IBES 2019: Gisele raus Tag 11 im Dschungelcamp: Will Chris, dass Bastian siegt?

Tag 11 im Dschungelcamp: Bastian Yotta inszeniert sich als Opfer und RTL hat nichts gegen ihn in der Hand. Foto: TV NOWTag 11 im Dschungelcamp: Bastian Yotta inszeniert sich als Opfer und RTL hat nichts gegen ihn in der Hand. Foto: TV NOW

Berlin. Alles Fake im Dschungelcamp? Wie viel Wahrheit steckt in dem Konflikt von Bastian und Chris? Das war Tag 11.

„Ich bin da ganz ehrlich“, sagt Felix an Tag 11. „Die 100.000 Euro benutze ich für mich und meine Familie.“ Ein klassischer Fall von Schein-Offenheit: Tatsächlich ist die Erstausstattung für ein Baby nichts, das man wie ein Puffbesäufnis verheimlichen müsste. Seit Tagen versucht Felix mit seinem ungeborenen Kind zu punkten. Wenn man ihn jetzt noch mit Siegprämien bestärkt, kriegt der Säugling später womöglich gar keine Ruhe mehr. Besser also nicht mehr für Felix anrufen. Windeln kosten viel Geld, aber nicht so viel.  

Wie ehrlich ist das Dschungelcamp?

Ehrlichkeit ist ohnehin das große Thema dieser Dschungelfolge. Evelyn beispielsweise muss die Echtheit ihrer Lippen gegen das Misstrauen ihrer Kollegen verteidigen. Und aus dem Baumhaus untergraben Hartwich und Zietlow Bastian Yottas Glaubwürdigkeit – indem sie seine Motivationstechniken als Plagiate von US-Gurus und Ahnherren der Autosuggestion entlarven. Sieht aus wie ein Frontalangriff, hat aber Notwehr-Charakter: Seit dem ersten Tag legt Yotta eine so professionelle Fairness an den Tag – RTL läuft Gefahr, ausgerechnet einem Vertreter der Coaching-Industrie zum Image der ehrlichen Haut zu verhelfen.

Wie quälend wenig der Sender gegen ihn in der Hand hat, spürt man, als Hartwich Betrugsvorwürfe aus dritter Hand zitiert: Jürgen Milski (!) glaubt angeblich auch, der Yotta habe Dreck am Stecken. Womöglich schießt sich Hartwich diesmal nur deshalb auf Yottas geklaute Sinnsprüche ein, weil sein heute wichtigstes Thema unwiderlegbar ist: Im Dschungeltelefon berichtet Yotta unter Tränen von den systematischen Prügeln eines grausamen Vaters – und steht einmal mehr als Mann da, der unsere Anteilnahme verdient.

Chris und Bastian: Was steckt hinter der Hassliebe?

Chris Töpperwiens bekennt sich an Tag 11 ausdrücklich zu seinem Hass auf Yotta; wiederholt nennt er ihn ein „Stück Scheiße“ und wünscht „dieses dumme Arschloch“ aus dem Camp. Chris setzt sich seinem Kontrahenten gegenüber so entschlossen ins Unrecht, dass Bastians Licht nur umso heller strahlt. Fast möchte man an eine Absprache glauben. Das würde auch erklären, wieso Chris so lässig den Sieg von Bastian herbeiredet: „Soll er doch gewinnen. Soll er das Geld mitnehmen, und gut. Dann ist er glücklich. Dann kann er sich einen drauf runterholen.“ Wie schön wäre es doch, wenn die beiden ein heimliches Team wären, das sich gegenseitig die Bälle zuspielt. Dann könnten sie das Geld am Ende teilen und mit einem gemeinsamen Orgasmus feiern. In dieser Folge haben sie sich schon mal versöhnt.

Was war sonst noch wichtig an Tag 11?

Sandra, Bastian und Leila holen zum ersten Mal die volle Punktzahl in einer Prüfung – und das obwohl sie dafür all dies essen müssen: fermentierte Enteneier, Sojabohnen und Fischreste, einen Penis, Uterus und Anus vom Schwein, Pansen, Kakerlaken, Mehlwürmer, Mäuseschwänze, Entenzungen, Emu-Leber und ein Kamelhirn. Unter anderem. Man fragt sich, ob RTL diesen Overkill nur betreibt, um die „Bild“-These von den immer lascheren Prüfungen zu widerlegen. Leila, berichtet sie später, hat den Würgreflex übrigens mit derselben Technik besiegt wie beim Oralverkehr. Männer, die mit ihr schon das Vergnügen hatten, denken hoffentlich nicht zu lange darüber nach. Wer fliegt raus? Gisele – die Kandidatin, die so eine Prüfung bis zum Finale nicht hingelegt hätte.

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