25 Jahre „Mattscheibe“ Oliver Kalkofe: Wahrscheinlich könnte Dieter Bohlen Kanzler werden

25 Jahre Mattscheibe: Oliver Kalkofe macht schlechtes Fernsehen zu seiner Lebensaufgabe. Foto: Steffen Jänicke/Tele 525 Jahre Mattscheibe: Oliver Kalkofe macht schlechtes Fernsehen zu seiner Lebensaufgabe. Foto: Steffen Jänicke/Tele 5

Berlin. Die „Mattscheibe“ feiert Geburtstag. Vor dem TV-Marathon spricht Oliver Kalkofe über Hobby-Prostituierte und Populisten.

Seit 25 Jahren parodiert Oliver Kalkofe schlechtes Fernsehen. Bevor Tele 5 das Vierteljahrhundert mit einem „Mattscheiben“-Marathon blickt der Jubilar zurück. (Ganze Folgen der „Mattscheibe“ finden Sie hier.)

Herr Kalkofe, wie fühlt man sich, wenn in der Fernsehzeitung ein ganzer Programmtag nur den eigenen Namen zeigt?

Oliver Kalkofe: Das ist schon der absolute Wahnsinn. Ein großer Vorteil bei Tele 5 ist ja: Eine Idee, mit der man anderswo nicht mal ins Büro reingelassen würde, kann man hier umsetzen.

Wessen Idee war es?

Der Einfall kam von unserem Kameramann: 25 Jahre Mattscheibe in 25 Stunden. Keiner von uns hat geglaubt, dass das umgesetzt würde. Es ist ein echtes Geschenk.

Nach den 25 Stunden zeigt Tele 5 die Komödie „Auf der Suche nach dem Ultra-Sex“, dann den Katastrophenfilm „Firequake“. Wo genau endet das Kalkofe-Special?

Das weiß ich auch nicht. „Ultra-Sex“ gehört noch zu uns; das haben Peter Rütten und ich synchronisiert. „Firequake“ lässt sich vielleicht in unsere SchleFaZ-Reihe einordnen, also zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten. Wir bleiben in der Welt des vergurkten Fernsehens. Es ist aber sowieso alles offen; wir haben eine Gala und wissen noch nicht, wie lange wir überziehen.

Wie viel Material gibt es insgesamt? Muss man bei 25 Stunden „Mattscheibe“ auch Ausschuss zeigen?

Wenn wir alles bringen würden, könnten wir mit ein paar Schlafpausen fast eine Woche füllen. Im Laufe der Jahre haben wir ungeheuer viel gedreht; an vieles konnte ich mich selbst nicht erinnern. Insgesamt haben wir 2000 bis 3000 Sketche im Archiv. Wobei das beste Archiv von unsren Fans kommt: „GranatenmaessigRecherchiert.de“; dort wurden alle Sketche bis vor ein paar Jahren besser und exakter dokumentiert als von uns selbst, mit deren Aufzeichnungen arbeiten wir meistens.

Was haben Sie für das Jubiläum ausgewählt?

Es ist vor allem eine Zeitreise durch 25 Jahre Fernsehgeschichte. So vieles hat sich verändert, die Menschen, die Art der Ansprache, die Inhalte. Für mich gab es zwei Kriterien bei der Auswahl: das jeweils Relevanteste und alle Wendepunkte wie zum Beispiel die ersten Sketche im Kostüm, die erste Doppelnummer etc., sowie das jeweils Beste und Lustigste. Natürlich gab es auch viel Misslungenes, das lassen wir lieber aus. Am Ende haben wurde das meiste in thematische Blöcke sortiert: Glaube, Gameshows, Talk, Politik, Musik, usw.

Oliver Kalkofe. Foto: Steffen Jänicke/Tele 5


Gibt es auch Episoden, die Ihnen heute peinlich sind?

