Realverfilmung der Kultpuppe Neuer "Barbie"-Kinofilm: Margot Robbie wird zur Spielzeugpuppe

Von Christian Ströhl und dpa

Margot Robbie übernimmt die Hauptrolle im "Barbie"-Kinofilm. Foto: imago (2)/Bernd Friedel/Stephen LockMargot Robbie übernimmt die Hauptrolle im "Barbie"-Kinofilm. Foto: imago (2)/Bernd Friedel/Stephen Lock

Los Angeles. Die australische Schauspielerin Margot Robbie übernimmt die Rolle der "Barbie" im ersten Spielfim der Kultpuppe.

Die Spielzeugpuppe "Barbie" feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag. Obwohl die Puppe dabei stets die Trends der letzten Jahrzehnte mitgemacht hat, ist sie nie gealtert. Auch in der ersten Realverfilmung zur Puppe wird Fans eine junge "Barbie"-Version beglücken. Wie nun bekannt wurde, übernimmt die australische Schauspielerin Margot Robbie die Hauptrolle im "Barbie"-Kinofilm, den das Filmstudio Warner Bros. zusammen mit Puppenhersteller Mattel plant. Erscheinen wird der Film wohl erst 2020.

Robbie, bekannt aus Filmen wie "Suicide Squad" oder "I, Tonya", fühle sich sehr geehrt, dass ihr diese Rolle anvertraut worden sei: "Das Spielen mit Barbie fördert Selbstvertrauen, Neugierde und Kommunikation während der ganzen Reise eines Kindes zur Selbstfindung", ließ sich die 28-Jährige in einer Pressemitteilung zitieren.

Schon einige "Barbie"-Filme

Über die Puppe, die 2019 ihren 60. Geburtstag feiert, ist bisher kein Realfilm für die große Leinwand gedreht worden, sie ist bislang ausschließlich in Animationsfilmen vorgekommen. Toby Emmerich, der Chef der Warner Bros Pictures Group, verteilt schon Vorschusslorbeeren an die künftige Hauptdarstellerin: Margot Robbie sei die „ideale Schauspielerin, um Barbie auf der Leinwand auf eine frische und relevante Weise für das heutige Publikum zum Leben zu erwecken".

Wird der "Barbie"-Film einfach nur plump?

Was von dem ersten Realfilm zur "Barbie"-Puppe zu erwarten ist, ist unklar. Mattel scheint Marvel nachzueifern, das mit seinem "Cinematic Universe" rund um die Superhelden-Rächergruppe "Avengers" ein Milliardengeschäft erschaffen hat. Spielzeughersteller Mattel hat schon eines seiner Produkte in die reale Welt versetzt und als Film ins Kino gebracht. 2016 gab es einen Film zur Actionfigur "Max Steel", der in der Filmdatenbank imdb.com einen Wert und von 4,6/10 Punkten erzielt – alles andere als herausragend. 

Mut macht, dass Margot Robbie im wahren Leben alles andere als ein "Püppchen" ist. Sie setzt sich für Rechte von Frauen ein, will gemeinsam mit Michelle Obama und der "Global Girls Alliance" Mädchen unterstützen und spielte in ihren vorigen Filmen bereits starke weibliche Charaktere, etwa in "Maria Stuart, Königin von Schottland".

Erste Details zur Story des "Barbie"-Films

Und wie manövriert Mattel die Spielzeugpuppe nun in die reale Welt? Ersten Details zu Geschichte sind bereis bekannt geworden. Demnach lebt Margot Robbie als Puppe in Barbieland, als sie ihre bunte Welt verlässt und sich in der realen Welt in einem Abenteuer wiederfindet. Das erinnert ein wenig an die Komödie "Enchanted" von 2007 mit Amy Adams als Märchenprinzessin auf Abwegen.

(mit dpa)


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