Freitagabend auf Arte Fundgrube: Wie der Mond den Pop eroberte

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Szenenbild mit dem Gitarristen von The Police
Bild: Arte/Paul Schunack & Lukas ScholzSzenenbild mit dem Gitarristen von The Police Bild: Arte/Paul Schunack & Lukas Scholz

Osnabrück. In Artes „Winter of Moon“-Reihe fliegt Hannes Rossacher musikalisch zum Mond und zurück. Ein launiges Essay.

Zu Beginn des Films wird der Mond in 17 Sprachen artikuliert. Was folgt, ist ein launiges Essay von Hannes Rossacher, der sich durch seine jahrelange Arbeit im Musikvideobereich bestens im Popgeschäft auskennt. Rossacher zeigt alles, was die Musik zum Mond hervorgebracht hat, ohne dabei irgendeinen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Der Reigen erstreckt sich von Beethovens Mondscheinsonate über Frank Sinatras „Fly me to the moon“ bis zu Rammsteins „Amerika“. In dem Video zum Song wird ironisch auf eine gefälschte Mondlandung angespielt. Die  Doku ist sehenswert bebildert und montiert. Ganz nebenbei erfährt der Zuschauer einiges über die Historie der Raumfahrt. 

Natürlich darf in einer derartigen Abhandlung das ultimative Album zum Thema Mond nicht fehlen: „Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Der Titel wurde von Mark Twain inspiriert, die Songs handeln vom Wahnsinn. Hier hatte schon ein Paradigmenwechsel stattgefunden: der Mond war eben nicht mehr nur noch das „Licht der Liebenden“. Für „Mondsüchtige“ wie Neil Young (28 Lieder über den Mond) und Musikliebhaber ist Rossachers Film eine Fundgrube, in der sich eine knappe Stunde lang prima wühlen lässt. Der Autor beendet seine Mission stilvoll mit Trios „Turaluraluralu“. 

Wie der Mond den Pop eroberte

Freitag, 11. Januar 2019, 21:45 Uhr, Arte

Fünf von sechs Sternen


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