Nichts, von dem ich mich komplett lossage. Die Folgen aus dem ersten Jahr sind so handgemacht, dass ich mich für die Machart heute fast ein wenig schäme. Da sind einige YouTuber inzwischen professioneller. Wir hatten nicht mal eine Kulisse, sondern haben einfach einen alten Fernseher auf den Tisch gestellt, im Hintergrund hingen Kabel an der Wand. Dann lief ein Ausschnitt, und ich hab kommentiert. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis es in Richtung der heutigen „Mattscheibe“ ging. Wenn ich das jetzt sehe, frage ich mich: Was habe ich da gemacht? Das würde ich mir heute selbst um die Ohren hauen. Gott sei Dank, durften wir es aber machen, ohne Scheitern klappt kein Erfolg.

Von Blackfacing über Bodyshaming bis #MeToo: Komik wird heute viel sensibler diskutiert als vor 25 Jahren. Hat die „Mattscheibe“ aus dieser Richtung Gegenwind bekommen?

Ja, und ich sage sofort: Jede Debatte ist wichtig; gut, dass wir umdenken. Die Aufregung darf aber nicht dazu führen, dass wir uns Dinge gar nicht mehr trauen. Wenn man mir z. B. Blackfacing vorwirft, schlage ich mit dem Kopf auf den Tisch. Es ist etwas vollkommen anderes, ob man sich schwarz anmalt, um „den lustigen Neger“ zu veralbern – daher kommt der Begriff – oder ob ich mich als Roberto Blanco oder Detlef D. Soost verkleide. Wenn eine Frau spiele, mache ich mich zur Frau. Wenn einer Sonnenbrand hat, schminke ich mich rot. Das einzige, was ich nicht spielen kann, ist schlank. Ich imitiere alles. Rassistisch wäre, ausgerechnet bei der Hautfarbe aufzuhören und Roberto Blanco weiß zu spielen oder gar nicht. Bei allen Debatten muss man immer auch erstmal durchatmen und nachdenken. Wenn man nicht mehr sachlich den Einzelfall betrachtet, kommt es zur Zensur.

Wie hat sich das Fernsehen in den 25 Jahren verändert?

Vor 25 Jahren entstand Fernsehen noch aus dem Wunsch, die Menschen zu unterhalten. Heute wird gerade bei den Privaten mit möglichst wenig Geld möglichst viel Sendezeit gefüllt. Egal wie. Das Publikum gilt als irrelevant und bescheuert. Früher war das anders: Vor den Privaten gab es Unterhaltung nur in Häppchen, denn in der rein öffentlich-rechtlichen Zeit folgte das Fernsehen dem Bildungsauftrag: Show, Krimi, all das gab es nur in kargen Rationen, die wir deshalb dankbar aufgesogen haben. Daher kennen wir Älteren auch alle dieselben Filme und Shows: Weil wir alle alles geguckt haben. In den 90ern durfte Fernsehen auf einmal wild, kreativ und einfach nur unterhaltsam sein. Daraus entstand ein lustiger Irrsinn, der naiv und oft bescheuert war, aber nicht böse.

Wann kam der Sündenfall?

Mit der Jahrtausendwende wurde das Publikum analysiert, das Programm formatiert und alles Experimentelle langsam gestoppt. Jetzt wollte man Geld verdienen, die ersten Sender gingen an die Börse. Dann kam die Finanzkrise und das Kapital brach weg. Damals entstand Scripted Reality, gemacht von Leuten, die gar nicht wirklich Unterhaltung machen wollen, sondern nur für wenig Geld viel Sendeplatz füllen, damit am Ende die Bilanz stimmt. Inhalte waren egal, denn man hielt das Publikum eh für blöd. Inzwischen zeigt der Erfolg der Streaming-Dienste: nein, die Zuschauer sind gar nicht so doof wie behauptet und sehnen sich nach guten Inhalten!

Oliver Kalkofe. Foto: Steffen Jänicke/Tele 5


Begann der Zynismus nicht schon in den 90ern mit den Daily Talks und den Gerichtsshows?

