Heute Abend im ZDF-Programm Dokumentation über Frauen mit Brustkrebs

Magdalena modelt für Spezialunterwäsche für Frauen, die an Krebs erkrankt sind. Foto: Betty ClemensMagdalena modelt für Spezialunterwäsche für Frauen, die an Krebs erkrankt sind. Foto: Betty Clemens

Osnabrück . Drei Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, hat Nathalie Suthor für eine Folge von "37 Grad" mit der Kamera begleitet. 37°: Trotzdem bin ich schön – Leben mit Brustkrebs, 16. April, 22.15 Uhr, ZDF

Magdalena und Holger sind sich einig: Man könne mit der Krankheit sehr gut leben, betonen die beiden. Und die Hoffnung auf ein langes und schönes Leben sei immer da. Vor 13 Jahren hat die heute 51-Jährige Magdalena die Diagnose Brustkrebs erhalten. Nach der Rückkehr der Krankheit und Operationen gilt ihr Krebs als „nicht heilbar“ – und trotzdem modelt sie für Unterwäsche, die für speziell an Krebs erkrankte Frauen entwickelt wurde. „Um anderen Frauen zu zeigen, dass man nicht in Depressionen fallen muss“, sagt sie in der sehenswerten Folge der Reihe „37 Grad“.

Ein halbes Jahr lang hat Nathalie Suthor drei Frauen begleitet, die mit der Diagnose „Mamma Karzinom“ – Brustkrebs – leben. Vor allem im Alltag hat sie die drei Frauen begleitet, aber auch zu Ärzten und zu Therapien. Zu sehen ist auch, wie die Familien mit der Krankheit umgehen und wie sie die Erkrankte unterstützen. Zu sehen sind drei starke Persönlichkeiten, die gegen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen kämpfen.

Es ist ein Film, der die alltägliche Seite der Krankheit zeigt, weniger die schwachen Momente, wie sie es sicherlich bei jeder lebensbedrohlichen Krankheit gibt. Zudem sind Frauen ausgewählt, die in einem gut funktionierenden, liebevollen Umfeld leben.

Fünf von sechs Sternen


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