Samstagabend im ZDF Kiez-Krimi: München Mord – Leben und Sterben in Schwabing

Türken-Rudi (Michael Fitz, M.), Girgl (Dieter Landuris, l.) und Heinzi (Johann Nikolussi, r.) spielen auf der Geburtstagparty von Amalie Berghof in der Gaststube.
Foto: ZDF/Jürgen OlczykTürken-Rudi (Michael Fitz, M.), Girgl (Dieter Landuris, l.) und Heinzi (Johann Nikolussi, r.) spielen auf der Geburtstagparty von Amalie Berghof in der Gaststube. Foto: ZDF/Jürgen Olczyk

Osnabrück. In einem Krimi mit viel Musik ermittelt das Trio aus dem Keller im Münchener Kultviertel.

Die Münchener „Kellerkinder“ Schaller, Neuhauser und Flierl müssen in ihrem achten Auftritt keinen alten Fall aufrollen, sondern reißen sich zum Ärger ihres Chefs quasi eine „frische“ Leiche an Land. Armin Riester wurde mit Blumendraht erdrosselt, an eine Laterne gebunden und zur Schau gestellt. Er hatte Häuser geerbt und Mieter aus Profitgier vertrieben. Bei den Ermittlungen im ehemaligen Kultviertel Schwabing trifft Schaller (Alexander Held) auf alte Spezerln wie den Türken-Rudi (Michael Fitz), der mit seiner Band wieder durchstarten möchte. 

Der Krimi von Friedrich Ani und Ina Jung lebt von der gut eingefangenen Atmosphäre eines Viertels, das nicht mehr ist, was es war. Neben dem wie immer großartigen Kriminalistentrio setzt Fitz im weiten Mantel und mit Bob Dylan-Hut als Kiezgröße Akzente. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Dieter Landuris als Altrocker. Überhaupt spielt Musik eine wichtige Rolle in diesem Film. So bezaubert Angelika (Bernadette Heerwagen) gleich in der ersten Sequenz nicht nur Kollegen Neuhauser mit ihrer Version von Bowies „Heroes“ auf der Ukulele. Die Essenz des Krimis über Schwabing aber bringt Schaller auf den Punkt: „Tempi passati“. Das sind (zum Glück) längst vergangene Zeiten!

München Mord – Leben und Sterben in Schwabing

Samstag, 18. Mai 2019, 20:15 Uhr, ZDF

Fünf von sechs Sternen


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