Das waren die ersten Versuche, billiger zu werden und uns für blöd zu verkaufen. Als ich bei ProSieben war, habe ich mir das Studio mit Richter Holt geteilt. In der Pause saß ich auf seinem Richterstuhl. Sein Team hatte einen Satz in die Kulisse geschrieben, samt Strichliste: „Sag, dass das nicht wahr ist!“ Mit diesen Worten kündigte sich immer der große Wendepunkt jeder Folge an unddas Team hat die Phrase mitgezählt. Aber selbst eine Gerichtsshow entstand damals noch im Studio; es gabKameraleute, Lichtsetzer, Kostüm, Maske. Das Drehbuch war egal war, aber gab es noch einen Hauch von Fernsehen, wie wir es kannten. Heute dreht man einfach bei Omma um die Ecke mit ein paar Bekloppten, die sich freiwillig für ein paar Euro zum absoluten Vollidioten machen lassen. Oder man stellt wie bei „Naked Attraction“ Nackte in Glaskästen, verdeckt die unwichtigen Köppe und sucht dann einen Dating-Partner nach Pöter- und Pimmelform und dem reinen Netto-Fleischgewicht.

Medienkritik wird heute nicht mehr nur von Satirikern betrieben. Haben Sie manchmal das Gefühl, ARD und ZDF gegen die Populisten verteidigen müssen?

Ja, leider. Es gibt berechtigte Kritik am bürokratischen Stillstand der Öffentlich-Rechtlichen. Sie haben nie versucht, dem Irrsinn der Privaten etwas Sinnvolles entgegenzusetzen. Den Tag über haben sie die Jüngeren einfach aufgegeben – und jünger heißt unter 60. Es gab jahrzehntelang keinerlei Innovation. Wenn Parteien wie die AfD jetzt von „Staatsfunk“ und „Lügenpresse“ sprechen – in einem Ton, der an die Nazi-Zeit erinnert –, muss man aber dagegen angehen. Das ist ein echtes Dilemma: Einerseits sollte man ARD und ZDF für ihre Faulheit die Eselsmütze aufsetzen und sie ohne Abendessen ins Bett schicken; gleichzeitig muss man sie aber beschützen, damit sie nicht von den Falschen aus den falschen Gründen diffamiert werden.

Spott ist heute ein Mittel, um groß zu werden. Trump wäre ohne die Sendezeit der Medien, die ihn ausgelacht haben, womöglich nicht gewählt worden. Kann Satire danach noch weitermachen wie bisher?

Es geht immer mehr um bloße Präsenz; das ist gefährlich. Promi-Formate sind eigentlich nur noch Präsi-Formate – die Kandidaten sind nicht prominent, sondern nur dauerpräsent – und dann größtenteils, um ausgelacht zu werden. Aber dem Publikum wird durch den aufgesetzten Promi-Status auch eine nicht existierende Bedeutung suggeriert. Dazu kommt: Heute kann man viel leichter Gefühle manipulieren. Das hat über die Medien immer funktioniert; durch das Internet sind das Tempo und die Verbreitung aber gewaltig angestiegen. Man kann erschreckend schnell Massen mobilisieren, die ihre Wut und Empörung rauslassen. Woher kommt diese Wut? Für die Medien kann ich sagen: Wir sind lange Zeit von allen verarscht worden; und es ist immer ein Fehler, die Menschen für blöd zu halten. Das führt zu Wut und Frustration, zum Gefühl der Hilflosigkeit und nicht mehr respektiert zu werden, zum Eindruck, dass man nichts mehr sagen darf und tun kann Im Fernsehen wie in der Politik. Ein Trump hat das ausgenutzt. Der hat Geld, der war ständig präsent in den Medien – und das ließ ihn wichtig aussehen. Die Masche ist plump, funktioniert aber immer und überall. Fast überall auf der Welt breitet sich gerade der Wahnsinn aus, fast wie ein Virus. Wahrscheinlich könnte Dieter Bohlen bei uns Kanzler werden.

Oliver Kalkofe. Foto: Steffen Jänicke/Tele 5


Was tun?

