"Leaving Neverland" Umstrittene Doku: Michael Jacksons Nachlassverwalter verklagen HBO

Von dpa

2005 war Michael Jackson in einem Missbrauchsprozess in allen Punkten freigesprochen worden. Foto: dpa/Stefan Rousseau2005 war Michael Jackson in einem Missbrauchsprozess in allen Punkten freigesprochen worden. Foto: dpa/Stefan Rousseau 

Los Angeles. Im März soll die umstrittene Doku "Leaving Neverland" im amerikanischen Fernsehen gezeigt werden. Darin erzählen zwei heute über 30 Jahre alte Männer, wie Michael Jackson die beiden im Kindesalter angeblich sexuell missbrauchte. Jetzt verklagen Jacksons Nachlassverwalter den TV-Sender HBO.

Im Streit um eine Dokumentation über alte Missbrauchsvorwürfe gegen den verstorbenen Popstar Michael Jackson haben dessen Nachlassverwalter den TV-Sender HBO verklagt. Die Doku "Leaving Neverland" soll bei dem Bezahlsender, der zum Konzern Time Warner gehört, am 3. und 4. März ausgestrahlt werden. 

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Jacksons Nachlassverwalter wollen die Ausstrahlung verhindern und fordern in der Klage nun ein Schlichtungsverfahren, berichtete die Website "Variety". Sie hätten Anspruch auf Schadenersatz von mehr als 100 Millionen Dollar (88 Mio Euro), heißt es in der Klage. 

"Leaving Neverland" hatte beim Sundance Filmfestival in Utah Premiere gefeiert. Darin erzählen zwei heute über 30 Jahre alte Männer und deren Familien, wie Jackson die beiden im Kindesalter angeblich sexuell missbrauchte. 


Michael Jackson war 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben.


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