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Heute Abend im ZDF-Programm Anna Schudt: Traumrolle Britta Janssen in „Mordshunger“

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Seit dem 19. November 2018 ist Anna Schudt weltberühmt – an diesem Tag wurde sie als zweite deutsche Schauspielerin nach Christiane Paul mit dem Emmy, dem weltweit begehrtesten Fernsehpreis, ausgezeichnet. An diesem Mittwoch ist sie im ZDF wieder in einer ihrer Lieblingsrollen zu sehen: als Köchin Britta Janssen in der ZDF-Reihe „Mordshunger“. Also unterhalten wir uns in einem Düsseldorfer Café übers Kochen und die unvergessliche Nacht von New York:

Frau Schudt, Sie haben mal gesagt, dass Sie „unendlich gerne kochen“. Was beglückt Sie so daran?

Kochen ist ein total kreativer Prozess, den man eigentlich auf alle Bereiche des Lebens übertragen kann: Welche Zutaten brauche ich, um zu einem guten Ergebnis zu kommen? Und wenn etwas fehlt, wodurch kann ich es ersetzen? Wenn man Zeit und Muße hat, ist Kochen wie Kunst. Dann kann man’s auch noch essen, es schmeckt gut. Und danach ist es weg, man muss es nicht aufbewahren, es staubt nicht ein und man braucht keinen Setzkasten (lacht).

Was kochen Sie am liebsten?

Asiatisch. In Asien gibt es eine wahnsinnig tolle Küche.

Currys?

Zurzeit mag ich’s am liebsten japanisch. Die japanische Küche kann ja sehr einfach sein. Da reichen schon eine Schale Reis und eine gute Soße, das geht immer sehr schnell. Sie kann aber auch sehr kompliziert sein. Was ich an der japanischen Küche wahnsinnig gerne mag, ist die Schönheit. Diese vielen kleinen Schälchen mit allen möglichen Geschmacksrichtungen sehen toll aus und schmecken gut. Man ist einfach mit allen Sinnen dabei. Dafür braucht man aber Zeit.

Und was essen Sie am liebsten? Auch japanisch?

Eigentlich alles. Ich probiere wahnsinnig gerne alles, was gut gemacht ist. Man schmeckt ja auch, wie jemand kocht. Meine Gemüsesuppe schmeckt zum Beispiel nie so wie die von meiner Mutter. Obwohl ich sie genauso mache, schmeckt sie bei ihr besser. Es hat wohl damit zu tun, wie sie rührt und was sie da reinrührt. Ich glaube ja, dass im Essen Energie steckt, und die ist bei jedem anders.

Wie ernährt sich Ihre Familie, wenn sie unterwegs sind? Vom Pizzadienst?

Dann kocht mein Mann, der kann das auch sehr gut. Oder aber meine Schwiegereltern, die auch häufig bei uns sind. Die kochen wieder ganz anders. Bodenständig, deutsche und schwäbische Küche mit viel Spätzle. Meine Schwiegereltern haben beim Kochen immer einen Plan – im Gegensatz zu mir. Ich bin eher der Typ, der guckt, was da ist und was man davon machen kann.

Also nach dem Motto „Was muss weg“?

Ist doch toll. Ich habe immer davon geträumt, ein regelmäßiges Freundestreffen zu veranstalten, bei der die eine Partei guckt, was im Kühlschrank der anderen ist, und dann damit etwas kocht. Die Idee finde ich super, aber wir kommen nicht zusammen, weil wir alle zu viel arbeiten. Das hebe ich mir fürs Alter auf.

Von welchem Gericht würden Sie behaupten, dass es bei Ihnen besser schmeckt als in jedem Restaurant?

Ich glaube, dass ich eine sehr gute Risotto-Köchin bin.

Verraten Sie mir Ihr Geheimnis?