Verantwortung übernehmen und wieder ein persönliches Moralempfinden für sich definieren. Wir dürfen nicht so untätig bleiben. In den Medien ist doch kaum noch jemand, der etwas sagen will – bei den Privaten wie bei den Öffentlich-Rechtlichen. Auch wenn ich nur unterhalten möchte, habe ich dennoch Verantwortung fürs Publikum. Warum fragt sich keiner: Dürfen und wollen wir das alles eigentlich? Dürfen wir nackte Leute in den Käfig stellen? Dürfen wir Paare bei „Temptation Island“ aufeinanderhetzen, indem wir sie mit einer Horde Stricher und Hobby-Prostituierten verkuppeln und die Kamera draufhalten. Ist das wirklich noch in Ordnung? Oder vielleicht doch zynisch, böse und scheiße? Auch das Fernsehen sollte ein Empfinden für Moral oder Richtig und Falsch haben.

Was heißt das für die nächsten 25 Jahre „Mattscheibe“? Ignorieren kann man den Populismus nicht. Durch Spott großmachen will man ihn auch nicht.

Das bloße Liefern von Aufmerksamkeit kreide ich eher den Boulevard-Medien an. Die lassen Populisten selbst in ihrer Lächerlichkeit noch als wichtig erscheinen. Satire lacht Populisten nicht nur aus, sondern versucht aufzuzeigen, wie und warum von wem gelogen wird. Das finde ich enorm wichtig. Totschweigen funktioniert nicht. Damit lässt man die Leute gewähren. Man darf sie nur nicht zu Helden machen. Es ist falsch, jedes Instagram-Foto dieser Idioten weiterzuverbreiten. Man darf nicht den Krebsforscher in den Medien links liegen lassen, nur weil irgendein Sternchen lächelnd die Möpse zeigt. Warum berichten wir über Leute, die vor dem Spiegel den eigenen Arsch fotografieren? Wir brauchen ein Gespür dafür, was wichtig ist und was unbedeutend.

Das Dschungelcamp steht im Ruf, all diese Selbstdarsteller abzustrafen. Stimmt das oder ist es eher der Durchlauferhitzer?

Das Dschungelcamp ist keine Medienkritik, ganz im Gegenteil. Die Produktion hat es ins Feuilleton geschafft, weil sie sich viel Mühe bei der Produktion geben und nicht ohne Selbstironie agieren. Der Standard ist dort sehr hoch, das kann man nicht abstreiten. Aber natürlich ist es ein Booster-Format, das unbedeutenden Menschen kurzzeitig eine scheinbare Wichtigkeit verleiht.

Herr Kalkofe, im letzten Jahr gab es immer wieder Andeutungen, über eine „Wixxer“-Serie bei Netflix. Ist das noch aktuell?

Das Projekt ruht, es ist auch noch offen, wo es stattfinden könnte. Aber das Konzept ist fertig und alle, die noch leben, sind hochmotiviert. Bastian Pastewka ausgenommen, der hat sich leider aus der Wixxer-Welt verabschiedet. Ich hoffe trotzdem weiter, dass es zustande kommt. In meiner langen Zeit im Fernsehen habe ich Geduld gelernt. Manche Dinge werden zehnmal ausgebremst und dann erst richtig gut. Der Wixxer steht bereit. Er wartet in seiner unterirdischen Höhle und wird irgendwann die Weltherrschaft übernehmen, wenn es keiner mehr erwartet.

„25 Jahre Kalkofes Mattscheibe“. Das Jubiläumsprogramm von Tele 5 beginnt am Gründonnerstag, 20.15 Uhr, mit „Neues vom Wixxer“ und setzt sich über den gesamten Karfreitag fort. Den detaillierten Ablauf finden Sie in der Info-Box.

