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Nach über 25 Jahren Schluss, Aus, Ende: Musiksender Viva endgültig eingestellt

Von dpa

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Eines der vielen bekannten Viva-Gesichter: der damalige Moderator Mola Adebisi. Foto: dpa/Roland ScheidemannEines der vielen bekannten Viva-Gesichter: der damalige Moderator Mola Adebisi. Foto: dpa/Roland Scheidemann

Berlin/Köln. Mit dem Song "Zu geil für diese Welt" von den Fantastischen Vier hat sich der Musiksender Viva am 31. Dezember verabschiedet und wurde endgültig abgeschaltet.

Nach etwas mehr als einem Vierteljahrhundert auf Sendung ist der deutsche Musikkanal Viva Geschichte. Am Montagmittag um 14 Uhr wurde der Sender, der einst Moderatoren wie Stefan Raab hervorbrachte, wie geplant endgültig abgeschaltet. Der letzte Musiktitel, den Viva spielte, war durchaus symbolisch: Es handelte sich um "Zu geil für diese Welt" von den Fantastischen Vier. 1993 war genau dieses Lied als erster Videoclip auf dem damals neuen Sender gezeigt worden. Viva endete so, wie es einst begann.

Viele Promis sagten "Danke"

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Als vorletztes Video war "Viva Forever" von den Spice Girls gespielt worden. Dann sagten Promis wie DJ Bobo, Joris, Samy Deluxe, Alex Christensen, Die Lochis, Udo Lindenberg, Oli P., Loona in kurzen Clips Danke an den Sender. Die Fantastischen Vier waren getreu dem Motto "Wir fangen zusammen an, wir hören zusammen auf" innerhalb der Clip-Reihe die Letzten. Michi Beck fielen die letzten Worte zu: "Es war toll mit euch, vielen Dank für die schöne Zeit, bis bald."


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Nach dem Video kam dann auf schwarzem Hintergrund die Einblendung "Viva Rest in Peace 1993-2018". Auch auf den Social-Media-Kanälen wie Facebook und Twitter wurde "Rest in Peace 1993 - 2018" gepostet. Bei Instagram hieß es "Für die letzten 25 Jahre können wir uns nur bedanken. Auf VIVAsehen."

Sender der 90er

Das Aus für den Sender hatte der Träger, das Medienunternehmen Viacom, bereits im Sommer angekündigt. Schon seit längerem hatte sich Viva einen Programmplatz mit dem Kanal Comedy Central geteilt. Dessen Sendezeit wird nun auf 24 Stunden ausgeweitet. Er übernahm – zunächst noch mit Viva-Logo – um 14 Uhr mit der Zeichentrickserie "American Dad". Gestartet war Viva am 1. Dezember 1993 als deutscher Gegenentwurf zu MTV. Vor allem in den 90ern galt der Sender als absolut prägend: für Jugendliche in Deutschland, aber auch für das Fernsehen insgesamt. 

Viele später erfolgreiche Moderatoren, Schauspieler und Autoren wurden bei Viva entdeckt - neben Raab auch Charlotte Roche, Heike Makatsch, Matthias Opdenhövel und Oliver Pocher. Mit seinen Sendungen wurde Viva selbst zu einem Stück Popkultur.


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