Das Geheimnis liegt erstens in der Brühe. Und es liegt im Rühren. Wie geduldig, wie liebevoll und in welche Richtung rührt man? Da gibt’s zwar kein Rezept nach dem Motto „zehnmal nach rechts, zehnmal nach links“, aber wenn man 20 Minuten rührt, spürt man genau, wie der Reis quillt und die Brühe aufnimmt. Wenn man nicht richtig rührt, wird der Reis zu hart oder zu weich. Das Geheimnis eines guten Risottos ist aber der knackige Kern und das Schlonzige außen rum.

Gibt’s auch etwas, das Sie gern mal kochen würden, an das Sie sich aber noch nicht rangetraut haben?

Ich würde gerne mehr Menüs zusammenstellen und kochen, ohne dass man die ganze Zeit am Herd steht, wenn die Gäste schon da sind. Gesellschaftlich anwesend zu sein und gleichzeitig fünf Gänge auf den Punkt parat zu haben – da gerate ich schon in Schweißausbrüche, wenn ich nur dran denke. Und dann sage ich mir wieder: Drei Gänge reichen auch.

Als wir uns das letzte Mal unterhalten haben, waren Sie schon Vegetarierin.

Noch Vegetarierin (lacht). Das bin ich heute nicht mehr. Wir sind ja Vegetarier geworden, weil ich Fleisch in meiner zweiten Schwangerschaft einfach eklig fand und nicht mehr essen wollte. Ein halbes Jahr lang haben wir uns sogar vegan ernährt, aber dann wurden wir so oft ausgeladen und haben zumindest gefühlt den Leuten, die gerne kochen, so viele Probleme gemacht, dass wir es wieder gelassen haben. Für uns hatte es eine anti-soziale Komponente. Seit letztem Jahr essen wir auch wieder Fleisch.

Gab’s einen Auslöser?

Mein Mann hat damals im Harz gedreht und einen Metzger kennengelernt, der ein Wildschein geschossen hatte. Er rief dann an und sagte: Ich muss heute ein Wildschwein-Steak essen. Jawoll, hab ich ihm gesagt – und dann war’s vorbei mit dem Vegetarismus. Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass man nicht wahllos und jeden Tag Fleisch essen sollte. Ich bin ein Fan des Sonntagsbratens und ein Fan von nachhaltigem Fleisch. Es sind schließlich Tiere, die man da isst – und die sollte man achten.

Ihr Mann hat mal gesagt, wenn Sie in der Küche schalten und walten, gehen alle raus und warten darauf, dass Sie zum Essen rufen. Heißt das, Sie dulden keine Helfer in der Küche?

Ich finde es schrecklich, beim Kochen abgelenkt zu werden. Dann kann ich keine Kinder gebrauchen, die sich auf den Kopf hauen, oder einen Mann, der jetzt was besprechen will. Dann müssen die tatsächlich rausgehen, weil ich meine Ruhe brauche.

Wer macht die Küche anschließend sauber?

Wer kocht, muss nicht sauber machen und umgekehrt. Es müssen schon alles was tun, sonst wär’s ja gemein.

Ist der Küchentisch Ihr Familienzentrum?

Komplett. Wir haben kein Wohnzimmer, und ich bin auch quasi in der Küche aufgewachsen. Am Esstisch wird man ja genährt, da sitzt jeder gerne. Man sitzt zusammen, spricht und isst – herrlich. Kindern, in deren Elternhaus nicht gekocht wird, fehlt etwas, davon bin ich fest überzeugt. Das Einzige, was mich daran stört, ist es, wenn alle hinterher nach Braten riechen – so wie man früher nach Rauch gerochen hat, wenn man in der Kneipe war.

In der Neuzeit liegen neben fünf Tellern aber auch oft fünf Handys auf dem Esstisch.

Bei uns nicht. Am Esstisch gibt es keine Handys und keine Computer. Das führt doch zur Vereinzelung. Bei meinem Großen wurde es irgendwann schwierig – da kann man nur versuchen, es anders vorzuleben.

Sie haben mal gesagt, Zeit fürs Kochen sei wie eine gute Meditation. Das heißt, Sie meditieren auch?

Ja. Die Fokussierung auf den Moment ist beim Kochen ja extrem wichtig, damit nichts anbrennt und man die Temperatur im richtigen Moment hochschaltet. Meditation ist auch Fokussierung auf den Moment. Deshalb sehe ich da eine Parallele.

