Bachelor 2019 Bachelor: Die Schamanin erhört Wünsche – nur Steffis nicht

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Bei dem Besuch einer Schamanin soll jeder seine Wünsche äußern. Foto: TVnowBei dem Besuch einer Schamanin soll jeder seine Wünsche äußern. Foto: TVnow

Hamburg. Der Bachelor musste in der siebten Folge gleich zweimal Rosen verteilen – Jade ging aber schon vorher freiwillig. Auch Nathalia und Steffi haben keine Chance mehr auf eine gemeinsame Zukunft mit Andrej.

Es geht auf die Zielgerade für den Bachelor – und Junggeselle Andrej muss in der siebten Folge der RTL-Kuppelshow Nervenstärke beweisen. Denn nachdem er mit seinen Ladies in Mexiko das "la vida loca" genießen konnte, hält die Realität langsam Einzug. Es wird Zeit, bei den Home-Dates Familie und Freunde kennenzulernen. Aber vorher müssen noch zwei der verbliebenen sechs Kandidatinnen gehen.

Jade wirft das Handtuch

Packen müssen sie aber alle: Denn es geht aus der schmucken Villa ab ins ordinäre Zelt. Als Entschädigung für das Downgrade hat RTL sich aber nicht lumpen lassen und alle Zutaten für ein rustikales Trinkgelage zur Verfügung gestellt. Während sich die Damen also am Lagerfeuer schmackhaftes Stockbrot und leckere Kaltgetränke gönnen, muss Andrej erstmal die Tränen von Vanessa trocknen. Sie wird langsam hart eifersüchtig auf ihre Mitstreiterinnen und überhaupt ist alles so "krass" gerade.

Auch Jade schläft nicht mehr gut. Das gefällt ihr gar nicht. Aber nicht nur das macht ihr zu schaffen. Deshalb muss Andrej auch mit ihr nochmal in den "Nahkampf". Allerdings kommt der Bachelor mit seiner sanften, aber wortkargen Art bei der 24-jährigen Flugbegleiterin nicht mehr weiter. "Die Zeit ist abgelaufen", sagt er und dabei sind sie sich wohl auch einig – Jade wirft freiwillig das Handtuch und verlässt die Show vorzeitig. Bei der Abschiedsarie wirkt es aber so, als würde sie ohnehin nur die anderen Mädels vermissen. 

Nach so viel Stress muss man sich erstmal entspannen. Am besten geht das ja bei einer Schamanin – wer kennt es nicht. Alle sollen sich etwas wünschen. Es wirkt etwas wie bei der Finalrunde einer Miss-Wahl, bei der alle ihren Text gut auswendig gelernt und sich tolle Dinge für Familie und Freunde wünschen – nur der Weltfrieden fehlte noch, dann wären alle Stereotypen bedient gewesen.

Für Nathalia gibt es kein Home-Date

Weniger emotional wird es danach auch nicht. Doch kurz bevor es richtig ans Eingemachte – zu den Familien – geht, muss noch eine Dame gehen. Deshalb lässt Andrej jede seiner Angebeteten noch mal zum Vorsprechen "antanzen". Zu wie vielen Frauen ein Mann gleichzeitig eine "unglaubliche Bindung" haben kann, dürfte selbst den geneigten Bachelor-Fan überraschen. 

Bei der ersten von zwei Nächten der Rose wird als zunächst klar, dass Steffis Eltern schon mal den Nudelsalat ansetzen können – denn Andrej kommt zum Home-Date vorbei. Kurz darauf dürfen sich auch Eva und Vanessa über eine Rose freuen. Die letzte Rose schnappt sich Jennifer aus Bremen und schickt Nathalia damit nach Hause. Andrej hatte einfach das Gefühl, dass er "mit den anderen Frauen weiter ist", wie er ihr sagt.

Endzeitstimmung, Enkelkinder, ein Gedicht und Glockenläuten

Die Stippvisite startet in Düsseldorf bei Steffis Mutter und ihrer Mitbewohnerin, die sich offensichtlich zusammenreißen muss, Steffis Traummann nicht direkt anzubaggern. Steffis Mutter hat hingegen kein gutes Gefühl bei Andrej. Für sie ist die Sache eigentlich schon nach der ersten halben Stunde gelaufen. Warum hat er denn auch nicht reagiert, als Steffi seinen Arm berührte, verflixt nochmal. Wenigstens ringt sie sich am Ende doch noch ein Drückerchen ab, was die Situation jedoch auch kaum von Fremdscham befreit. 

Während bei Steffis Home-Date Zuckerkuchen vom Bäcker um die Ecke aufgetischt wurde, hat sich Evas Mutter etwas mehr ins Zeug gelegt und eine griechische Spezialität in den Ofen geschoben. Aber nicht nur vom Herd geht Wärme aus – Evas Mutter strahlt um die Wette mit ihrer Tochter und scheint recht zuversichtlich zu sein, bald ein paar stramme Enkelkinder im Arm zu halten und Andrej merkt, "da tut sich was" bei ihm. 

In Bremen angekommen, trifft Andrej Jennifers Freundin Sarah. Und auch wenn die Stimmung zunächst etwas unterkühlt wirkt, kommen die Drei letztlich doch hervorragend miteinander aus – auch weil der Prosecco mindestens ebenso hervorragend als Schmiermittel fungiert. Richtig nach vorne schiebt sich Jennifer aber selbst bei dem Date, indem sie Andrej ein selbstverfasstes Gedicht vorträgt, das tatsächlich gar nicht so kitschig rüberkam, wie es sich jetzt anhört.

Vanessa hat die beiden "wichtigsten Personen in ihrem Leben", ihre Mutter und ihre Schwester, eingeladen – entsprechend groß ist die Aufregung natürlich. Für Andrej aber kein Problem: Mit seiner lässigen Art und coolen Sprüchen entspannt er die Gemüter im Handumdrehen. Harmonie pur. Daran kann auch das übermäßig starke Interesse von Vanessas Schwester an Andrejs Knutschverhalten kaum etwas ändern. Zum Schluss läuten sogar noch die Kirchenglocken. "Ist das ein Zeichen?", fragt Vanessa mit ihren Augen.

"An diesem Punkt geht es nicht weiter"

Bevor er seine letzten drei Kandidatinnen in der zweiten Nacht der Rosen auswählt, macht Andrej noch einen Spazierflug mit dem Helikopter – über den Wolken denkt es sich halt leichter. Er müsse jetzt einfach auf sein Herz hören, sagt er. Ob ihm dort oben wohl ein Vögelchen gezwitschert hat, dass Eva bereit ist, den nächsten Schritt im Leben zu gehen? Auf jeden Fall bekommt sie die erste Rose.

Auch Jennifer darf sich erneut über eine Rose freuen und erhascht somit eines der begehrten Dream Dates mit dem Bachelor. Das Gedicht war aber auch süß. Es entscheidet sich also zwischen Steffi und Vanessa. Die Rose holt sich Letztere ab. Alles andere wäre auch eher überraschend gewesen. Aber bei der Begründung hätte Andrej sich durchaus etwas kreativer gegenüber der verliebten Düsseldorferin zeigen dürfen. Denn Steffi bekam dasselbe zu hören wie Nathalia zuvor. 

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