Mittwochabend im TV-Programm Zeitreise: Eingeschneit und festgefroren

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Eingeschneit auf der Autobahn. Zum Jahreswechsel 1978/79 macht Fotograf Kai Greiser seine legendären Luftbilder.
Bild: NDR/Kai GreiserEingeschneit auf der Autobahn. Zum Jahreswechsel 1978/79 macht Fotograf Kai Greiser seine legendären Luftbilder. Bild: NDR/Kai Greiser

Osnabrück. Die Dokumentation lässt die dramatische Zeit des Jahreswechsel 1978/79 in Norddeutschland wiederaufleben.

Zu Zeiten, als der Wetterbericht nicht viel besser war als der Blick aus dem Fenster, erlebte Norddeutschland in West und Ost ein winterliches Drama. Die Dokumentation von Sven Jaax lässt die Zeit des Jahreswechsels 1978/79 mit Hilfe von Super8-Aufnahmen, Fotos, Zeitzeugen und Ausschnitten aus der damaligen Berichterstattung wiederaufleben. Den Kommentar zu den Bildern spricht dabei passend die markante Stimme von Volker Lechtenbrink.

Jaax beschränkt sich aber nicht nur auf die Ereignisse des damaligen Wetterchaos, das im Februar 1979 nach kurzer Pause mit voller Wucht sogar noch einmal zurückkehren sollte. Der Autor fragt auch, was ein Strom-Blackout wie vor 40 Jahren heute anrichten würde: sechs Stunden ohne Strom wäre heute eine Katastrophe. Meteorologen erklären die damalige Wetterlage und konstatieren, dass dies wegen des Klimawandels heute unwahrscheinlicher, aber nicht unmöglich sei.

Interessant auch, dass es schon früher „Fake-News“ gab. Der Stern titelte über das Schneechaos, indem er zwei Bilder des Geo-Fotografen Kai Greiser zusammenmontierte, um so die Dramatik zu erhöhen. Eine sehenswerte Zeitreise in eine weiße Wunderwelt: als der Norden im Schnee versank, rückten bei allem Ungemach die Menschen zusammen.

Unsere Geschichte – Eingeschneit und festgefroren. Als der Norden im Schnee versank

Mittwoch, 09. Januar 2019, 21:00 Uhr, NDR Fernsehen

Vier von sechs Sternen


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