Eine Yoga-Matte haben Sie auch.

Mehrere.

Das heißt, Sie meditieren und machen Yoga. Ohne dass ich Sie jetzt in die esoterische Ecke drängen will…

Das stört mich überhaupt nicht, ich hab nichts gegen Esoterik (lacht). Yoga habe ich auch von meiner Mutter übernommen, die das seit 40 Jahren jeden Tag macht. Alles was mich fokussiert, ist wichtig für mich. Ich habe wahnsinnig viel im Kopf und irrsinnig viel zu tun, deswegen verheddere ich mich, wenn ich mich nicht diszipliniere und auf eine Sache konzentriere. Wenn man am Tag nur eine halbe Stunde tief ein- und ausatmet, den Körper beschäftigt und versucht, den Geist ruhig zu machen, dann macht das einen zu einem besseren Menschen. Davon bin ich überzeugt.

Für eine Schauspielerin, die so gerne kocht, muss die Britta Janssen in „Mordshunger“ doch eigentlich eine Traumrolle sein.

Britta Janssen ist eine Traumrolle. Sie ist unglaublich positiv, so innerlich bunt und schlau, sie geht nach vorne und hat auch noch diesen wunderbaren Bruder. Britta Janssen ist eine total weibliche Figur, in der ganz viel zusammenkommt, was ich gerne mag an Menschen. Deswegen ist sie eine tolle Rolle.

Und Sie verdient ihren Lebensunterhalt mit Kochen. Haben Sie eigentlich auch mal daran gedacht?

Nein, dazu wäre ich gar nicht berufen. Außerdem ist es ein Knochenjob, das wäre nichts für mich.

Aber Sie haben mal eine eigene Taschenkollektion gehabt.

Ja (lacht), das war witzig. Ich war damals in München, hab alleine gelebt, und eine Freundin, die Goldschmiedin ist, wechselte gerade in einen größeren Laden und sagte, ich solle doch mitmachen. Wir kamen dann auf Lederhandtaschen und ich habe tatsächlich eine Kollektion designt. Ich hatte ein wunderschönes Bio-Leder aus dem Allgäu gefunden und hab daraus knallbunte Taschen gemacht, so wie sie heute total in sind. Mir hat das wahnsinnig Spaß gemacht.

Haben sich die Taschen auch verkauft?

Ja, gut sogar. Die Kollektion war relativ schnell ausverkauft. Und dann kamen plötzlich ganz viele Filmangebote. Ich bin kurz darauf nach Düsseldorf gezogen, und das war’s dann mit den Taschen.

Als Sie Schauspielerin wurden, wollten Sie in erster Linie erst mal berühmt werden.

(lacht) Ja, ich unterschreibe. Das ist richtig.

Was war so verlockend daran? Berühmte Leute können nicht unerkannt einkaufen gehen und werden von fiesen Boulevard-Reportern gestalkt.

So weit ging der Gedanke gar nicht. Aber Schauspieler, und zwar alle Schauspieler ohne Ausnahme, werden Schauspieler, weil sie gesehen werden wollen. Die wollen ins Licht. Das ist der Motor der Schauspielerei, ohne den kann man’s gar nicht machen. Es gibt nur eine bedingungslose Liebe, und das ist die Fanliebe. Die will man haben, so komisch es klingen mag. So bin ich, und ich möchte gerne Rampe, vorne, Mitte.

Bei Ihnen war der Antrieb so ausgeprägt, dass Sie dafür sogar die Schule abgebrochen haben. Gab’s da keine Widerstände seitens Ihrer Eltern?

Ich hab ja schon mit 17 die Aufnahmeprüfung an der Otto-Falckenberg-Schule in München geschafft und hatte dadurch eine Alternative. Meine Eltern haben sich für mich gefreut, aber so richtig glücklich waren sie nicht, weil die Ängste überwogen. Sie kannten die Schauspielerei ja nicht, aber heute sagt mein Vater, ich hätte damals eine ziemliche Überzeugungskraft entwickelt. Und es ist ja gut gegangen, mein Abitur muss ich hoffentlich nicht mehr nachholen, obwohl ich davon immer noch träume (lacht).

