IBES 2019 Tag 3 im Dschungelcamp: Tut Gisele nur so? Wann schlägt Chris zu?

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Dschungelcamp 2019: Gisele zeigt ihr wahres Gesicht. Foto: MG RTL DDschungelcamp 2019: Gisele zeigt ihr wahres Gesicht. Foto: MG RTL D

Berlin. Chris und Bastian stehen kurz vor der Schlägerei. Gisele zeigt, wie stark sie wirklich ist. Tag 3 im Dschungelcamp 2019.

Bereits am zweiten Tag im Dschungelcamp wurde nach einer Schlägerei gerufen. Am dritten folgt die erste Mordfantasie. „Am liebsten hätte ich ihn abgeknallt, du!“, sagt Chris Töpperwien über Bastian Yotta. Der Currywurst-Kandidat ist ständig im Bild, und immer attackiert er den Erzfeind – diesmal sogar mit dem justiziablen Vorwurf, Fans um Geld zu betrügen.  

Bastian: Ärger mit dem Bundesverband der Scharlatane?

Töpperwiens Tragik: Während er sich in seinem Zorn regelmäßig ins Unrecht setzt, kann man Yotta nichts vorwerfen. Abgesehen von selbstentlarvenden Coachings, für die der Berufsverband der Scharlatane ihn bald exkommuniziert haben dürfte. Auch Tag 3 eröffnet Bastian mit seinem Miracle Morning – und das mit tiefspirituellen Sätze wie „I’m a moneymaker“. Wie soll man einen Blender kritisieren, der seine Gier offen zur Schau stellt?

Yottas größtes Problem ist sowieso nicht Chris, sondern Gisele. Diesmal reißt er sie Chris sprichwörtlich aus den Händen, um sie für die Dschungelprüfung zu stärken. In der soll Gisele nicht mehr machen, als in ein Bassin mit Tieren zu steigen – was sie nicht mal versucht. Damit bedroht sie Bastian gleich doppelt. Erstens ruiniert ihr Totalversagen die Glaubwürdigkeit seines Motivationsmantras. Zweitens hat er Hunger. Ein Körper wie seiner braucht Proteine; und insofern ist es ein Jammer, dass nicht er Gisele in ihre nächste Prüfung begleiten darf, sondern – ausgerechnet – Chris. An Tag 4 scheint es dabei nämlich in einen Raum voller Fleischabfälle zu gehen. Bastian, hochmotiviert und ausgehungert, hätte sie vermutlich gegessen.

Wie schwach ist Gisele wirklich?

Schlagen Chris und Bastian sich bis zum Finale wirklich noch mit Fäusten statt Worten? Wenn ja, verdankt es sich auch kluger Planung. Jeden Tag präsentiert RTL eine neue Stellschraube, die in Staffel 13 den Druck erhöht. Zum Schlafverbot am Tage (das Wachkoma-Kandidaten wie Tina York verhindern soll) kommt nun die Schlafnot in der Nacht: Den zwölf Kandidaten stehen nur zehn Betten zur Verfügung. Ein Kunstgriff, mit dem die Regie drei Viertel der aktuellen Episoden füllt. Die Frage, ob rotiert werden soll, war das bestimmende Thema. Nur zwei Teilnehmer verweigern die soziale Selbstverständlichkeit – und dass Gisele eine davon ist, demaskiert ihre vermeintliche Schwäche. Man kann schließlich  keine taffere Entscheidung treffen, als das ganze Team mit null Sternen zum Fasten zu zwingen – und danach noch auf seinem weichen Bett zu bestehen. Wir verneigen uns vor einer eiskalten Strategin.

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