Mehr fragwürdiges Entertainment:


25 Jahre Mattscheibe – das Jubiläumsprogramm

Der TV-Marathon mit Oliver Kalkofes Parodien ist so umfangreich, dass es einen eigenen Artikel füllt. Im Folgenden finden Sie das ausführliche Programm, so wie Tele 5 es ankündigt. 
Gründonnerstag, 20.15 Uhr : „Neues vom Wixxer“ 
Gründonnerstag, 22.10 Uhr : 25 Jahre Mattscheibe: Die Anfänge des TV-Kults
Oliver Kalkofe feiert 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe. Jan Böhmermann, Otto Waalkes, Steven Gätjen und viele weitere Stars gratulieren. Dazu verraten Dietmar Wischmeyer und Oliver Welke alles über die Anfänge von Kalkofes Mattscheibe. Ferner ermittelt Aktenzeichen XY gegen eine Flasche Schwipp-Schwapp und Rex Gildo singt von einer Esel-Salami.
Gründonnerstag, 23.05 Uhr : Too Hot for Primetime 
25 Stunden non-stop das Beste aus einem Vierteljahrhundert Kalkofes Mattscheibe! Zum Auftakt von „25 Jahre Kalkofes Mattscheibe“ gibt's die heißesten Mattscheibe-Klassiker zur später Stunde. „Wahre Liebe“ mit Lilo Wanders, „Peep“ mit Verona Feldbusch und Dolly Buster oder ein Erotik-Casting auf Beate Uhse TV. Alles nimmt der feinfühlige TV-Terminator Oliver Kalkofe unter die Lupe.
Karfreitag, 0 Uhr : Erotik 
Das Kapitel Erotik darf bei 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe in 25 Stunden „non-stop-best-of“ der beliebten Satireshow nicht fehlen! TV-Satiriker Oliver Kalkofe hilft, wo er kann. Rotlicht-Experten unterstützen Bordelle in Not, Katja Krasavice will es „doggy“, RTL2 zeigt bei der Pseudo-Dating-Show „Naked Attraction“ eine verlogene Titten-, Schniedel- und Arschparade.
Karfreitag, 1.05 Uhr : Trash-TV 
Anlässlich 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe gibt's jede Menge Material zum reichhaltigen Trash-Kapitel in der deutschen TV-Geschichte. Oliver Kalkofe hat einen bunten Mix zusammengestellt, bestehend aus TV-Wahnsinn mit ausgetrocknetem Hirnen durch zu viel Sex bei „Vera am Mittag“, Rotlicht-Experten im Hilfseinsatz oder „RTL2-Cashman“, der deutsche Fußgängerzonen terrorisiert.
Karfreitag, 2.05 Uhr: Too Hot for Primetime 
Das Schlimmste aus den letzten 25 Jahren TV-Geschichte anlässlich 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe: Highlights wie die missratene MDR-Kuppelshow „Wer mit Wem“, das ProSieben-Desaster „The next Uri Geller“, die „Helene Fischer Show“ mit singenden Wetterfröschen und „Arabella Kiesbauer“ mit Brüsten, Brüsten, Brüsten.
Karfreitag, 3 Uhr : Talkshow & Reality-TV 
TV-Talkerin „Sonja“ zeigt Text- und Grammatikschwächen, verwöhnt ihr Publikum dafür aber mit großen Brüsten, Konversationsübungen für Sprechanfänger und ödem Erotikgeplapper. Wem das zu anspruchsvoll ist: „Lothar immer am Ball“ oder „Fritz & Co“ sorgen für Bodenhaftung beim Niveau.
Karfreitag, 4 Uhr : Too Hot for Primetime 
Das darf nicht fehlen in 25 Stunden Kalkofes Mattscheibe zum Vierteljahrhundert der beliebten Satireshow: H.P. Baxxter im Megafon-Interview, „Gülcans Traumhochzeit“ und Karl Moiks „Musikantenstadl“. Bei Nebenwirkungen durch falschen TV-Konsum in den vergangenen 25 Jahren fragen Sie am besten Dr. Kalkofe. Er hilft, wo er kann und deckt schonungslos auf, was nicht ins deutsche Fernsehen gehört.
