Bastian und Sandra trotz Tränen raus Tag 15 im Dschungelcamp: Evelyn, Felix und Peter sind im Finale

Sandra ist raus. Foto: TV NOWSandra ist raus. Foto: TV NOW

Berlin. Bastian und Sandra sind raus. Evelyn, Felix und Peter stehen im Dschungelcamp-Finale 2019. Chris war schon vorab rausgeflogen.

Nachdem am Vortag wegen einer technischen Panne niemand rausgewählt wurde, hat das Dschungelcamp an Tag 15 vor allem eine Aufgabe: die Zahl der Camper von sechs auf die drei Finalisten zu halbieren. Gleich zu Beginn tragen Sonja Zietlow und Daniel Hartwich deshalb das aufgeschobene Abstimmungsergebnis nach: Chris hätte das Camp demnach schon an Tag 14 verlassen sollen und muss gehen. 

Letzte Krise um Chris

Die geschenkte Episode hatte ihm noch Gelegenheit zu einem letzten, substanzlosen Konflikt gegeben: Als das Team sich nach der gemeinsamen Dschungelprüfung für immerhin zwei Sterne beglückwünscht, übernimmt Chris die Rolle des Miesmachers. Sein Fehler: Während er sich künstlich echauffiert, gebraucht er versehentlich Wörter wie „Show" und „Dramaturgie“ – woraufhin Bastian und Sandra ihn als üblen Schauspieler anprangerten, der in jeder Lebensregung nur so tut als ob.

Sandra hat einen Schicksalsschlag hinter sich

Es ist charmant, dass gerade diesen beide am Ende dann rausgewählt werden und das Finale verpassen. Immerhin liefern sie selbst im Halbfinale die größte Show. Sandra machte den Anfang und überrumpelt das Publikum mit einem hochemotionalen Moment: Unter Tränen beklagt sie ihre Kinderlosigkeit sowie eine Ex-Partner, der die Familiengründung mutwillig hinausgeschoben hat – und dann, als Sandra doch schwanger wurde, das Kind aber verlor, kein Beistand war, sondern erleichtert. „Ich habe das noch nie öffentlich erzählt“, leitet sie ihre Erinnerungen ein. Warum also tut sie es jetzt, nach 14 Tagen routinierter Selbstkontrolle im Camp? So traurig ihre Geschichte ist – auf den letzten Metern vor dem 100.000-Euro-Gewinn wirkt die Lebensbeichte instrumentalisiert.

Bastian hat dasselbe Trauma erlitten

Natürlich verstärkt sich dieser Eindruck noch durch Bastian Yotta, der auch hier noch einen draufsetzt. Unter dem Vorwand des Trostes eilt er zur weinenden Sandra, erfasst das Thema – und weint plötzlich selbst. Und das nicht nur am Lagerfeuer, sondern im Dschungeltelefon, bereit für eine Großaufnahme. Tatsächlich hat er nämlich genau dasselbe hinter sich, beziehungsweise – er selbst kann ja gar nicht schwanger werden! – es zumindest mittelbar als Partner miterlebt. Bastian wäre nicht Yotta, bliebe nicht selbst bei diesem Schicksalsschlag der Blick nach vorn gerichtet: In einer improvisierten Ansprache ermutigt der Motivationstrainer alle Eltern, denen etwas Vergleichbares geschehen ist, ganz, ganz stark zu sein. Ergriffene Worte, die erfreulicherweise seine letzten werden. Im Finale stehen Evelyn, Felix und der unermüdliche Peter.

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