterdrückung und Tierquälerei. Hab ich was vergessen?

Das ist nur eine willkürliche Auswahl, es gibt tausend weitere Beispiele. Es hat alles schon stattgefunden, was wir negieren, verschweigen, relativieren und bagatellisieren. Wir sitzen hier in einem schicken Hotel, uns geht es gut, die apokalyptischen Visionen scheinen ganz weit weg zu sein – das sind sie aber nicht. Sie sind allgegenwärtig. Mir war schnell klar, dass es mich nicht interessiert, zum Geburtstag und Bühnenjubiläum alte Sachen noch mal neu aufzurollen. Die Gegenwart ist das, worüber ich mich auslassen will.

Bei der Gegenwart in Ihrem Song kann man sich fragen, ob es überhaupt noch eine Zukunft gibt.

Eine Zukunft gibt es immer – wir wissen nur noch nicht, wie sie aussieht. Selbst wenn die Menschen nicht mehr da sind, wird es für den Planeten eine Zukunft geben. Aber wir haben immer schon in die Geschichte geguckt und so getan, als würden wir die Dinge nicht registrieren. Wollen wir tatsächlich noch einmal denselben Fehler begehen? Johannes Oerding, der ein wirklich guter Freund geworden ist und an „Morgen“ mitgearbeitet hat, fragte mich: Wie weit kann ich gehen? Und ich habe ihm geantwortet: „No Limits.“ Die Realität ist noch brutaler als alles, was wir erzählen können.

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In diese Realität ist Ende letzten Jahres Ihre Tochter geboren worden. Machen Sie sich Sorgen um ihre Zukunft?

Natürlich, deswegen mache ich ja ein solches Lied. Aber ich bin kein Pessimist, sondern versuche, die positiven Seiten des Lebens zu sehen und den Glauben daran nicht zu verlieren, dass man etwas verändern kann. Die eigenen Kinder revitalisieren den Widerstand – wer, wenn nicht sie, sollte etwas zum Besseren verändern? Klar ist, dass wir der kommenden Generation einiges aufbürden. Und in Europa wird diese Gefahr immer noch nicht wahrgenommen.

Wie kommt der Kinderchor in den Song?

Wir waren in Hilversum im Studio und haben diesen Song gemischt. Eigentlich waren wir fertig. Und dann kommt unser Produzent und Gitarrist Peter Keller in den Regieraum und fragt mich: An wen adressierst Du dieses Lied? Ich: Das weißt Du doch – an die kommende Generation. Und er: Warum hören wir die nicht? Da muss ein Kinderchor her.

Was haben Sie gemacht?

Es war abends, kurz nach neun. Keller sagte: „Lass mich mal machen, ich rufe eine Freundin an, die einen Kinderchor leitet. Das könnten wir hinkriegen, aber sie lebt in Deutschland und die Kinder müssen um zehn ins Bett.“ Und tatsächlich: Um kurz vor zehn hatten uns etwa 15 Kinder übers Handy jeweils eine Stimme geschickt, nämlich die eigene. Daraus entstand der Chor, den Sie in dem Song hören. Der war erst damit komplett.

50 Jahre, geschätzte 60 Millionen verkaufte Tonträger – gibt es überhaupt etwas, was Sie heute anders machen würden?

Es gibt immer etwas, was im Rückblick eine Korrektur vertragen könnte. Bestimmt habe ich einige Kurven gemacht, die nicht nötig waren, aber auch ein paar gerade Linien geschafft.

Udo Lindenberg hat sich fast zu Tode gesoffen.

Ich war mit ihm unterwegs, habe neben ihm auf der Bühne gestanden und habe es gesehen. Mit Udo verbindet mich einiges. Wir haben uns damals große Sorgen um ihn gemacht, aber solche Tiefpunkte hat es bei mir auch gegeben.

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Sie haben auch mal zwei Flaschen Whisky am Tag getrunken.

Und mehr, bis zum Abwinken. Der Alkohol hat einiges zersägt an Beziehungen. Und ich habe geraucht wie ein Schlot. Diese Phase habe ich nur mit viel Glück überwinden können.

Sie haben von einem Tag auf den anderen aufgehört. Wie haben Sie das geschafft?

Ich habe einfach nicht mehr getrunken und nicht mehr geraucht. Und es war nicht mal schwer. Ich bekam eine Diagnose meines Hausarztes, der sagte, ich hätte Lungenkrebs. Er sei sich noch nicht ganz sicher, aber es sehe so aus. Es dauerte dann einen Tag, bis ich Klarheit hatte, dass es doch nicht so war. Aber ich habe mir damals gesagt, wenn es nicht so ist, dann ist es höchste Zeit aufzuhören. Und das ging dann auch, ich habe es nicht als Verzicht empfunden und hatte keine Entzugserscheinungen. Zwei Jahre später hat mein Arzt die Lunge gecheckt, und die Werte waren wieder völlig okay. Dabei hatte ich gefiltert ohne Ende.

Und wenn es anders gekommen wäre?

Es war so weit, dass ich gedacht habe: Wenn ich wirklich Lungenkrebs habe, dann brauche ich ein schnelles Auto und einen soliden Brückenpfeiler. Weil ich dann aus der Nummer nicht mehr rausgekommen wäre. Das war genau zu der Zeit, als sich meine Platten verkauften wir irre und die beruflichen Angelegenheiten gar nicht besser hätten laufen können.