Karfreitag, 5 Uhr : Entertainment pur 
„Daniela und Lucas – Die Hochzeit“ ist die schlimmste mediale Selbstdarstellung, die jemals im deutschen TV lief. Dazu das Echo-Desaster mit Kollegah und Farid Bang. Und warum es den Sender „Joiz“ nicht mehr gibt, wird klar, wenn man sieht, was für Dödel dort auftraten.
Karfreitag, 6 Uhr : Loddar, Heidi und Britt 
„Germanys Topmodel“, „Lothar immer am Ball“, „Menschen bei Maischberger“, oder Premium-Talk bei „Britt“. Diese TV-Verbrechen und jede Menge weiterer fürchterlicher Fernsehunsinn werden von Oliver Kalkofe seziert und verbal plattgewalzt.
Karfreitag, 7 Uhr : Könige des Trash-TV 
„Der Bachelor“ – welches Knatterhuhn aus dem Knusper-Katalog kriegt den Traumprinzen? Eigentlich egal. Der Wendler wird nach seinem „Dschungelcamp“-Desaster von seiner liebenswerten Terrier-Gattin in die Schranken gewiesen. Und die „Mini-Playbackshow“ ist doch eigentlich ein Fall für den Kinderschutzbund.
Karfreitag, 7.55 Uhr : Fürchterliche Traumhochzeiten 
„Sarah und Marc in love“ trieb Millionen Menschen Tränen in die Augen. Vielen vor Rührung, dem Kalkinator vor Zorn über alle einfältigen Ein- und Ausfälle des einstigen Traumpaars. Dazu gibt es einen leicht angeschwipsten Helmut Berger bei „Markus Lanz“ und absurde Lügendetektor-Tests bei der RTL2-Show „Die Wahrheit“.
Karfreitag, 8.55 Uhr : Musik ist Trumpf 
Auch mit der akustischen medialen Lärmbelästigung rechnet Oliver Kalkofe in seinem 25-Stunden-Mattscheiben-Best-of anlässlich 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe ab: u.a. mit der Kelly Family und ihrer schlimmsten „White Christmas“-Version aller Zeiten, dem etwas anderen Youtube-Schlagerstar Gerhard Müller und Thomas Gottschalk als völlig missglücktem Rapstar.
Karfreitag, 9.55 Uhr : Volksmusik pur 
Auf geht's zur Volksmusi in 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe! Oliver Kalkofe hat sich die schlimmsten Momente des volkstümlichen Liedes angetan u.a. im ARD Musikantenstadl mit dem liebevoll-frivolen „Spaghettifresser“-Spruch von Karl Moik, das ZDF Sonntagskonzert und das pure Grauen aus der volkstümlichen Hitparade.
Karfreitag, 10.55 Uhr : Ostalgie 
Ein Füllhorn an missglücktem DDR-Fernseh-Irrsinn im 25-Stunden-Best-of anlässlich 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe: Im Osten war und ist nicht alles schlecht. Aber zumindest meist das Fernsehen. „Ein Kessel Buntes“, „Die aktuelle Kamera“ oder missglückte Moderations-Mutationen wie Wolfgang Lippert und Achim Mentzel. Und dankbares Futter für Oliver Kalkofe.
Karfreitag, 11.55 Uhr : Homeshopping 
Ein Must see mit dem Schlimmsten von HSE24 & Co. Mit dabei natürlich Walter Freiwald und der Papstbär, Sascha Heynas irres QVC-Lachen und natürlich Harald Glööckler mit seiner Premium-Creme für Oben- und hintenrum.
Karfreitag, 12.50 Uhr : Humor & Spektakel 
Jetzt wird's richtig schlimm bei 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe mit Humor-Bestien wie Günter Willumeit oder Fips Asmussen mit gepflegtem Herrenwitz und schlüpfrigen Zweideutigkeiten. Wer die öffentlich-rechtliche Heiterkeit nicht erträgt, sei hiermit gewarnt. Von der Superlachparade bis zu den Fastnachts-Narren: Voller Einsatz von Kalkofe und spekakulären Stunts gegen das Böse im Deutschen.
