The Masked Singer Susan Sideropoulos über ProSieben-Aus und GZSZ-Comeback

The Masked Singer: Susan Sideropoulos scheidet aus. Foto: ProSieben/Willi WeberThe Masked Singer: Susan Sideropoulos scheidet aus. Foto: ProSieben/Willi Weber 

Berlin. Bei „The Masked Singer“ ist Susan Sideropoulos ausgeschieden. Kehrt sie dafür zu GZSZ zurück? Das sagt sie im Interview.

Zwei Runden hat sie durchgehalten, dann musste die Frau im Schmetterlingskostüm bei „The Masked Singer“ ihr Gesicht zeigen. Im Interview spricht Susan Sideropoulos über die der ProSieben-Show und ein mögliches  Comeback  bei GZSZ.

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Frau Sideropoulos, die Tipps aus dem Rateteam schwankten bei Ihnen zwischen Topmodels und der fast 70-jährigen Maren Kroymann. Wie haben die Rückmeldungen Ihre Selbstwahrnehmung verändert?

Es ist alles gelungen, was ich mir vorgenommen hatte. Es ging ja darum, den Schmetterling als Figur zum Leben zu erwecken – und so weit wie möglich von mir wegzukriegen. Mein Ziel war, älter zu wirken. Offenbar ist das gelungen. Und das Grazile des Schmetterlings sollte auch rauskommen, daher vielleicht die Model-Assoziationen. Ich bin happy.



War der Schmetterling aus der Rückschau ein gutes Kostüm – mit Blick auf das Handicap, aber auch auf die Sympathiewerte bei Publikum?

Weiß ich nicht. Ich liebe Schmetterlinge; in mir lösen sie nur positive Gefühle aus. Aber natürlich gibt es Kostüme, mit denen man sich besser bewegen kann. Ohne Flügel wäre mehr Tanz drin gewesen.

Eigentlich funktionieren Personality-Shows so: Entweder investiert man einen Abend Zeit und kriegt dafür einen Abend mediale Aufmerksamkeit. Oder man geht zu „Let’s Dance“, investiert richtig viel, ist dafür aber auch jede Woche im Bild. Bei „The Masked Singer“ schwitzt man im schlimmsten Fall sechs Wochen lang in heißen Kostümen – und ist dann nur fünf Minuten zu sehen. Wie sehr muss man Schmetterlinge lieben, um da mitzumachen?

Das ist eine sehr gute Frage, die habe ich mir auch gestellt: Was habe ich denn von der Geschichte außer viel Arbeit? Tatsächlich war es aber ein großer Spaß, Teil von diesem Riesenwahnsinn zu sein. Wir Promis tragen das nur ein bisschen nach vorne, aber am Ende sind wir eben doch die meiste Zeit unsichtbar. Deswegen ist es auch egal, wann man rausfliegt: Man hat sowieso nur fünf Minuten Ruhm, ob man nun dreimal oder fünfmal gesungen hat. Trotzdem ist es wirklich cool, dabei zu sein. Eine tolle Erfahrung mehr in meinem Leben.

Irgendwie haben Sie es trotzdem geschafft, am Donnerstag die Personality-Nachrichten zu dominieren: mit der Demaskierung bei ProSieben, dem Serienauftritt bei „Jenny – Echt gerecht“ und sogar mit der Andeutung eines GZSZ-Comebacks. Sind Sie ein PR-Genie?

Das war wirklich Zufall; ich musste selbst lachen. Am Morgen hatte ich noch zu meinem Agenten gesagt: Mist, ich habe mir gar keine Fake-Story ausgedacht, wo ich heute Abend angeblich bin. Wir wollten auf Instagram ja falsche Fährten legen – ich habe das schon für Ruth gemacht, die als meine Freundin alles sieht, was ich poste. Dann hat er mir vorgeschlagen, dass ich behaupte, bei „Jenny“ zu sein. Also habe ich am Donnerstag munter zum RTL-Gucken aufgerufen, um dann live bei ProSieben zu singen. Abgefahren. Leider passiert mir das öfter, dass Sendungen von mir gegeneinander laufen.

ProSieben wird sich gefreut haben! Die Quote war aber trotzdem gut; ich hätte gedacht, dass in der der zweiten Woche kippt. Tatsächlich war es noch besser als beim Debüt.

Umso schöner! Der ganze Quoten-Irrsinn macht mich fertig. Die Quote ist der Zerstörer aller Kreativität.

Ihr Tipp: Wer steckt unter den anderen Masken?

Schwierig. Ich glaube, dass der Grashüpfer Gil Ofarim ist. Beim Astronauten wurde schon auf Max Mutzke getippt; das denke ich auch.

Sie haben angedeutet, bei einem guten Drehbuch zu GZSZ zurückzukehren. Ihre Figur Verena Koch wurde ziemlich unmissverständlich totgefahren. Welches Szenario ist da noch möglich? Rückblenden? Parallelwelten? Zombie-GZSZ?

Wir wissen ja, dass bei täglichen Serien alles möglich ist und die Zuschauer viel akzeptieren. Von den Toten auferstehen kann ich aber nicht; maximal könnte ich als Zwillingsschwester auftauchen. Oder als Doppelgängerin, die zufällig aus dem Nichts erscheint und alles durcheinanderbringt. Es wäre aber eben nicht Verena, sondern eine neue Figur. Und ob die Zuschauer das glücklich stimmt, weiß ich auch nicht.




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