Dann gab’s noch den Schock, als Vorband der Rolling Stones mit Tomaten und Eiern beworfen zu werden. Den haben Sie mal als heilsam bezeichnet.

Das war’s auch. Wenn wir damals nicht so aufs Maul gekriegt hätten, wären wir nicht zur Normalität zurückgekommen. Wenn es anfängt, dass sich die Alben millionenfach verkaufen, verliert man ein bisschen die Übersicht. Natürlich hat das mein Ego und die Eitelkeit angekratzt. Aber es hat uns alle wachgerüttelt. Und das hält bis heute an. Unterm Strich war das gut.

Haben Sie Jagger und Richards damals persönlich kennengelernt?

Kaum. Die Jungs bewohnten die obere Etage des Hotels, und vor dem Aufzug stand einer, mit dem man sich nicht anlegen wollte. Ich habe allerdings Keith mal hochgebracht, weil er nicht mehr in der Lage war, im Fahrstuhl den richtigen Knopf zu drücken.

50 Jahre auf der Bühne – welches Jahrzehnt würden Sie gerne noch mal erleben?

So ticke ich nicht. Alles hatte seine guten und weniger guten Seiten. Die kommenden zehn Jahre werden spannend. Die Pflicht ist erledigt, jetzt kommt die Kür. Und auch die Fragen, die damit zusammenhängen. Wie lange geht das noch? Was fällt uns noch ein? Bleibt der Spaß und bleibt die Leidenschaft?

Und?

Ich glaube, dass es noch total geile Möglichkeiten gibt. Bruce Springsteen und mich trennen altersmäßig ja nur ein paar Wochen, der setzt sich heute auf die Bühne, erzählt über sein Leben und spielt ein bisschen Gitarre dazu. Und ist mega-erfolgreich damit. Ich weiß nicht, ob mein Leben so interessant ist wie seins, aber die Vorstellung gefällt mir.

Haben Sie Angst vor dem schwarzen Loch, wenn Sie mal keine Konzerte mehr geben?

Es kommt mit Sicherheit der Zeitpunkt, an dem sich der Rhythmus und die Intensität verändern. Aber durch Tabaluga und die Stiftung sind vier Einrichtungen entstanden, die ungefähr 2000 Kinder im Jahr betreuen. Wenn keine Musik mehr passiert, habe ich noch eine Menge zu tun. Mir wird nicht langweilig.

Ihr Kind ist gerade mal neun Monate alt. 

Ja, und ich wechsle die Windeln und füttere sie.

Wenn Anouk volljährig wird, sind Sie 87. Wird Ihnen bei dem Gedanken nicht manchmal mulmig?

Picasso hat das auch gemacht (lacht).

Werden Sie dann noch auf der Bühne stehen?

(guckt in den Himmel) Werde ich das?

Sie könnten auf Anouks Abi-Ball spielen.

Das wäre schick und ein großes Geschenk. Zeit ist eh ein Geschenk.

Peter Maffay

wird am 30. August 1949 als Sohn eines ungarischen Flugzeugmechanikers und einer Deutschen aus Siebenbürgen im rumänischen Kronstadt (Brasov) geboren. Als er 14 Jahre alt ist, hat der Ausreiseantrag seiner deutschen Eltern Erfolg. Die Familie will eigentlich in die USA, lässt sich dann aber in Mühldorf am Inn nieder. Maffay besucht das Gymnasium, muss es aber nach zweimaligem Sitzenbleiben verlassen, beginnt eine Lehre als Chemiegraf und gründet seine erste Band.

1969 produziert Schlagertexter Michael Kunze mit ihm die Single „Du“, die mehr als eine Million Mal über die Ladentische geht und ihm den großen Durchbruch beschert. Es folgen Schlagerhits wie „Angela“, „Josie“ oder „Und es war Sommer“. Doch Maffay strebt einen Imagewechsel an, pausiert und feiert 1979 mit der rockigen LP „Steppenwolf“ ein triumphales Comeback. Nachfolger „Revanche“ wird noch erfolgreicher, Maffay spielt 1982 im Vorprogramm der Rolling Stones, wird aber von deren Fans mit Tomaten und Eiern beworfen und von der Bühne gepfiffen.

Neue Wege beschreitet der Musiker mit dem Kinder-Rockmärchen „Tabaluga“ und sporadisch als Schauspieler („Der Joker“). Im Jahr 2000 gründet er eine Stiftung, die sich um traumatisierte Kinder kümmert. Auf Mallorca gestaltet er eine Finca so, dass schwer kranke Kinder dort therapeutisch betreut werden, um ihr Leiden zu lindern. Mittlerweile engagiert sich seine Stiftung auch in Rumänien.

Mit seinem Album „MTV unplugged“ erobert Maffay Ende 2017 zum 18. Mal die Spitze der deutschen Charts und ist damit der in Deutschland erfolgreichste Musiker aller Zeiten. Nächsten Donnerstag feiert er auf der Bühne der Berliner Columbiahalle in seinen 70. Geburtstag hinein, an dem er das neue Album „Jetzt“ veröffentlicht.

Foto: imago images/Stephan Görlich

Seit Ende 2015 ist Maffay mit der 28-jährigen Lehrerin Hendrijke Balsmeyer zusammen, die er kennenlernt, als er sie wenige Monate nach der Hochzeit mit seiner vierten Frau Tania bei einem Konzert in Magdeburg zu sich auf die Bühne holt. Das Paar lebt in Tutzing und auf Mallorca. Im November 2018 wird ihre gemeinsame Tochter Anouk geboren. js


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