Sie haben mal drei Frauen als Ihre Idole benannt: Meryl Streep, Doris Day und Liselotte Pulver. Was hat Sie an denen fasziniert?

(lacht), Süß, nicht? Meryl Streep ist heute noch mein Idol, und das ist sie wohl für die meisten Schauspielerinnen. Es ist nicht zu beschreiben, wie sie spielt. Doris Day und Liselotte Pulver waren in meinem Fernseher meine Heldinnen. Doris Day war für mich das amerikanische Weib schlechthin, immer umgeben von schönen Männern. Und Liselotte Pulver fand ich irre witzig. „Das Wirtshaus im Spessart“ fand ich unfassbar, das habe ich mir immer angeguckt, wenn’s im Fernsehen lief – und das lief oft.

Seit dem 19. November sind Sie selbst weltberühmt – Sie haben mit dem Emmy den begehrtesten Fernsehpreis der Welt.

Das ist wirklich irre. Damit hatte ja kein Mensch gerechnet, und ich am allerwenigsten. Ich hatte bis dahin noch nie einen Fernsehpreis gewonnen, da denkt man ja nicht im Leben daran, dass es dann ausgerechnet in Amerika, in New York passiert. Jetzt hab ich auch diese Statue, die bei diesen ganzen wichtigen, tollen Menschen steht, die man so kennt.

Aber sie steht nicht in der Küche wie bei Christiane Paul?

Doch, tatsächlich. Der Emmy steht in der Küche neben dem Mixer. Die Küche ist eben der Raum, in dem wir zusammenkommen, und da steht er, wir können ihn immer sehen. Ich hatte die Statue erst in meinem Raum, aber da blieb sie nicht, weil meine Kinder sie lieben. Sie finden es toll, beim Fußball Pokale zu gewinnen, und für sie war es deshalb ganz wichtig, dass ich diesen mit nach Hause gebracht habe.

Sie waren mit „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ ja auch für den Deutschen Fernsehpreis nominiert – und sind leer ausgegangen. Ist das nicht ein bisschen so, als ob man in der Bundesliga Dritter wird und dann die Champions League gewinnt?

Mit Fußball kenn ich mich echt nicht aus, aber gebe Ihnen einfach mal recht (lacht). Gefühlt war der Film ja schon lange vorbei – dass dann noch mal so etwas nachkommt, unglaublich. Ich war sehr sehr stolz auf diese Figur und ein bisschen unglücklich über die Reaktionen. RTL ist ja ein etwas ungeliebtes Kind, da laufen keine Filme fürs Feuilleton, sondern eine ganz spezielle Art Fiction. Und ich bin ja auch kein RTL-Gesicht, diese ganze Comedy-Sache war überhaupt nicht mein Ding. Für mich war es eine riesige Herausforderung, die Rolle der Gaby Köster zu spielen, und ich war sehr glücklich über das Ergebnis.

Wenn Sie die Augen schließen und sich in die Emmy-Gala von New York zurückversetzen – was sehen Sie?

Immer die letzten zwei Minuten, bevor dieses „And the winner is…“ kam. Die waren echt schrecklich. Ich war schon so müde, hab nur gedacht „lass es vorbeigehen“ und mir Gedanken gemacht, wie ich jetzt damit umgehe, wenn alle Deutschen enttäuscht sind und ich trotzdem lächeln muss. Mein Mann wurde auch immer aufgeregter – und dann kam dieser Moment, in dem gesagt wurde „And the winner is…“: Das war erhebend im wahrsten Sinne (lacht).

Hatten Sie was vorbereitet?

Ich hatte mir was ausgedacht, aber ich bin auch abergläubisch und hätte es deshalb niemals geprobt. Eigentlich bin ich ein totaler Vorbereitungsfreak, aber da habe ich gedacht, es sei ja eh für die Katz. Ich hatte mir sehr komplizierte englische Sätze zusammengesucht, die ich dann alle vergessen habe. Am Ende habe ich ja nur noch gesagt „I love you, I love you“ und Thank you, thank you, thank you“ – das war alles in meinem Kopf (lacht). Wenn ich’s könnte, hätte ich nur noch Flickflack geschlagen.

