Jan Josef Liefers als Anwalt Das ZDF spricht am Montag das "Totengebet"

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Was geschah mit Anwalt Joachim Vernau (Jan Josef Liefers) nach seiner Ankunft in New York? Sein Gedächtnis kehrt nach einem schweren Autounfall nur langsam zurück.Was geschah mit Anwalt Joachim Vernau (Jan Josef Liefers) nach seiner Ankunft in New York? Sein Gedächtnis kehrt nach einem schweren Autounfall nur langsam zurück.

Osnabrück. Jan Josef Liefers spürt im ZDF-Krimi "Totengebet" der eigenen Vergangenheit nach. Und in der geht es auch um Mord.

Für den Berliner Rechtsanwalt Vernau läuft es nicht gut. Erst wacht er mit Gedächtnislücken in einem Krankenhaus in New York auf, dann trifft er eine junge Frau, die buchstäblich seine Tochter sein könnte, und schließlich gerät er in bedrohliche Situationen, als er nach der eigenen Vergangenheit und der seiner ehemaligen Mitstudenten forscht.  

Ein Zitat von Ex-US-Präsident Abraham Lincoln bringt das Ganze auf den Punkt: „Sollte dies Tee sein, bringen Sie mir Kaffee. Sollte dies Kaffee sein, bringen Sie mir bitte Tee“. Ohne Aroma, ohne Handschrift und recht wässrig plätschert "Totengebet", der nach einem Roman von Elisabeth Hermann entstandene ZDF-"Fernsehfilm der Woche", dahin. Denn leider kommen im seit 2012 fünften Filmfall um den von Jan Josef Liefers verkörperten Helden nur die üblichen Zutaten bräsig-deutscher Fernsehunterhaltung zum Zuge: Ein schematisches Drehbuch, dauerklimpernde Hintergrundmusik sowie weichgespülte Charaktere. Das Positivste, was sich über diesen unspannenden, zudem geschwätzigen Dutzendwaren-Krimi vermelden lässt, ist die Tatsache, dass er nach ein paar Stunden völlig aus der Erinnerung gelöscht sein dürfte. Ein Film, der einem leider nur Lebenszeit stiehlt, statt Langeweile zu töten.  

Totengebet. ZDF, Montag, 14. Januar 2019, 20.15 Uhr.

Wertung: 2 von 6 Sternen


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