IBES 2019 Tag 7 im Dschungelcamp: Gisele schlägt Larissa – bitterer Sieg

Gisele Oppermann schreibt Dschungelcamp-Geschichte - ob es ihr nutzt? Foto: TV NOW / Stefan MenneGisele Oppermann schreibt Dschungelcamp-Geschichte - ob es ihr nutzt? Foto: TV NOW / Stefan Menne

Berlin. Gisele schlägt Larissa Marolts Dschungel-Rekord. Ob sie nun auch Karriere macht? Fraglich. Tag 7 im Dschungelcamp 2019.

An Tag 7 fällt ein internationaler Dschungelcamp-Rekord: Die Zuschauer wählen Gisele Oppermann in die neunte Dschungelprüfung in Folge. (An Tag 1 waren zwei zu bestehen.) Larissa Marolts Serie von acht aufeinanderfolgenden Prüfungen ist damit übertroffen.  

Der Dschungel als Karriere-Kick: Larissa

Insgesamt kommt Larissa, die ihre Staffel 2014 als Vize-Dschungelkönigin beendete, sogar auf zehn Prüfungen. Und ob Gisele auch damit noch gleichziehen wird, ist mehr als fraglich. Ab sofort entscheiden nicht mehr die Zuschauer, wer sich den Aufgaben stellen muss, sondern die Kandidaten selbst. Und da Giseles Scheitern dem Team eine harte Fastenkur aufzwingt hat, dürften in Zukunft stabilere Persönlichkeiten antreten – solche, die was zu essen mitbringen.

Seit ihrem Dauereinsatz im Dschungel ist Larissa gut im Geschäft. Sie wird als Kandidatin für „Schlag den Star“ und „Grill den Henssler“ gebucht, hat ein volles Jahr bei „Sturm der Liebe“ mitgemacht und durfte im „Jedermann“ die Buhlschaft spielen, wenn auch nur in Potsdam und an der Seite von Max Schautzer als Gott.

In sieben Tagen zur Hassfigur: Gisele

Auch was das Leben nach dem Dschungel angeht, zweifelt man an Giseles Aussichten. Larissa hatte sich in Australien als kaltschnäuzige Slapstick-Meisterin etabliert. Die neue Rekordhalterin dagegen zieht mit verheulter Selbstbezogenheit den Hass auf sich. Zumindest unter den Kandidaten: An Tag 7 hat sie zum fünften Mal eine Prüfung abgebrochen – und da nur wegen der Begegnung mit einer ungefährlichen Spinne. Die Bobfahrerin Sandra, bislang bis zur Unsichtbarkeit gelassen, berauscht sich danach an Bestrafungsfantasien und will Gisele entweder vom gesamten Team schlagen lassen oder sie in den Bach stoßen. Domenico schlägt vor, anstatt der verpassten Mahlzeiten einfach Gisele zu braten: „Einen Stock in den Arsch geschoben, und dann drehen wir die am Spieß.“

Die Mordlust ist in ihrer Metaphorik erkennbar vom Hunger geprägt, das stimmt. Und was im Camp geredet wird, sagt noch nichts über die Meinung der Zuschauer aus. Aber wenn das Publikum Gisele nur halb intensiv so verachtet wie ihre Kollegen, hat sie nach dem Finale nicht viel zu lachen. Gisele könnte zu den Kandidaten gehören, deren Karriere im Dschungel nicht befeuert wird – sondern komplett verbrennt.

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