Ist es aufregender, auf so eine Emmy-Bühne zu gehen als auf eine Theaterbühne?

Nein. In mir ist ja auch ein Zirkuspferdchen, und ich wusste, dass das Zirkuspferdchen dann übernimmt. Darauf kann ich mich verlassen. In dem Moment, in dem ich wusste, dass ich diese Statue bekomme, habe ich gedacht: So, das ist meine Bühne, das ist mein Moment, ich geh jetzt da hoch.

Sie haben ja Gaby Köster dargestellt, die auch bei der Emmy-Gala dabei war. Welche Verbindung haben Sie zu ihr?

Wir sind sehr verbunden. Ich bin ihr sehr nahe gekommen durch diese Arbeit und die vielen Gespräche, die wir geführt haben. Da besteht eine große Nähe.

Ihr ältester Sohn hat lange keinen Film geguckt, in dem Sie gespielt haben. Hat er für „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ eine Ausnahme gemacht?

Ja, er ist damals zur Premiere in Köln mitgekommen. Ich war ganz glücklich und habe sehr gebibbert, wie sein Urteil ausfällt. Danach hat er auch „Aufbruch in die Freiheit“ gesehen und ist tatsächlich sehr beeindruckt von dem, was ich da so mache. Er konnte und wollte meine Rollen nie abspalten von seiner Mutter, aber jetzt als Erwachsener ist es einfacher für ihn, sich das anzugucken und zu sagen, dass er es interessant findet. Er guckt ganz viele Filme und jetzt endlich auch die Filme seiner Mutter. Das finde ich ganz schön.

Mordshunger: Wie ein Ei dem anderen. ZDF, Mittwoch, 13. Februar 2019, 20.15 Uhr.

Anna Schudt

wird am 23. März 1974 als Tochter eines Biochemikers und einer Körpertherapeutin geboren, sie hat eine Schwester. Das Gymnasium verlässt sie nach der elften Klasse, um schon als 17-Jährige die renommierte Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München zu besuchen.

Gerade mal 19 Jahre alt, wird Anna Schudt von den Münchner Kammerspielen als festes Ensemblemitglied engagiert und avanciert zu einem der Jungstars unter der Intendanz von Dieter Dorn. Sie spielt etliche große Frauenrollen der Weltliteratur, wird zweifach mit dem Kurt-Meisel-Preis ausgezeichnet und von der „Süddeutschen Zeitung“ als „eine der großen Münchner Theaterschauspielerinnen“ bezeichnet.

Erst nach der Jahrtausendwende taucht Schudt vermehrt in Kino- und Fernsehfilmen auf, 2012 wird sie als Kommissarin Martina Bönisch Teil des Ermittlerteams im neuen Dortmunder „Tatort“.

Für ihre Verkörperung der von einem Schlaganfall heimgesuchten Entertainerin Gaby Köster in „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ wird sie im November 2018 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet. Herausragend auch ihr Auftritt im Abtreibungsdrama „Aufbruch in die Freiheit“, das vom ZDF im Herbst 2018 ausgestrahlt wird.

Nächsten Mittwoch (13.2.) ist sie als kriminalistisch begabte Köchin Britta Janssen in „Wie ein Ei dem anderen“, einer neuen Folge der ZDF-Reihe „Mordshunger“, zu sehen.

2010 heiratet Anna Schudt den Schauspieler Moritz Führmann, den sie im selben Jahr während eines Gastspiels am Düsseldorfer Schauspielhaus kennengelernt hat. 2011 wird ihr Sohn Fritz geboren, 2012 dessen Bruder Matti. Aus einer früheren Beziehung mit dem Theaterregisseur und Opernintendanten Jens Daniel Herzog stammt ihr 20-jähriger Sohn Leon. Anna Schudt lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf und betreibt in der Freizeit Yoga.


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