Karfreitag, 13.50 Uhr : Astrologie & Übersinnliches  
Was wäre der 25 Stunden-Marathon zu 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe ohne Astro TV und seine übersinnlichen Stars wie Hilli Hotan oder Lorelei und Luke? Hier heißt es Einschalten und staunen, staunen, staunen. Übersinnliche Ein- und Ausfälle werden Geist und Lachmuskeln strapazieren. Versprochen!
Karfreitag, 15.50 Uhr : TV-Wahnsinn pur 
Klassiker und neue Clips warten auf alle Fans von Oliver Kalkofe. Der Kalkinator deckt auch in dieser Stunde den die schlimmsten Peinlichkeiten in Web und TV auf. Dazu gibt es ein exklusives Interview mit dem TV-Terminator, bei dem er Geheimnisse rund um die Mattscheibe lüftet.
Karfreitag, 16.50 Uhr : B-Promi Wahnsinn 
Wer kennt noch Kader Loth? Oder Helena Fürst? Und die legendären Auftritte der Reality-Sternchen von „Big Brother“ über „Die Burg“ bis zum Dschungelcamp. Doch die Fürstin der TV-Finsternis rächt sich bitter an unserem TV-Terminator.
Karfreitag, 17.50 Uhr : C-Promi-Wahnsinn 
Weitere Abgründe des TV-Wahnsinns, fein säuberlich filetiert von TV-Gourmet Oliver Kalkofe. Das „Sommerhaus der Stars“ mit Rene Weller sorgt für reichlich Beef und Mief bei unserem Kalk.
Karfreitag, 18.50 Uhr : Gala-Countdown 
Kurz vor der großen TV-Gala zeigt uns Oliver Kalkofe hier noch einmal seine Klassiker und neue Clips. Dazu gibt es exklusive Interviews zu Pleiten, Pech und Pannen bei der aufwändigen Produktion des preisgekrönten Premium-Formats.
Karfreitag, 20.15 Uhr : Die große Jubiläumsgala
Tele 5 schmeißt die beste Gala-Party aller Zeiten! Viele prominente Gäste und auch Oliver Kalkofes „Geschädigte“ sind eingeladen, die sich dieses wahnsinnige TV-Event nicht entgehen lassen und dem Kalkinator gratulieren. Last but not least gibt es die besten 25 Mattscheibe-Clips aller Zeiten, gewählt von den Fans im Online-Voting. 
Samstag, 0.20 Uhr : 25 Jahre Kalkofes Mattscheibe – Hinter den Kulissen des Wahnsinns (Doku) 
Endlich lüftet der Kalkinator den Vorhang und lässt die Zuschauer in einer einzigartigen Doku einen Blick hinter die Kulissen des Wahnsinns werfen! Oliver Kalkofes persönliche Zeitreise, in der er noch einmal in seine 9 Lieblingsrollen der letzten 25 Jahre schlüpft und die Geschichten hinter seinen Parodien erzählt. Zu Wort kommen auch die Macher der Mattscheibe "behind the scenes", "Geschädigte" wie Hilli Hotan oder Lars Oliver Lutsch sowie Freunde und Weggefährten des Medienkritikers wie u.a. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer.
Samstag, 1.25 Uhr : „Auf der Suche nach dem Ultra-Sex“ (Spielfilm)  
Diese französische Erotik-Komödie ist eine wilde Zusammenstellung aus Szenen diverser Filmen mit neu darübergelegten Sprecherrollen. Nach Information von filmstarts.de sichteten die Regisseure Nicolas Charlet und Bruno Lavaine, die auch das Original synchronisierten, dafür über 2.500 Sexfilme. Für die deutsche Fassung fungieren keine Geringeren als Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die Moderatoren der Tele-5-Brand „SchleFaZ“ ("Die schlechtesten Filme aller Zeiten") als Sprecher.



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